Die Walter Sickert-Verschwörungstheorie

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Die Walter Sickert-Verschwörungstheorie

Walter Richard Sickert war ein in München geborener Maler, der sein Leben größtenteils im viktorianischen England verbrachte. Eine Verschwörungstheorie rund um die Jack the Ripper-Morde verdächtigt ihn, die Prostituierten ermordet zu haben.

Was ist laut Walter Sickert-Verschwörungstheorie passiert?
Walter Sickert galt zu Lebzeiten als Künstler, der sich erst schauspielerisch und dann in der Malerei betätigte. Er wurde damals noch nicht mit Jack the Ripper und den Morden der damaligen Zeit in Verbindung gebracht. Das erste Mal kam der Verdacht 1976 auf, als Sickert bereits beinahe 30 Jahre tot war. Stephen Knight stellte die Theorie in einem Buch auf, in dem er die Identität des Mörders zu lüften versuchte. Krimiautorin Patricia Cromwell machte die Walter Sickert-Verschwörungstheorie in ihrem Werk im Jahre 2002 jedoch erst richtig beliebt. Sie interpretiert dazu seine Werke und schließt auf Zusammenhänge zwischen den Morden an den fünf Frauen, von denen man mit Sicherheit behaupten kann, dass sie vom gleichen Täter ermordet wurden.

Die Hintergründe der Walter Sickert-Verschwörungstheorie
Walter Sickert betätigte sich erst als Schauspieler, denn sein Vater stand der Malerei kritisch gegenüber. Er stammte aus einer Familie von Malern und entwickelte sich schließlich auch in diese Richtung. Sickert war dreimal verheiratet; die erste Ehe wurde geschieden, seine zweite Frau verstarb. Es gibt Vermutungen darüber, dass Sickert deformierte Genitalien hatte, weshalb er frustriert war und die Morde an den Prostituierten begangen haben soll. Tatsächlich gibt es mehrere Malereien von Walter Sickert, in denen entweder Jack the Ripper aufgegriffen wird oder Gewalttaten an Frauen thematisiert werden.


 

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