Enthüllt: Die Griechenland-Lüge…. Deutschland zahlt

www.shutterstock.com, Viacheslav Lopatin, 1146399680

Griechenland ist aus der Krise, versprach unter anderen Wolfgang Schäuble, als er noch Finanzminister war. Die Griechen waren jahrelang von der EU und der EZB subventioniert worden. Nach allgemeiner Einschätzung stand das Land mehrfach vor der Pleite. Dies hätte die Euro-Zone noch nicht vom hohen Ross gestoßen, allerdings wäre es vergleichsweise zu einer Vertrauenskrise gekommen. Nun wird erneut gemunkelt: Griechenland hat die Finanzkrise noch lange nicht überwunden. Es sieht schlecht aus.

Die Lebenslüge der EU

Die EU lügt sich entweder selbst in die Tasche, wenn sie der Meinung ist, Griechenland sei aus der Krise gekommen. Oder sie lügt vorsätzlich. Faktisch jedenfalls sieht es unter anderem nach einem Bericht der „Goldseiten“ aktuell bedenklich aus. Konkret: Das Land hat vor allem im Bankensektor erhebliche Probleme. Die vier größten Banken haben seit Anfang September insgesamt annähernd 30 % bis sogar 40 % verloren. Der „Bankenindex“ in Athen ist auf den niedrigsten Stand der vergangenen mehr als 2,5 Jahre gesunken.

Alarm in Griechenland. Nicht so in unseren Standardmedien. Die EZB hatte den griechischen Banken vor etwa einem halben Jahr noch bescheinigt, es stehe relativ gut, was die Stressresistenz der Geldhäuser betreffen würde. Dem ist offenbar nicht so – oder sind die Stresstests nicht wirksam?

Dies jedenfalls vermuten die Goldseiten. Immerhin waren die Banken in den zurückliegenden acht Jahren insgesamt ohnehin dreimal(!) in den Konkurs gegangen. In jedem Fall hatten sie den Stresstest der EZB bestanden.
Offenbar ist der Stresstest nicht besonders valide, misst also die tatsächliche Krisenresistenz nicht gut genug.

Die griechischen Banken haben derzeit gut 88 Milliarden Euro an „faulen Krediten“ in den Bilanzen – dies sind mehr als 45 % aller Kredite, die diese Banken ausgegeben haben. Damit wurde der Anteil fauler Kredite, den die EU noch bewilligt, um das 9fache übertroffen.

Mit anderen Worten: Die Griechen haben durch den Kredit von 289 Milliarden Euro in den zurückliegenden acht Jahren (an den Staat) die Krise ohnehin nicht überwunden, nachdem die Rückzahlung an den „Europäischen Rettungsfonds“ von einer Restlaufzeit in Höhe von 32 Jahren auf 42 Jahre gestreckt wurde. Zusätzlich wurden Zinszahlungen von 2022 bis auf das Jahr 2032 gestreckt. UND der Bankensektor implodiert. Gute Nacht, EU-Lüge.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen