Der Impfplan der Regierung

Die Regierung und ihre Organisationen scheint intensiv an einem Impfplan, also an der Verteilung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten. Darüber berichtete kürzlich das “Redaktionsnetzwerk Deutschland”, RND. Demnach würde die “Ständige Impfkommission” des Bundes (STIKO) einen ersten Entwurf an Experten verschickt, wie das Netzwerk berichtete.

Erste Gruppe: Bewohner von Senioren- sowie Altenpflegeheimen

Zunächst gelte es, die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenpflegeheimen und Seniorenheimen zu impfen. Danach würden Personen im Alter von 80 Jahren oder höher geimpft werden, also diejenigen, die nicht in Heimen untergebracht würden.

Die dritte Gruppe der bevorzugt Geimpften bestünde aus dem Personal, das ein besonders hohes Ansteckungsrisiko in den medizinischen Einrichtungen aufweise. Explizit benannt ist Personal, da direkt mit CoVid-19-Patienten zu tun habe.

Die vierte Gruppe im Bund sind Personen, die in engem Kontakt zu Risikogruppen selbst stehen, also in der sogenannten Hämato-Onkologie wie in der Transplantationsmedizin. (Anm.: Hier scheint vorausgesetzt zu werden, dass der jeweilige Impfstoff auch gegen eine Übertragung schützt).

Schließlich sind Menschen zu schützen, die in der Altenpflege selbst tätig sind (auch hier scheint zumindest zum Teil die Vorstellung zu existieren, dass der Impfstoff die Übertragung des Virus verhindert). Als sechste Gruppe würden hier diejenigen vorgesehen sein, die anderweitig in Senioren- oder Altenpflegeheimen beschäftigt sind, aber Kontakt zu den jeweiligen Bewohnern aufweisen.

Die Kommission ginge dem Bericht nach davon aus, dass in diesen Gruppen insgesamt 8,6 Millionen Menschen zusammengefasst werden könnten.

Zudem gäbe es weitere priorisierte Gruppen:

Dies seien Menschen im Alter von 75 bis 80 Jahren, Menschen mit einem hohen Ansteckungsrisiko in den medizinischen Einrichtungen, geistig behinderte Menschen oder demenzkranke Patienten und “Tätige” in deren Versorgung. Dies seien noch einmal 6,7 Millionen Menschen.

“Moderate” Priorisierung wäre demnach denn u.a. bei Menschen im Alter zwischen 70 und 75 Jahren zu empfehlen oder bei Menschen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen sowie deren Kontaktpersonen.

Medizinische Risiken sollen von Hausärzten bescheinigt werden können.

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