Deutschland im „Sturm“: Chef des Bundesaufsichtsamtes für Finanzdienstleistungen prangert an

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Die Kredite werden bei uns in Deutschland vergleichsweise „lax“ vergeben. So jedenfalls sieht es der Chef des „Bafin“, des Bundesamtes für Finanzdienstleistungen“, nach einem Bericht des „Handelsblattes“. Die Deutschen Banken können aufgrund geringer Zinsen derzeit auf eine größere Nachfrage setzen, gehen damit aber auch immense Risiken ein. Die Kredite werden ausfallen, wenn es zu einem Wirtschaftsabschwung kommt. Das ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche, wissen Volkswirte.

Nachhaltige Gewinne bleiben aus

Das Bafin wiederum geht davon aus, dass die Gewinne der Banken in den kommenden Jahren sinken werden, wenn die Zinsen steigen. Es drohe sogar ein „böses Ende“ für die Geldhäuser. Aktuell liege eine „konjunkturelle Schönwetterperiode“ vor. Dies entspricht keineswegs dem Normalfall, wird betont. Der Normalfall sind Wachstumsraten, die niedriger sind und auch nicht so lange anhalten wie derzeit, meint diese Redaktion.

Das Bafin wiederum meint, die Banken sollten diese konjunkturellen Rahmenbedingungen bei ihrer eigenen Kreditvergabe berücksichtigen. Dies, so folgert wiederum diese Redaktion, wird den Banken derzeit offenbar abgesprochen. Sie berücksichtigen die fehlenden konjunkturellen Impulse der kommenden Jahre wiederum nicht hinreichend.

Künftig, so das Bafin, werde es große Probleme geben. Sollten dann „noch weitere Risikofaktoren hinzukommen“, also etwa geopolitische Schwierigkeiten, Kriege im Nahen, Mittleren oder Fernen Osten also, dann könnte das Ganze zum „perfekten Sturm“ werden.

Dann wird das Bafin mit hoher Sicherheit selbst aktiv werden müssen, wie es jetzt schon etwas verdeckt ankündigt. Das heißt, es kann dann zu Kreditsperren kommen, die dann die Konjunktur selbst beeinträchtigen. Die Banken in Deutschland sind damit bei weitem nicht so gut geschützt, wie zahllose Verteidiger des Systems annehmen.

Gerade von den Banken dürfte die nächste Krise ausgehen. In Italien sind die Bankhäuser jetzt ohnehin bereits im Feuer. Dies dürfte sich in den kommenden Wochen in weiteren Aktienkursschwankungen zeigen.

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