EU schließt Vertrag über Corona-Impfstoff

Die Mainzer Firma BioNTech hatte mit ihrem Partner Pfizer am Montag bekanntgegeben, der hauseigene Impfstoff gegen das Corona-Virus würde nun zu 90 % Schutz versprechen. Der Impfstoff selbst wird derzeit im laufenden Verfahren von der EMA, der EU-Gesundheitsbehörde, geprüft. Zudem beantragen BioNTech und Pfizer bei der FDA, der US-Gesundheitsbehörde, das Zulassungsverfahren. Dies ist eine Nachricht, die in den Medien und an den Börsen gefeiert wurde.

Das Problem: Die EU hat bis dato noch keinen Vertrag mit BioNTech abgeschlossen – anders als die USA unter Präsident Donald Trump. Das wird sich nun ändern. Nach Medienberichten soll die EU am Mittwoch einen Vertrag über die Lieferung von 200 Millionen Impfstoff-Dosen abschließen. Dieser Vertrag würde auch eine Option darauf beinhalten, dass die EU noch 100 weitere Millionen Impfstoffdosen beziehen darf.

150 Millionen Europäer sollen geimpft werden können

Dabei sollen, so meint Peter Liese, EU-Parlamentarier von der CDU, damit 150 Millionen Europäer im Frühjahr und Sommer geimpft werden können. Kurz gesagt: Noch nicht einmal die Hälfte der Menschen. Dennoch wisse der Hersteller “um seien Verantwortung”, so Liese. Denn die EU hatte die Forschung aus ihren EU-Fonds gefördert.

Manfred Weber, Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament, geht nach Informationen der “Bild” gleichfalls davon aus, dass die “Verträge in den nächsten Stunden unterschrieben und dann auch durch die Kommissionsbeschlüsse morgen rechtlich verankert werden”. Jens Spahn zeigte sich etwas zurückhaltender. “Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Tagen zum finalen Vertragsschluss kommen”. In Deutschland würden, so wird der Gesundheitsminister zitiert, “bis zu 100 Millionen” Dosen zu erhalten sein.

Die Medien berichten derzeit kaum von den Gefahren und Risiken, die ein solcher Impfstoff beinhaltet. Langfrist-Nebenwirkungen sind nicht erforschbar. Wir werden uns damit befassen. 

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