Armageddon über Syrien – Gordon Duff

Der kommende Krieg im Libanon wird zu einem Theater in Ihrer Nähe
Gordon Duff: Washington hinter dem Spiegel

von Gordon Duff and Press TV (Übersetzung von politaia.org)

Experten aus dem Bereich Rüstungsbeschränkungsabkommen deuten an, dass Syrien in den letzten Tagen von mindestens vier taktischen Nuklearwaffen getroffen wurde – was durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt wurde. Dazu kommt, dass eine Brigade der syrischen Armee massive Opferzahlen durch eine Saringas-Attacke aufzuweisen hat.

Solche Attacken treiben die Welt nicht nur an dem Rande eines Krieges, sondern fallen mit Bedrohungen gegen Amerika “von innen” zusammen, Bedrohungen aus dem Pentagon, dem DHS, der AIPAC, von Drogenkartellen und wichtigen Führern der Extremisten in der Republikanischen Partei und der Tea-Party-Fraktion.

Es gibt keine “Al Kaida“-Bedrohung, die ganze Angelegenheit ist ein Täuschungsmanöver und ein Vorwand, welcher es Präsident Obama ermöglichte, die nötigen Verteidigungsmaßnahmen gegen einen Putsch zu ergreifen, der nur Tage entfernt war.

Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen in Syrien

Der Weg der chemischen Waffen konnte nach Georgien zurückverfolgt werden; sie wurden von dort aus von Einheiten der türkischen Armee an die von Israel angeführten Al-Kaida-Mannschaften innerhalb Syriens geliefert.

Israel, das nicht in der Lage ist, glaubwürdige konventionelle Streitkräfte aufzubieten, versucht, die Kampffähigkeit der syrischen Armee durch Abnuntzung zu zerstören; dabei setzt es nicht nur “shock and awe”-Taktiken ein, sondern auch  nukleare, chemische und sogar biologische Waffen.

Krise im Anmarsch

Letzte Woche informierte der israelische Militärgeheimdienst seine Kollegen in Amerika darüber, dass Russland acht Nuklearwaffen als Abschreckung vor weiteren Angriffen mit Massenvernichtungswaffen seitens Israel an Syrien geliefert habe.

Die USA kontaktierten Russland über offizielle Kanäle. Russland stritt ab, Nuklearwaffen nach Syrien zu liefern, deutete aber an, es verfüge bei der Marine und der Luftwaffe über “Spezialwaffen” im ganzen Geschehen, wenn  “vitale Interessen” Russlands bedroht würden.

Israel kontaktierte daraufhin Saudi-Arabien und bat es, den Russen ein Zahlung über eine Billion Dollar dafür zuzusagen, dass diese ihre Interessen in Syrien aufgeben  und mitarbeiten, den Iran zu isolieren.

Den Russen wurde erzählt, sie würden ihre Zahlung dann erhalten, wenn sie eine Resolution für eine “Flugverbotszone” im UN-Sicherheitsrat einbringen würden. Israel und Saudi-Arabien wurde zugesichert, dass China sein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat nicht in Anspruch nehmen werde, wenn Russland einen solchen Antrag einbringen oder eine solche Maßnahme unterstützen würde.

Aus dem Kreml gab es keine Informationen darüber, wie Putin zu der Sache steht.

Diplomatie am Rande des Abgrunds

Der Besuch des Chefs des Vereinigten Generalstabs Martin Dempsey in Israel ist ein Aktion von seiten der Obama-Administration, eine Gefahr einzudämmen, die vernünftige Stimmen in Washington als einen Versuch ansehen, einen Nuklearkonflikt vom Zaun zu brechen, der unweigerlich auf den ganzen Planeten übergreifen würde.

Präsident Obama sagte seinen angesetzten Termin in Moskau nicht wegen des politischen Asyls von Edward Snowden ab, wie von der Presse berichtet.

Obama sieht sich einer gewaltigen Bedrohung im Inland gegenüber, es gibt Berichte über einen möglichen Militärputsch. Er wird das Kapitol nicht verlassen und hat die vermutlichen Rädelsführer des in Planung stehenden Regierungsumsturzes – die Senatoren McCain und Graham – nach Ägypten zum “Angelurlaub” geschickt.

McCains krasse Bemerkungen und unbedachten Kommentare in Ägypten, die in direktem Widerspruch zu den Aussagen von Außenminister Kerry stehen und die ägyptische Regierung verärgert haben, könnten sehr wohl seinen Einfluss bei den extremistischen Elementen untergraben, welche planen, die US-Regierung zu stürzen.

“Singvogel” McCain [eine Anspielung auf seine hochverräterische Haltung während seiner “Gefangenschaft” in Hanoi während des Vietnamkrieges, Anm. d. Ü.] könnte seine letzte Schandtat begangen haben.

Im Feld in Syrien

Heute tötete eine Autobombe 18 Menschen in der Nähe von Damaskus. Man rechnet den Anschlag Al-Nusra zu, dem Al-Kaida-Ableger, der versucht, die Regierungen des Iraks und Syriens zu stürzen. Aber mittlerweile gehen alle Geheimdienst-Einschätzungen dahin, dass Al-Nusra eine zunehmend von Israel gesteuerte Einheit ist, besonders nach den internen Kämpfen zwischen den Fraktionen, welche die syrische Regierung bekämpfen.

Russland hat den Anschlag verurteilt und vom Ausland unterstützte Militante beschuldigt, “Syrien in Grund und Boden zu brennen”, als Rache für die mangelnde Unterstützung der Syrer zugunsten eines “Regimewechsel”.

Was Russland aber nicht verurteilt hat, sind die sehr viel ernsteren Angriffe auf Syien, nämlich den Einsatz von Nuklearwaffen durch Israel, die nach Einschätzung einiger Leute  vom Golan oder Libanon aus, nach Einschätzung anderer Leute aus der Türkei oder von U-Booten vor der syrischen Küste aus gestartet wurden.

Russlands Mangel an realitätsbasierter Politik in Syrien ist genauso verantwortlich für die derzeitige Lage wie Israels Hybris.

Israels Zusammenbruch

Israel ist in einer verzweifelten Lage, es steht unter dem Druck der US-Uegierung, einen Friedensplan mit den Palästinensern auszuhandeln, die Blut gerochen haben und nun nicht mehr wie früher willens sind, für eine Lächeln, einen Händedruck und ein Messser im Rücken mitzuspielen.

Der Einsatz von Nuklearwaffen durch Israel gegen Syrien ist alles andere als eine Machtdemonstration; vielmehr ist er ein Zeichen von Schwäche, ja von einem Zusammenbruch. Israel gerät dermaßen in “Vergessenheit”, dass sogar die wöchentlichen händeringenden Holocaust-Marathons keine Aufmerksamkeit mehr finden.

Die ganze Ideologie hinter der Opferhysterie, welche das gesellschaftliche Gefüge Israels aufrechterhält, fällt in sich zusammen.

Israels dauernd sich änderndes Bedrohtheitsszenario, das immer einen “bösen Buben” zur Brandmarkung benötigt, hat im Falle Irans keinen Erfolg mehr. Die neu aufgestellt populäre Regierung im Iran – nach westlichen Standarts eine progressive – läßt die Panikmache der Fanatiker aus dem Likud-Block Netanjahus mehr als unglaubwürdig erscheinen.

Hintergründe

Anfang März verlor Israel ein Dophin-U-Boot durch einen russischen Torpedo, der von einem syrischen Hubschrauber abgeworfen wurde. Circa 48 Stunden später beschoss Israel ein syrisches Kommendozentrum mit einer taktischen Nuklearwaffe.

Ein Video des Angriff, das von Experten für Nuklearwaffen untersucht wurde, führte zur einzigen Schlussfolgerung: Es war eine Nuklearwaffe.

Seitdem verlor Israel eine F16 mitsamt den Besatzungsmitgliedern durch das S300-Luftabwehrsystem. Quellen deuten aber an, dass die USA – bevor Bush (43) aus dem Amt schied – die neueste Generation III und IV taktischer Nuklearwaffen [an Israel] lieferten; sie verfügen über eine Sprengkraft von teilweise nur 10 Tonnen TNT; manche davon hinterlassen überhaupt keine Strahlenbelastung.

Dies ermöglichte es Israel, “weiche Ziele” in Syrien anzugreifen: zum Einsatz kamen Raketen, die der Bodenoberfläche folgen, so dass die weiträumig verteilten Radaranlagen der S300 unterlaufen werden konnten.

Israel zog alle Register und verwendete alle verfügbaren Geheimdiensterkenntnisse, um die S300-Systeme zu umgehen, indem es die mobilen Radaranlagen und die Abschusssysteme überwachte. Aber aufgrund der sehr begrenzten konventionellen Schlagkraft hat Israel nur seine neu erworbenen Mini-Nukes, Saringas und die unbestätigten Biotoxine, mit denen es zuschlagen kann.

In einem Interview mit Oberst Jim Hanke, dem ehemaligen US-Militärattache in Israel – offizielle Quellen stimmem mit seine Aussagen überein – kam heraus, dass Israel solche Angriffe auf Syrien lange vorbereitet hatte; das ging soweit, dass man sorgfältig die Angriffsziele kartierte und dabei die geologischen Verwerfungslinien berücksichtigte, die nach Israel hineinführen. Wenn man nämlich eine Nuklearwaffe oder einen Bunkerbuster nicht mit Vorsicht einsetzt, könnten sich massive Erdbeben in ganz Israel ereignen.

Bestätigungen über den Einsatz von Nuklearwaffen

Am 1. August 2013 griff Israel einen sogenanntes “großes Waffendepot” außerhalb von Homs an.

Der Angriff ähnelte in vieler Hinsicht der Attacke auf den Qasyoon-Berg Anfang Mai; der Angriff wurde als ein Nuklearangriff bestätigt, indem sich eine Pilzwolke mit dem dazugehörigen “Kugelblitz” zeigte.

Die Explosion bei Homs soll ein Waffendepot und ein Treibstofflager betroffen haben. Was man beobachten konnte, war eine klassische Pilzwolke, eine massive Schockwelle und eine Explosion, die kein Munitionsexperte als Sekundärexplosion ausweisen würde.

Am 5. August erschien ein Artikel von John Snow auf  UK Channel 4:

“Aber die zwei Explosionen in Homs und Qasyoon haben die gleichen Eigenschaften:

Laut Greg Thielmann, einem Waffenexperten für Rüstungsbeschränkungsabkommen, mit dem ich mich am Samstag lange unterhalten habe, war es in beiden Fällen eine Explosion über dem Boden. Man braucht nicht zu betonen, dass ich über seine nächste Aussage schockiert war:

“Tatsache ist, dass es sich in beiden Fällen um einen taktischen Nuklearschlag handelt, wahrscheinlich durch Marschflugkörper, die von Flugzeugen in der Nähe der syrischen Grenzen oder direkt von der syrischen Küste aus gestartet wurden.”

“Aber Greg, würde das nicht einen nuklearen Holocaust bedeuten?”  Beileibe nicht, sagt er. “Taktische Nuklearwaffen senken die Eintrittschwelle für den Einsatz einer Nuklearwaffe, da die moderne Form bezüglich ihrer Stärke so gebaut werden kann, dass man damit militärische Ziele angreifen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass die Sache aus dem Ruder läuft, weil man die umgehende zivile Infrastruktur zertört.”

Die Quelle von Snow, die sehr glaubwürdig und gut unterrichtet ist, deutete an, dass Israel Gewehr bei Fuss stünde, ihre 5-Megatonnen-Nuklearwaffen gegen syrische Städte einzusetzen.

Israel glaubt, immun gegen Racheaktionen zu sein.

Zu diesem Zwecke haben die Israelis Indien angewiesen, Grenzstreitigkeiten mit Pakistan anzuzetteln und ihre Atomstreitkräfte in höchsten Alarmzustand zu versetzen.

Nur Pakistan könnte einen israelischen Angriff [auf Syrien, Anm. d. Ü.] mit einem vernichtenden Gegenschlag beantworten. Es ist der Job Indiens, den Pakistanis die Hände zu binden.

Alle Eventualitäten sind bedacht: Die USA werden von einem Staatsstreich bedroht, die EU ist finanziell ruiniert worden, Russland sieht sich mit einer unberechenbaren USA und mit der Chance auf einen riesigen finanziellen Gewinn konfrontiert.

Menschen haben über die Spieletheorie gehört, aber wenige kennen die realen Risiken.

http://www.veteranstoday.com/2013/08/09/armageddon-watch-over-syria/

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