ENTHÜLLT: CO-2-Werte – Merkel will die Autoindustrie nicht zu sehr belasten….

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Gerhard Schröder wurde Autokanzler genannt. Nun scheint seine Nachfolgerin Angela Merkel wie ihr Vorgänger zum einen an der Basis zu scheitern, hier an der Bundestagsfraktion. Zum anderen aber scheint auch sie ihr Heil in der Autoindustrie zu suchen. Denn sie wollte nach ihren Einlassungen auf dem „Tag der Deutschen Industrie“ kürzlich in der Hauptstadt die Industrie nicht überfordern. Sie nimmt die Industrie gegen die EU in Schutz.

EU-Kommission vernünftig – mehr nicht

Die Kanzlerin offenbarte, dass sie mit den aktuell vorgetragenen Vorschlägen der EU-Kommission zu den Grenzwerten bei den CO-2-Ausstößen einverstanden sei. Diese seien „eine vernünftige Grundlage“, zitiert etwa T-Online. Darüber hinaus wolle sie, dass die Bundesregierung über all das, was zusätzlich entschieden werden soll, „eine gemeinsame Position“ erreicht.

Ihr Ziel ist es nach eigenen Angaben, die „Autoindustrie“ nicht zu überfordern. Sie sprach die Industrie selbst an – und nicht Kunden oder Bürger. Würden die Grenzwerte zu hoch angesetzt, bestünde das Risiko, dass „wir die Automobilindustrie aus Europa vertreiben.“

Die EU-Kommission selbst möchte bis zum Jahr 2030 die ausgestoßene Schadstoffmenge CO-2 auf durchschnittlich 30 % senken. Dieser Wert soll bis zum Jahr 2025 zunächst auf 15 % Reduktion festgeschrieben sein.

Die Autoindustrie erklärte, dies sei möglich. Allerdings ist das Zwischenziel im Jahr 2025 davon noch nicht abgedeckt…

Zusätzlich stärkt die Kanzlerin zumindest verbal die Batteriezellenforschung in Europa. Dabei seien chinesische Investitionen zwar gut, allerdings wäre es wichtig, dass auch Europa entsprechende Fertigkeiten entwickeln würde. Wichtig ist dies vor allem für die Zukunft der E-Mobilität. Gewerkschaften wie offenbar auch die Kanzlerin fürchten den Umstand, die Abhängigkeit von Zulieferern aus China könnte ansonsten zu groß werden. Die Kanzlerin wird sich mit dieser Forderung allerdings keine nennenswerten Verpflichtungen abringen lassen. Sie findet es eben „gut“.

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