Erdogan kritisiert Westen und Netanjahu

Die Türkei wendet sich der Eurasischen Wirtschaftsunion zu
Ankara (MehrNews) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat dem Westen in Bezug auf die Terroranschläge in Paris Heuchelei vorgeworfen und die Teilnahme des israelischen Ministerpräsidenten an der Großkundgebung in Paris scharf kritisiert.
Wie die Nachrichtenagentur „MehrNews“ unter Berufung auf die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtete, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Istanbul, dass der Westen eine heuchlerische Haltung gegenüber dem Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ einnehme. Die Muslime stünden niemals auf der Seite des Terrorismus und der Massaker. Was hinter diesen Blutbädern stecke seien Rassismus, Hassreden und Islamophobie, so Erdogan. Die westlichen Staaten würden jedoch anti-islamische Haltungen nicht kritisieren, fuhr er fort. Zudem übte der türkische Präsident scharfe Kritik am Ministerpräsidenten des israelischen Regimes, Benjamin Netanjahu, der am Sonntag an der Großkundgebung in Paris teilgenommen hatte. Erdogan sagte, er frage sich, was man von jemanden halten solle, der staatsterroristisch vorgehe, indem er 2.500 Menschen in Gaza massakrieren ließ.
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