Britische und katarische Sondereinheiten operieren schon in Syrien

Die City of London fährt die libysche Strategie. Jeden Tag ein bisschen mehr Einmischung in Syrien. Wir dürfen gespannt sein, was als nächstes folgt, denn der Heuchler von Rothschilds Gnaden, Ban Ki Moon ist schon “entsetzt”.

Das russische Außenministerium hat seinem Sprecher Alexander Lukaschewitsch zufolge die israelischen Informationen über die Verlegung einer britischen und einer katarischen Sondereinheit nach Syrien als besorgniserregend bezeichnet.„Ich selber habe keine diesbezüglichen Berichte gesehen und wir wollen selbstverständlich die Echtheit dieser Informationen überprüfen. Aber dieser Aspekt ist sehr besorgniserregend“, sagte Lukaschewitsch am Donnerstag in Moskau bei einem kurzen Pressegespräch.

Russland ist, besonders in den letzten Wochen, sehr darum bemüht, die Syrien-Krise in den Griff zu bekommen: Der Außenminister spricht fast jeden Tag von unseren Plänen und unserem Herangehen“, so der Sprecher.
Wie das israelische Portal Debkafile am Donnerstag berichtet, unterstützen Instrukteure der Armee-Sonderkräfte aus Großbritannien und Katar die bewaffneten Formationen, die gegen die syrischen Regierungstruppen im Raum der Stadt Homs kämpfen. Die ausländischen Militärs nähmen nicht direkt an den Kämpfen teil, wirkten jedoch als Taktik-Instrukteure und organisierten die Nachrichtenübermittlung sowie die Waffen- und Munitionsversorgung.

Außerdem sollen die ausländischen Militärfachleute die Verlegung von Angehörigen der bewaffneten Formationen und den Transport von Militärgütern, darunter aus der Türkei, in die umkämpfte Region sichern.

“Die zwei ausländischen Militärkontingente haben vier Operationenbasen in Homs errichtet: Im Norddistrikt Khaldiya, in Bab Amro im Osten und in Bab Derib und Rastan im Norden der Stadt. Jeder der Distrikte hat etwa eine 250.000 Einwohner,” berichtet DebkaFile. Und weiter:

“Unsere militärischen Quellen berichten, dass am Mittwoch nachmittags (am 8. Februar) Assad die 40. Mechanisierte Brigade (T-72-Kampfpanzer) nach Homs marschieren ließ, um die Rebellion in einem umfassenden Schlag niederzuringen, die ausländischen Kontingente anzugreifen und die 90. Infanteriebrigade zu verstärken, die von seinem Verwandten General Zuhair al-Assad befehligt wird. Diese 90. Infanteriebrigade ist das Rückgrad der Kräfte, welche die Stadt seit 5 Tagen belagert und welche den Tod von hunderten von Menschen verursacht hat.”

Interessant ist auch noch folgende Aussage von DebkaFile: “Die Anwesenheit der britischen und katarischen Truppen nutzte der türkische Premierminister Tayyip Erdogan für den neuen Plan, den er dem Parlament in Ankara am Dienstag, den 7. Februar, vorlegte. Demnach sollen die britisch-katarischen Truppen den ersten Fuß in der syrischen Tür bilden, durch welche eine neue türkisch-arabische Streitkraft nach Homs unter dem Schutz der Kontingente eindringen könnte….”.

Obwohl der türkische Außenminister erst kürzlich in Moskau verlauten ließ, seine Regierung sei gegen eine Einmischung in Syrien, versuchte Erdogan seit Beginn der Syrienkrise alles mögliche, den Sturz  Assads zu befördern.

So wollte Erdogan eine militärische Pufferzone an der syrischen Grenze zur Türkei im Norden einrichten, aber Assad verhinderte diese Pläne, indem er Truppen in das Grenzgebiet verlegte und die Luftabwehr verstärkte. Dabei half Russland mit modernster Technik und der Installation von S-300-Raketenstellungen sowie modernsten Radaranlagen. Die Radarreichweite deckt einen großen Teil Israels ab sowie die Incirlik-Militärbasis in der Türkei. Die Bewaffnung Syriens mit solch effektiven Mitteln zur Luftabwehr ist eine schlechte Voraussetzung für jegliche geplante “Flugverbotszone“, die von westlichen Mächten geplant ist. Vor einigen Wochen  zirkulierten Berichte, wonach Kampfflugzeuge der Türkei und der Arabischen Liga mit logistischer Unterstützung der USA bald unter “humanitären” Vorwand in den syrischen Luftraum eindringen sollten. Das werden sie vorläufig bleiben lassen.

Ob Erdogans neuer Plan aufgeht, werden die nächsten Monate zeigen.

http://de.rian.ru/politics/20120209/262657579.html

http://www.debka.com/article/21718/

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