Die EUdSSR und der Glühbirnenwahnsinn – Bulb Fiction German

Danke Yvonne für den Link.

Veröffentlicht am 24.07.2012 von

Ab September greift das Glühbirnenverbot der Europäischen Union. Zuerst verschwinden Birnen ab 100 Watt aus den Läden und alle Birnen mit mattiertem Licht. Dann folgt stufenweise bis 2012 das Totalverbot. Ersetzt werden sollen sie bekanntlich durch die Sparlampen. So haben es die Hohe Commission zu Brüssel und der Europäische Rat per Verordnung im Dezember dekretiert. Das Glühbirnenverbot gilt als klimapolitische Pionierleistung. Doch stimmt das auch? Seit gestern befasst sich der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes mit diesem Verbot.  Und dafür gibt es gute Gründe zuhauf:

Natürliches Licht und auch das der Glühbirnen ist aus allen Farben gemischt. Es verteilt sich – physikalisch gesprochen – über alle sichtbaren Wellenlängen und  Frequenzen. Sparlampen dagegen strahlen vorwiegend nur auf drei Frequenzen, mit einem sehr hohen Blaulichtanteil. Daran ist unser Auge, daran ist die Netzhaut nicht angepasst. Und sie wird sich auch niemals an dieses Licht anpassen können. Die Folgen sind Konzentrationsstörungen, Kopf- und Augenschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Veränderungen im Hormonhaushalt. Bei photosensiblen Menschen können Sparlampen zu epileptischen Anfällen führen. Die Augenärzte streiten über das Risiko einer Degeneration der Netzhaut. Aufgrund von Testreihen beurteilten Baubiologen die Sparlampen als „biologischen Risikofaktor“. „Das ist kein Licht. Das ist Dreck!“ – so das Fazit eines Experten. Das Licht der Glühbirnen dagegen wird als „biologisch günstig“ beurteilt. Zudem verbreiten Sparlampen elektromagnetischen Smog. Im Grunde ist jede von ihnen ein kleiner Radiosender. Schon eine einzige Sparlampe am Arbeitsplatz macht die Wirkung eines strahlungsarmen Bildschirms zunichte.

Es ist verblüffend, wie rasch und mühelos das Glühbirnenverbot in Brüssel dennoch durchgesetzt wurde – ein Verbot, das nicht nur unsere Gesundheit bedroht, sondern auch noch tief in unser Portemonnaie greift.  Handfeste Industrieinteressen und das Verlangen der Politik, mit einer symbolträchtigen Entscheidung ökologisches Engagement zu beweisen, haben sich hier zu einer verhängnisvollen Allianz zusammengefunden. Bei einem Ladenpreis von 4 bis 10 Euro lässt sich mit den so genannten Energiesparlampen in ganz anderer Dimension Umsatz machen und Gewinn scheffeln als mit Glühbirnen. Zudem sind Sparlampen in der Herstellung technologisch sehr viel aufwändiger als Glühbirnen und deshalb die Domäne von Großunternehmen – und die sitzen nun mal in Brüssel am längeren Hebel. Glühbirnen hingegen werden vielfach auch von kleinen Firmen hergestellt.

Zur physiologischen Unverträglichkeit des teuren Sparlampenlichts kommt dessen emotionale Wirkung. Glühbirnen geben bekanntlich auch Strahlungswärme ab. Das Licht der Sparlampen dagegen ist kalt. Genau darin besteht ja ihr Spareffekt. Wohl deshalb wirkt ihr Licht auf uns auch gefühlsmäßig als fahl und kalt. Die Farben verlieren an Wärme und Kraft. Die wohlige Behaglichkeit der häuslichen Wohnraumkultur ist damit optisch für viele Menschen dahin. Energiesparlampen: Ungemütlich und ungesund.

Die mit den Sparlampen verbundenen Risiken beschränken sich dabei keineswegs nur auf die Schädlichkeit ihres Lichtes. Ab April gilt europaweit ein Verbot aller quecksilberhaltigen Messgeräte, auch der Quecksilberthermometer. Denn schon in winziger Dosis ist Quecksilber ein extrem gefährliches Nervengift. Herz, Fortpflanzungsfähigkeit und Immunsystem werden geschädigt.  Eingeatmet kann es tödlich wirken. Da ist es erstaunlich, dass man fast zeitgleich mit dem Verbot der Quecksilberthermometer allen Haushalten Sparlampen aufzwingt. Denn die arbeiten allesamt mit Quecksilber, weshalb sie ursprünglich als Quecksilberdampflampen bezeichnet wurden und aufwändig als Sondermüll entsorgt werden müssen. Dennoch landen Dreiviertel der Sparlampen heute im Hausmüll. Das summiert sich auf 600 Tonnen Quecksilber im Jahr.

Was aber, wenn eine solche Sparlampe in der Wohnung zu Bruch geht? Sofort das Fenster öffnen, gut durchlüften und für 20 bis 30 Minuten den Raum verlassen, so ist zu lesen. Nur mit Handschuhen dürfen die Scherben zusammengekehrt werden. Auf keinen Fall darf man den Staubsauger benutzen. Er würde das Quecksilber über die gesamte Wohnung verteilen. Wie ist da der Einsatz dieser Sparlampen in Haushalten zu verantworten, wo auch einmal Kinder kurzzeitig unbeaufsichtigt spielen könnten?

Werden all diese Fragwürdigkeiten vom Vorteil der Stromersparnis aufgewogen? Nur anderthalb Prozent des Energieverbrauches der Haushalte geht auf Glühbirnen zurück. Sparlampen sind energieaufwändig in der Herstellung und auch in der Entsorgung. Im letzten Herbst hat die Zeitschrift „Ökotest“ alle gängigen Marken von Experten durchprüfen lassen. Durchweg lag die Stromersparnis weit unterhalb der behaupteten Werte. Die Sparlampe Swiss Lights Classic übertraf im Verbrauch sogar die Glühbirne. Die meisten Sparlampen können oder dürfen auch nicht gedimmt werden. Sie sind zudem temperaturempfindlich und verlieren deshalb in engen oder geschlossenen Lampen ihre lange Lebensdauer und durch häufiges An- und Ausschalten desgleichen. Sie sind zum Beispiel ungeeignet für Treppenhäuser. Viele Verbraucher werden deshalb die teuren Leuchtkörper lange angeschaltet lassen, um ihre Lebenszeit nicht zu verkürzen. Das wiederum führt zu höherem Stromverbrauch. Ohnehin lag in den Testergebnissen ihre Lebensdauer deutlich unterhalb der behaupteten Zeiten. Auch ihre Helligkeit sinkt im Verlauf ihrer Nutzung spürbar ab. Im Fazit kann sich das Glühlampenverbot als klimapolitischer Schildbürgerstreich erweisen, als ökologisch kontraproduktiv. (http://welzk.blazadrom.de/?p=174)



José Manuel Durão Barroso



Wie ein Hohn klingt da die jüngste Forderung des Ex-Maoisten und “Kinderfreundes” Barroso, der  hofft, noch lange Immunität aufgrund seines Amtes zu genießen:

Europa braucht transnationale Ordnung unter EU-Führung

Es bedürfe einer stärkeren institutionellen Integration in der EU, Europa und die Grundsätze des Vertrages müssen erneuert werden, sagte der EU-Kommissionspräsident in Den Haag. Die EU-Institutionen müssten, wie die Krise zeige, mehr Macht über die Mitgliedsstaaten erhalten.

„Die gegenwärtige Krise hat die Grenzen des individuellen Handelns von Nationalstaaten aufgezeigt“, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Den Haag bei einem Treffen der Verfassungsrichter der Yale Universität. Um die Krise zu bekämpfen, müssten die EU-Institutionen mehr Macht über die Mitgliedsstaaten erhalten. „Wir erleben eine Situation, in der wir eine größere Einheit und Kohärenz in unserer Politik brauchen“, zitiert der EUObserver Barroso aus Auszügen, die der Pressedienst der Kommission veröffentlicht hat. Auch eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften sei notwendig. „Wir brauchen eine stärkere institutionelle Integration. Es bedürfe einer „transnationalen Ordnung, welche über geteilte Souveränität unseren Bürgern Schutz garantiere“, so José Manuel Barroso.

Eine tiefere politische Union müsse Barroso zufolge mit „geeigneten Mechanismen der Verantwortlichkeit“ für Brüssel geschaffen werden. „Europa und die Grundsätze des Vertrages werden erneuert werden müssen.“ Neben der finanziellen „Verschwendungssucht“ einzelner Mitgliedsstaaten fänden sich auch Ursachen für die Schuldenkrise auf einer grundsätzlicheren Ebene, als „Produkt einer Krise der Werte und der Nichteinhaltung der Normen“.

Seit einiger Zeit wird darüber beraten, ob eine Änderung der EU-Verträge notwendig ist. Doch es ist das erste Mal, dass Kommissions-Präsident Barroso etwas Derartiges fordert. Wenngleich er seine Aussagen kurz darauf abzuschwächen suchte. Gegenüber dem EU-Observer sagte der Sprecher Barrosos, der Kommissions-Präsident habe seine Mitarbeiter gebeten, seine Bemerkungen nicht so zu interpretieren, als sei er Unterstützer einer Änderung der EU-Verträge oder, als wolle er eben diese nicht. Barrosos Rede sei eher bezüglich einer Verfassungstheorie zu sehen. Er werde mehr Details über seine Idee einer EU-Reform bei seiner Rede am 12. September preisgeben. (http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/09/46646/)

Nun bezieht sich hier Barroso natürlich auf die gegenwärtige, von den Bankstern ausgelöste Finanzkrise.  Aber was uns durch das Glühlampenverbot zugemutet wird, läßt düstere Ahnungen aufkommen, was uns passiert, wenn es der erzkorrupten Brüsseler Mafia gelingt, “mehr Macht über die Mitgliedsstaaten zu erhalten”.

 

 

 

 

 

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