China setzt seine Gold- und Devisenreserven nicht für Unterstützung der Euro-Zone ein

China und der Fleischkonsum
MOSKAU, 02. Dezember (RIA Novosti).

China wird laut Vizeaußenministerin Fu Ying seine Gold- und Devisenreserven (insgesamt 3,2 Billionen US-Dollar) für die Unterstützung der Euro-Zone und zur Überwindung der europäischen Schuldenkrise nicht verwenden.

In einer Rede in Peking, die die Agentur CNBC zitiert, sagte Fu Ying, dass die europäischen Regierungen China wahrscheinlich falsch verstanden haben, vor allem in der Frage, wie diese Republik ihre Gold- und Devisenreserven verwalte. Die chinesischen Behörden dürfen diese Reserven nicht einmal für die Beseitigung der Armut im eigenen Lande nutzen, betonte die Vizeministerin.

Die Erfahrungen der Finanzkrise von 1997 haben der Vizeaußenministerin zufolge China gezeigt, wie wichtig es ist, große Gold- und Devisenreserven zu haben.

„Wir dürfen dieses Geld bei uns zu Hause nicht für die Bekämpfung der Armut verwenden. Wir dürfen sie auch nicht für die Unterstützung des Auslandes verwenden“, zitiert die Agentur CNBC Fu Ying am Freitag.

Zuvor hatten einige Medien berichtet, dass China einen Teil seiner Gold- und Devisenreserven in den Europäischen Fonds für Finanzstabilität (EFFS) investieren könne, der sich mit Problemländern der Euro-Zone wie Irland und Portugal beschäftigt. Der EFFS investiert kein Geld in Griechenland.

Fu Ying zufolge bedeutet Chinas Verzicht, Mittel aus seinen Devisenreserven für die Unterstützung der Euro-Zone auszugeben, keinesfalls, dass die Volksrepublik Europa während der Krise nicht unterstützen will. Dieses Geld darf jedoch nicht auf diese Weise verwendet werden, betonte sie.

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