Der nächste Lauterbach-Vorschlag: Harter Shutdown für den Einzelhandel

Die Fallzahlen in der Corona-Pandemie in Deutschland sorgen weiterhin die politisch ohnehin aktiven Twitterer. Karl Lauterbach hat nun einen weitergehenden Vorschlag gemacht. Der SPD-Gesundheits”experte” fordert, nach Weihnachten sollte der Einzelhandel einen kompletten “Shutdown” erleben. Zudem wäre es gut, die Weihnachtsferien bereits um eine Woche vorzuziehen und im Januar dann um eine Woche zu verlängern.

Geschäfte bis mindestens Ende der ersten Januar-Woche schließen

Seiner Ansicht nach sei es geboten, die Geschäfte zumindest bis zum Ende der ersten Januar-Woche zu schließen, um “etwas zu bewirken”. Zudem sei es wichtig, für Silvester nicht zu “lockern”. “Sonst haben wir Ende Januar noch einmal zusätzlich 25.000 Tote.”

Schließlich forderte Lauterbach, das Robert-Koch-Institut (RKI) müsse personell besser ausgestattet sein als aktuell. Dies gelte vor allem für die IT-Abteilung. Aktuell hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nach einem Bericht des “RND” nur 4 neue Stellen für die IT-Abteilung genehmigt. Dabei hatte das Institut 68 neue Stellen beantragt. Würde nicht weiter aufgestockt, so Lauterbach, könnte das RKI seine Aufgaben nicht erfüllen. “Das können wir uns jetzt nicht wirklich leisten, hier zu sparen.”

Auch die FDP scheint dies ähnlich zu sehen. Andrew Ullmann, FDP-Obmann des Gesundheitsausschusses des Bundestages, sieht in der Pandemie die Quittung dafür, dass die IT-Abteilung des RKI schon über Jahre zu schlecht ausgestattet worden sei. Dies zeige sich darin, wie Meldungen, wie telefonische Quarantäne-Kontrollen oder überhaupt die “Zettelwirtschaft” die Gesundheitsämter schnell zur Überlastung bringe.

Wie der Einzelhandel geschlossen werden soll, hat indes Karl Lauterbach nicht erläutert. Gemeint ist wahrscheinlich der Handel, der über den Lebensmittel-Bedarf hinausgeht. Dies wäre eine Maßnahme, die schon im Frühjahr ergriffen worden war, allerdings erst, nachdem die Zahlen bereits begannen zu sinken. Zudem äußerte sich derzeit kaum ein Politiker zur Situation in den Geschäften. Wer Kontaktreduktionen wolle, so Kritiker, könnte damit beginnen, pro Einkauf genau ein Haushaltsmitglied zuzulassen. Dies sei praktisch nirgends sichtbar.

 

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