Die Verslummung deutscher Städte

Flüchtlingslüge 2017 - Und es wwiederholt sich doch?

Für die Flüchtlinge werden in den deutschen Städten Parks zum Wohn- und Aufenthaltsort auf niedrigstem, einem Sozialstaat unwürdigen Niveau umfunktioniert.

Die temporäre Nutzung von Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen war gestern, heute werden die Ziele höher gesteckt. Die Berliner Senatsfinanzverwaltung hat den Bezirk Steglitz-Zehlendorf angewiesen zu prüfen, in welchen öffentlichen Parks Containerdörfer errichtet werden können. Damit ist eine weitere Verteidigungslinie autochthoner Kultur durchbrochen, denn eine wichtige Erholungsqualität der hier Lebenden, Arbeitenden, das Land Gestaltenden wird in das bodenlose Fass diffusen Humanitätsgebarens geworfen.

Und hier beginnen sich die Kreise zu schließen, wovor Realisten von Anfang an gewarnt hatten: Die (möglicherweise) Verbesserung der Lebensbedingungen von berechtigten oder unberechtigten Zuwanderern ist nicht ohne relevante Einbußen für die hier Verwurzelten zu haben. Offensichtlich ist das schon immer bei den Kosten gewesen, erst langsam wird es bei den soften Faktoren spürbar (wenn man die Vorgänge von Köln noch mit dem Adjektiv „soft“ bezeichnen darf).

Zu beiden Themen wird es hier weitere Posts geben, doch heute soll es um direkte absehbare Folgen gehen, deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von solcher Relevanz sind, dass sie die immer wieder beschworene Terrorgefahr zur bloßen Peanut degradieren.

Gefahren für das Gemeinwesen benennen

Selbst das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Museumsdorf Düppel steht auf der Grünanlagenzweckentfremdungsliste des Berliner Senats, und niemand weiß, wer demnächst in dieser oder in anderen Städten Favelas auf dem Grünstreifen vor der Haustür haben wird. Zwar müsste man sich in einem Rechtsstaat keine Gedanken machen, dass ohne eine langwierige Änderung des Bebauungsplans Grünanlagen derart missbraucht würden, doch machen sich die Mächtigen über eben diesen Rechtsstaat nicht mehr viele Gedanken konstruktiver Art. Ähnlich sieht es dann aus, wenn Wohnungen oder gar ganze Hotels requiriert werden oder ein Hunderte von Millionen Euro wertes Bauwerk wie das Berliner ICC als Flüchtlingsunterkunft zweckentfremdet wird.

Steglitz wehrt sich, aber andere Bezirke arbeiten freiwillig mit an der rechtsbeugenden Politik des Senats. Im Gutmenschenkernbezirk Kreuzberg, der bisher (dank Dominanz der Grünen im Bezirksamt?) von Asylunterkünften verschont blieb, beschloss man, „aus Spekulationsgründen leerstehende“ Wohnungen als Flüchtlingsunterkünfte zu requirieren[1]. Namentlich richtete sich der Beschluss gegen das in alter Pracht wiedererstandene Gründerzeitquartier Riehmers Hofgarten, das einst nach der Philosophie des Baumeisters Riehmer als Wohnpalast für deutsche Werktätige gedacht war.

Es geht in der Frage der Fluchtfolgen für die Städte also nicht nur um die Umverteilung von Lebensqualität, sondern auch um den Verlust von Prinzipien sowie staatlicher Glaubwürdigkeit, allgemeiner Kooperationsfähigkeit und gesellschaftlicher Produktivität. Der Staat hat Parkanlagen in früheren Zeiten eben nicht geschaffen, weil er so nett war, sondern um Reproduktionsmöglichkeiten für die menschliche Arbeitskraft zu schaffen. Die Faktoren Arbeitskraft und Information sind aber die wichtigsten Säulen einer jeden modernen Volkswirtschaft. Über die Folgen der gegenwärtigen Politik kritisch zu sprechen heißt also auch, Gefahren für das Gemeinwesen zu benennen.

Berliner „Integrations-Masterplan“…..

Weiterlesen: http://www.geolitico.de/2016/04/24/die-verslummung-deutscher-staedte/

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