DEBKAfile: Zieht sich Russland aus Syrien zurück?

Die israelische Geheimdienst-Webseite DEBKAfile berichtete Anfang der Woche, dass Russland bereit sei, seinen Marinestützpunkt in Tartus aufzugeben, falls Syrien angegriffen wird. Es kann sich hier um eine Desinformationskampagne handeln, also bitte Voricht mit dieser Meldung:

“Russische Schiffe haben unerwartet den syrischen Mittelmeerhafen Tartus verlassen und die russischen Waffenlieferungen an Syrien wurden plötzlich eingestellt,” berichtete die Webseite am 28. August. Laut den Quellen von DEBKAfile “ziehen sich die Russen hastig aus dem syrischen Szenario zurück, um nicht in die wachsenden Feindseligkeiten verwickelt zu werden, die durch eine Militärintervention der USA, Europas und einer Anzahl von arabischen Staaten erwartet werden. Anscheinend hat der russische Geheimdienst festgestellt, dass eine solche Intervention kurz bevorsteht und Moskau sieht zu, erst einmal Abstand zu gewinnen.”

Die Meldung von DEBKAfile bestätigt einen Artikel der russischen Zeitung Nesawissimaja Gaseta vom 24. August.



Russische Marinebasis in Tartus

Meldungen über die angebliche Evakuierung der Russen erschienen auch nach einem Treffen der NATO-Führer am 27. August in Brüssel, zu dem Offiziere der Militärkräfte aus einigen ehemaligen Sowjetrepubliken, aus größeren afrikanischen Staaten, aus Israel, Saudi-Arabien und aus den Golfstaaten telefonisch zugezogen wurden. Laut einem Artikel von Press-TV kam man einstimmig  zu der Entscheidung, gegen Syrien vorzugehen. Bei dem Meeting in Brüssel soll auch das Potential für eine russische und chinesische Intervention in Syrien diskutiert worden sein.

Als Vorwand für eine Intervention – so heißte es – soll ein Chemiewaffenangriff der “Freien Syrischen Armee”  bzw. Al Kaida auf eine syrische Grenzstadt an der jordanischen Grenze dienen. Der Angriff soll dann Assad in die Schuhe geschoben werden.


Die größten Kriegshetzer gegen Syrien sind derzeit – neben der Bankstermarionette Obama und  Cameron aus dem perfiden Albion – die Bilderberger Laurent Fabius und sein Chef  Francois Hollande von der Grande Nation.

General Martin Dempsey, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, scheint vom Eifer der Kriegstreiber-Mafia immer noch nicht begeistert zu sein, obwohl man ihm schon einen Schuss vor dem Bug gegeben hatte. Jedenfalls bezeichnete er den Vergleich der syrischen Situation mit der Libyens als  eine Quelle der Erheiterung. Er vermied es bei seinem Besuch in London gewissenhaft, die Forderung von Cameron und seinen westlichen  Spießgesellen zu wiederholen, dass Assad zurücktreten müsse, damit die Metzeleien und Terroranschläge der westlichen Todesschwadronen in Syrien ein Ende finden könnten. Die westliche Front ist gespalten, aber die Kriegstreiber scheinen die Oberhand zu behalten.

Quellen:

http://www.presstv.ir/detail/2012/08/29/258834/nato-secretly-authorizes-syrian-attack/

http://www.independent.co.uk/news/world/americas/americas-most-senior-general-warns-against-rash-actionon-syria-and-iran-8096881.html

http://www.infowars.com/debkafile-russia-prepared-to-abandon-syria/

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