Die Medienlüge über den Freimaurer Breivig in Norwegen

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Die Medienlüge über den Freimaurer Breivig in Norwegen

Das ZDF hat vor wenigen Tagen, am 9. Juni, einen Beitrag ausgestrahlt, bei dem es um den norwegischen Attentäter Breivig, der vor Jahren zahlreiche Jugendliche tötete und dies vor allem im „Namen Jesus“ gemacht haben soll. Ein Angriff auf die Christenheit in Deutschland, der offenbar in weiten Teilen, also in der Kernaussage falsch ist. „Kath.net“, katholische Nachrichten, haben sich nun beschwert.

Medienlüge

Dabei zitiert die Gastautorin aus den Grundsätzen der Berichterstattung, bei der es vor allem darum gehe, „den Zuschauern eine freie Meinungs- und Urteilsbildung im Hinblick auf alle wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen“, heißt es und weiter: „(…) die Vielfalt der in der Gesellschaft bestehenden Meinungen im Gesamtprogramm überparteilich, möglichst breit und vollständig dargestellt werden.“

Die Kritik am ZDF: Diesen Grundsätzen widerspricht die Dokumentation. Breivig wurde als „Christ“ präsentiert, sei aber tatsächlich ein Freimaurer. Diese stünden „dem christlichen Glauben“ fundamental entgegen. Der Ku-Klux-Klan, um den es in der Dokumentation ebenfalls geht, sei indes kein Christ wie dargestellt. Der Ku-Klux-Klan verfolgt zumindest nach Meinung der Katholiken offenbar ebenfalls fundamental andere Ziele als die offizielle Kirche selbst.

In ihrer Beschwerde an oder über das ZDF verweist die Gastautorin zudem darauf, sie sei „nicht bereit“, ihre Gebühren für derartige Dokumentationen zu entrichten.

Eine Stellungnahme des ZDF zu diesen Vorwürfen ist bislang nicht bekannt. In der Tat ist es auch aus Sicht unserer Redaktion grotesk, wenn Freimaurer oder Mitglieder des KKK in einem Atemzug mit der offiziellen Kirche genannt werden, um das Christentum insgesamt zu diskreditieren.

Die offizielle Kirche wiederum hat ganz andere Probleme und Skandale als solche Attentate. Insofern ist das ZDF hier deutlichst zu weit gegangen, indem die Differenzierung „im Namen Jesus“ offensichtlich überhaupt nicht vorgenommen worden ist. Schade. Der Fall Breivig enthält noch zahlreiche, ungelöste Fragen.

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