Die Camarilla der „Freunde Syriens“ besorgt über Lage der Terrorbanden

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

„Freunde Syriens“ besorgt über Erstarken der Assad-Truppen  „Nesawissimaja Gaseta“

Moskau, 02. Juli (RIA Novosti). Die syrischen Regierungstruppen wollen die seit zwei Jahren von den Aufständischen kontrollierte Stadt Homs zurückerobern, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad werden bei ihrer Offensive von der libanesischen Hisbollah-Bewegung unterstützt. Mit der Kontrolle über diese Stadt würde Assad sich Zugang zum Meer verschaffen.

Quellen in der syrischen Opposition berichten, dass schiitische Kämpfer aus dem Libanon und aus den alawitischen Gebieten Syriens alle Wege nach Homs blockiert haben. Die Rebellen bekommen Verstärkung durch sunnitische Kämpfer der Al-Qaida im Irak und aus den Golfmonarchien, Ägypten, der Türkei und anderen Ländern.

Assads Gegner brauchen dringend neue Waffen, um Homs zu verteidigen. Im Gegensatz zu den Gefechten um Kusseir und Tel Kalach wollen sie größeren Widerstand leisten. Alawitische Milizen unter Führung von Hisbollah-Kämpfern sollen die Offensive auf Homs begonnen haben. Die Hisbollah-Kämpfer sollen Masken für den Fall eines Giftgasangriffes tragen.

Die Geldgeber der syrischen Opposition sind beunruhigt über die jüngsten Erfolge der Assad-Truppen. Saudi-Arabien hat seine Waffenlieferungen erhöht. Auch die USA versprechen weitere Hilfen. Der republikanische Senator John McCain sagte in einem Interview mit Fox News: „Der Massenmord geht weiter, und die Situation erfordert eine amerikanische Führung.“ Sein demokratischer Kollege Charles Schumer wies jedoch darauf hin, dass in Syrien „sehr unterschiedliche Gruppierungen“ aktiv seien, von denen „einige demokratisch und einige sehr gefährlich sind. Die Al-Nusra-Front ist ein Ableger der Al-Qaida. Deshalb sind unsere Besorgnisse durchaus begründet.“

Der britische Außenminister William Hague forderte Assad auf, „die grausamen Angriffe auf Homs zu stoppen und die Verteilung der Hilfsgüter sicherzustellen“. Die Golfmonarchien appellieren an die libanesische Regierung, die Hisbollah zu überzeugen, sich aus dem Syrien-Konflikt rauszuhalten. EU-Außenministerin Catherine Ashton vereinbarte bei dem Treffen der „Freunde Syriens“ in Bahrain „die sofortige Suche nach politischen Lösungswegen“. Der saudi-arabische Chefdiplomat Prinz Saud al-Faisal sagte, die EU sollte dringend die syrische Opposition mit Waffen versorgen und Maßnahmen zum Verbot der Waffenlieferungen aus Russland und dem Iran an das Assad-Regime ergreifen.

Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, versuchen heute in Brunei ein weiteres Mal, eine Syrien-Friedenskonferenz zustande zu bringen. Allerdings gibt es Kontroversen um den Teilnehmerkreis. „Wäre die Lösung der Syrien-Krise nur von Russland und den USA abhängig, dann hätten wir bereits positive Ergebnisse erreicht“, sagte Lawrow.

„Die neue Konferenz ist sinnlos, weil es keine friedliche Lösung dieses Problems gibt“, findet der Chefexperte des russischen Instituts für politische und militärische Analysen, Alexander Chramtschichin. „Die Friedenskonferenz braucht nur der Westen, um sein Gesicht zu wahren. Die syrischen Konfliktseiten brauchen sie nicht.“

http://de.rian.ru/zeitungen/20130702/266411164.html

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