Amerikanisch-europäische Sanktionen sind für die Türkei nicht bindend

Der türkische Energieminister Taner Yıldız
Ankara, am 25.02.2012 (Press TV)- Der türkische Energieminister Taner Yıldız hat ein weiters Mal betont, dass die durch die USA und EU beschlossenen Sanktionen gegen den Iran für die Türkei nicht bindend sind.

Yıldız, der am Freitag bei einer Pressekonferenz sprach, erklärte: Die Türkei ist kein EU-Mitglied und deshalb sind die von der EU gegen Iran verhängten Sanktionen für die Türkei aus einer juristischen Sicht keineswegs bindend. Das gleiche gelte auch für die US-Sanktionen, so der türkische Energieminister weiter.
Die USA beschlossen gegen das Ende des vergangenen Jahres einen Boykott der iranischen Zentralbank sowie des iranischen Öls. Die USA hatten dann ihre Verbündeten zu entsprechenden Schritten aufgerufen. Um diesem “Aufruf” folge zu leisten, verschärften die EU-Außenminister bei einer Sitzung am 23. Januar in Brüssel mit einem Ölembargo und dem Einfrieren der Konten der iranischen Zentralbank die Gangart im Atomstreit mit dem Iran deutlich. Spätestens ab 1. Juli sollen die Öleinfuhren aus dem Iran gestoppt werden. Bis dahin können noch laufende Öl-Bezugsverträge von den EU-Staaten abgewickelt werden.
Der Iran hatte 2010 an den gesamten Öleinfuhren der EU nur einen Anteil von 5,7 Prozent. In einigen Staaten ist der Anteil jedoch höher: Griechenland ist zu 25 Prozent, Italien zu 13 und Spanien zu etwa 10 Prozent auf iranisches Öl angewiesen.

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