Antibiotika: Was Sie in diesen Tagen wissen sollten….

Die Erkältungswelle rollt im Land. In den aktuellen Berichten der Medien finden sich vor allem Hinweise, dass Antibiotika, zu oft verschrieben und genutzt, nicht mehr wirksam sein würden. Auf der anderen Seite allerdings ist eine andere Gefahr deutlich größer – die Sie beachten sollten. Es geht um den Zusammenhang von Krebs, hier Darmkrebs und Antibiotika, der bis dato noch immer nicht widerlegt werden konnte.

Risiko Darmkrebs

Dabei ist der Zusammenhang offenbar besonders dort groß, wo Antibiotika mehr als 14 Tage lang eingenommen worden ist. Der Darm würde schwächer, weil die Immunabwehr des wichtigen Organs zerstört wurde. Mit der Zeit wirken Antibiotika demnach geradezu fatal…

„Eine gesunde Darmflora ist aber wie ein Schutzschild gegen Krankheiterreger und Krebszellen. Wird die Darmflora zerstört, können Krebszellen wachsen und sich ausbreiten.

Nach Brust -und Prostatakrebs ist Darmkrebs die in Deutschland am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung. (…) Eine neue Studie das Fachmagazins „Gut“ (Darm) hat nun Antibiotika ebenfalls als Risikofaktor für Darmkrebs erklärt.

Die häufige und lange Einnahme von Antibiotika steht schon seit längerem im Verdacht, Zöliakie und das Reizdarmsyndrom auszulösen. Aber auch Übergewicht und andere chronische Beschwerden stehen im Verdacht, durch die häufige Antibiotika-Einnahme ausgelöst zu werden. Antibiotika stören das gesunde Gleichgewicht der Darmflora. Diese ist aber Voraussetzung für eine funktionierende Verdauung und damit gesund und schlank zu bleiben. Denn sobald die Zahl der nützlichen Darmbakterien reduziert wird, entstehen krankhafte Stoffwechselprozesse, die chronische Beschwerden nach sich ziehen können.

Ist die Einnahme von Antibiotika jedoch unumgänglich, sollten parallel dazu auch Probiotika eingenommen werden. Diese sollten nicht nur während der Einnahme des Antibiotikums eingesetzt, sondern mehrere Wochen darüber hinaus eingenommen werden. In manchen Fällen helfen bereits natürliche Antibiotika, um Krankheiten einzudämmen, die auch kurweise und präventiv eingenommen werden können, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dazu zählen Lebensmittel und Gewürze, die eine antibakterielle Wirkung haben wie frischer Knoblauch, Zwiebeln, Meerrettich, Kurkuma und Ingwer.“

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