Die Dresdner Busse des Manaf Halbouni

Die Dresdner Busse des Manaf Halbouni
Action Press/Rex

Bild oben: Photograph: Action Press/Rex

vom Altermannblog.de

Über Kunst soll man bekanntlich nicht streiten. Mein Kunstverständnis ist reichlich rudimentär entwickelt und lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Alles was ich auch ohne große Mühe nachmachen könnte, kann keine Kunst sein. Damit fallen Werke wie Das schwarze Quadrat durch mein Raster. Kommt jetzt noch der Geschmack hinzu, dann fliegt noch mehr Zeugs raus: Mir gefällt meistens nichts, was vor dem Ende des 19. Jahrhunderts fabriziert wurde. Was sollte mir an diesem Bild gefallen? So, nach dem Negativen jetzt das Positive: Mir gefällt Delvaux, Dali, Picasso und was bautechnisch von Gaudí geleistet wurde, bewundere ich. Aber was mich interessiert, interessiert vielleicht einen Toten und meinen Frisör, aber da ich erst letzte Woche bei ihm war, müsst ihr jetzt herhalten (wer auch brav die Links geklickt hat, dem habe ich jetzt unwiederbringliche zwei Minuten Lebenszeit gestohlen).

Die Volksseele kocht in Dresden. Dort darf der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni mit drei Buswracks, die dann Monument heißen, die Altstadt von Dresden verschandeln. Was der Zauber kostet, da habe ich noch keine Zahl gefunden. Die Busse sehen so schrottig gar nicht aus. Die würden in den Ländern, aus denen die Menschen kommen, die noch nicht so lange bei uns sind, aber dafür für immer hier bleiben werden, noch mindestens 15 Jahre ihren Dienst tun. Brauchen die aber ja nicht, weil ja bald keiner mehr dort wohnen wird, wenn die alle hier sind. Ergo die Busse bleiben hier um aufzurütteln, denn Aufrütteln ist absolut in. Da darf ein Erzbischof von Köln (alimentiert auch durch den atheistischen Steuerzahler – nicht Kirchensteuerzahler) auch das Domlicht an- und ausschalten und ein Schlepperboot in den Dom stellen – um aufzurütteln.

Und da Dresden keine unschuldige Stadt war, darf der Schrott aufrütteln. Mit Schutz der Bevölkerung vor den Scharfschützen des pöhsen Assads wurde die Barrikade begründet, aber nach Recherche der Assadversteher, diente es der terroristischen Ahrar ash-Sham (sogar von den einheimischen Diensten als solche bezeichnet) als Schutzschild – natürlich nicht zu ihrem eigenen Schutz, sondern zum Schutz für die Zivilbevölkerung, wie der Tagesspiegel altruistisch meldet:

Allerdings „haben die Ahrar ash-Sham die Fahrzeuge aufgestellt zum Schutz für Zivilisten, nicht zu ihrem eigenen Schutz“. Die Behauptungen gewisser deutscher Ideologen wie der Ein-Prozent-Bewegung, nach der die Barrikade eine „strategische Sperre“ der Terrormiliz sei, sind laut dem Augenzeugen Almasri nichts als „obskure Märchen“.

Das Märchen der selbstlosen, lieben, freundlichen, hilfsbereiten gemäßigten Halsabschneider – ääh – Rebellen kann man nur jemanden erzählen, der die Hosen mit der Kneifzange anzieht. Die Bevölkerung von Aleppo ist heilfroh, dass die Banden verjagt wurden. Darüber berichtet der Kleberclaus natürlich nicht. Die amerikanische Kongressabgeordnete der Demokraten, Tulsi Gabbard und eine belgische Parlamentsdelegation waren vor Ort. Der Deutsche Bundestag plant diesbezüglich nichts. Man will sich ja nicht durch neue Fakten von seinen alten Vorurteilen abbringen lassen. Schon unter Guido hat man ja die zukünftige syrische Regierung (made in Germany) auf Kosten des Steuerzahlers von der „Stiftung Wissenschaft und Politik“ ausbilden lassen. (By the way: Wenn ich mal Trump bin, dann lasse ich diesen Laden sofort schließen)

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2 Kommentare

  1. Hier mal was zu den “Sponsoren” die ihr Maskottchen vorgeschickt haben.
    (Komplett kopiert wegen idiotologischer “Löschtruppen”)

    “Busbarrikaden vor der Frauenkirche

    Man glaubt es kaum und hält es womöglich für einen verfrühten Aprilscherz.
    Ist es aber nicht.
    Wir in Dresden und die, laut Systempresse, ausbleibenden – weil Angst vor Pegida habenden – Touristen, sollen nun vollständig aus Dresden vertrieben werden.

    Da man Dresden schlecht einfach mal so bombardieren lassen kann (wie es manche linksgrüne Politiker und Kahane-Angestellte sich wünschen), stellt man halt Busbarrikaden auf den Neumarkt.

    Nein – nicht irgendwelche Fotodokumentationen.
    Drei Busse möchte ein selbsternannter “syrischer Künstler” den Dresdnern und ihren Gästen vor die “Nase” setzen.
    Und der liebe Dirk findet es auch ganz toll.

    Als Vorbereitung für das, was kommen wird?
    Zumindest ist eben jener “Künstler” und die Entstehung dieses Vorhabens doch interessant.
    Geboren 1984 in Damaskus.
    Bis 2008 ebendort studiert und anschließend “geflohen”, nicht etwa, weil böser Krieg herrschte, sondern weil er zum Militärdienst sollte.
    Da er zwei Staatsbürgerschaften innehatte (deutsch und syrisch, da Mama Deutsche), halt mal ausgecheckt und schnell ins schöne Deutschland.
    Ist ja ein Künstler.
    Seit 2009 also in Dresden.
    Hier studiert er an der Hochschule für Bildende Künste.
    MDR-Zitat: “Für sein neues Projekt, einem Denkmal direkt vor der Frauenkirche, wird er von der Dresdner Stiftung Kunst und Musik unterstützt.”
    Ein “Denkmal”?
    Mag sein, der ein oder andere impliziert damit zum Beispiel das Luther-Denkmal vor der Frauenkirche oder ähnliches.
    Was hier “temporär” aufgestellt werden soll ist fernab jeglicher Kunst und einfach nur ein Haufen Schrott.

    Aber die “Dresdner Stiftung Kunst und Musik” scheint dies mit anderen Augen zu sehen.
    “Monument” soll dieses einmalige “Kunstwerk” sich nennen, so die Aussage des “Künstlers”.
    Und “… dass MONUMENT aus der Dresdner Bürgerschaft heraus finanziert wird.

    Deshalb wird die Installation ab Dezember 2016 auch über eine Crowdfunding Aktion unterstützt.
    Die KULTURPATEN DRESDEN helfen bei dieser Kampagne.
    Also haben wir schon mal zwei Namen, die interessant sind: “Dresdner Stiftung für Kunst und Musik” und die “Kulturpaten Dresden”.
    Die “Kulturpaten” ist eine aus studierten wichtigen Menschen (Kunst, Geschichte, Pädagogik, Kunsttherapie, Kommunikationsdesign…) zusammengeschusterte Initiative, die “Paten” sucht, welche “neue” Kunst finanzieren soll. Förderer dieser “Kulturpaten” sind die Drewag, die Ostsächsische Sparkasse, die Industrie- und Handelskammer und die MB Niederlassung Dresden.
    Der Sitz des Ganzen ist in der Devrientstr. 11.
    Zu finden unter der Firmenadresse einer Oberüber/Karger Kommunikationsagentur GmbH, welche wiederum zur DDV-Mediengruppe gehört.
    Seit Ende 2014 ist diese Initiative ein “Projekt der Stiftung Kunst und Musik für Dresden”.
    Im Stiftungsrat, welcher seinen Sitz am Güntzplatz 5 hat und (Überraschnung) gefördert wird durch die Ostsächsische Sparkasse und die Commerzbank… sitzt unter anderem … na … unser Dirk.
    Aber er ist in illustrer Gesellschaft.
    Im Vorstand sitzt unter anderem mit Frau Martina de Maizére… richtig(!), die Gattin vom Thomas.
    Aufgewachsen in NRW.
    Eben jene “Stiftung Kunst und Musik für Dresden” vergibt seit 2012 jährlich zwei Projektstipendien für “herausragende Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste” und – nein, welch Zufall – 2014 bekam eben jener Künstler, welcher die Busbarrikaden errichten möchte, eines dieser Stipendien. Beschreibung dessen, was er kunstvoll erarbeitet “… befassen sich mit dem Thema der Migration, mit Verlust und Zerstörung und gemahnen an ein menschliches Miteinander.”
    Nun gut.
    Und nun ermöglicht uns diese “Kunststiftung” dieses einmalige “Kunstwerk” zu bestaunen, denn sie fördert es.
    Man hätte natürlich auch drei Busse nehmen können und mehrere Linksautonome mit diversen Zerstörungsgeräten ausstatten… das Ergebnis wäre ähnlich, nur das dieses Kunstwerk dann horizontal, statt vertikal zu bestaunen gewesen wäre.
    Und so schließt sich der Kreis und jeder ist zufrieden, weil alle daran partizipieren.
    Wer hätte das gedacht und erwartet.

    Noch sind die “Buskunstwerke” nicht aufgestellt und man kann nur hoffen, daß doch noch ein wenig Verstand in die Köpfe zurückkehrt, welche das hofieren.
    Oder diejenigen, welche für Transport, Aufbereitung und Aufstellung die Aufträge erhalten, entscheiden sich, diese unsinnige Aktion zu boykottieren.
    Wäre wünschenswert.

    Im Februar soll dieses “Kunstwerk” unsere Stadt verunstalten.

    Zu einer Zeit, in der Gedenken angesagt ist, gerade in Dresden, am 13. Februar.

    Bevor es in Vergessenheit gerät, der geförderte “Künstler”, hat schon einige Arbeiten mehr “vorgelegt”.
    Unter anderem ein sogenanntes “Kartenprojekt – Whats if”.
    Hier die von ihm eigene Erklärung dazu: ” Bei meinem Kartenprojekt „What if“ stelle ich mir den Ablauf der Weltgeschichte anders vor.
    In der Fiktiven Welt die ich erschaffen habe, hat die Industrie Revolution im Arabischen so wie Osmanischen Reich stattgefunden. Somit sind zwei Mächte hervor gekommen die die Welt mit Waffen sowie Technologische Errungenschaften beliefern. Auf der Suche nach Ressourcen und Absatzmärkte, begann man mit den Kolonialisierung Europas. Bei der Kolonialisierung wurden neue Grenzen erschaffen um Europa unter zwei Mächten aufzuteilen ohne Rücksicht auf die Verschiedenen dort lebenden Völker.
    Die entstandenen Kampfkarten, Verzeichnen den lauf der Truppen und dessen verschiedenen Verbänden so wie wichtige Militärische Ziele. Die neu Eroberten Städte werden Teils umbenannt oder übersetzt. Lädiglich ein Par Große Städte dürfen ihren Namen behalten. ”

    Nur mal so “am Rande” erwähnt. (Schreibweise wie auf dessen Seite). Jeder soll sich selbst ein Bild und seine Gedanken dazu machen.

    (RiN)

    Bildquelle: https://www.manaf-halbouni.com/work/
    https://www.facebook.com/NiedersedlitzerWellenlaenge/photos/pcb.756834047808409/756833577808456/?type=3

  2. Alles so weit richtig… “Alter Mann” :-)

    Aber wenn Einer seine ideologischen Gedankenfürze aus einem “Schlepperboot” verkündet kann man das Transportmittel mit Fug und Recht als Narrenschiff titulieren.

    Die Busse sind vielleicht ein heimlicher Zukauf der Dresdner Verkehrsbetriebe?
    Mit der dümmlichn Begründung dass man eine “Reserve” für den “Berufsverkehr” benötigt ?
    (Dass die Dinger zu lang für die einheimischen Kurven sind …- “konnte ja dann eben keiner wissen…”)
    (Standardfloskel für alle Fehler)

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