FAST VERGESSEN: Wie EU-Kommissionschef kürzlich eine Präsidentenfrau fast verbrannte – „betrunken“?

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Jean-Claude Juncker ist aufgefallen. Vor kurzem berichtete ein Kollegen-Portal über einen neuerlichen Ausfall des Kommissionschefs. Mit der Fackel in der Hand schaffte er es unfreiwillig beinahe, die Frau des Präsidenten von Ruanda in Flammen aufgehen zu lassen. Ein Vorfall, der dem entsprechenden Video der Tagesschau allerdings direkt herausgeschnitten wurde.

Feier in Ruanda

Dabei besuchte Juncker eine Gedenkfeier in Ruanda. Vor 25 Jahren hatten dort Hutsi an den Tutsi ein grausames Gemetzel veranstaltet. Hunderttausende Opfer sind bis heute kaum vergessen. Um diesem Geschehen zu gedenken, nahm auch Juncker an einer Gedenkveranstaltung teil, die offenbar eine Flamme zur Erinnerung als tragendes Symbol beinhalten sollte.

Der Kommissionspräsident erhielt die Fackel, stolperte damit leicht nach vorne und konnte nur im letzten Moment von einer Begleitkraft daran gehindert werden, damit die Frau des Präsidenten Ruandas zu berühren. Die schreckte kurz zurück.

Eine Ungeschicklichkeit des Kommissionspräsidenten? Absicht ist den Bildern nach auszuschließen. Oder doch eine, wie es spöttisch hieß, späte Meldung seines Ischias. Seine Ischias-Probleme ließen ihn vor einiger Zeit stolpern, so die Erklärung seines Hauses bei einem Vorfall, der ihm als Ergebnis von Trunkenheit unterstellt worden war. Hier kam erneut der Verdacht auf, er habe möglicherweise zu tief ins Glas geschaut.

Eine Erklärung für den Stolperschritt jedenfalls hat diese Redaktion noch nicht gefunden. Insofern wäre es auch vermessen oder sogar unredlich, Trunkenheit zu behaupten. Einzig der Verdacht bleibt im Raume stehen.

Andererseits stellt sich die Frage, warum ausgerechnet dieser Vorfall in dieser Weise nicht veröffentlicht worden ist. Der Teil des Filmes, der dann ausgestrahlt wurde, fehlte in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung dieses Landes. Also in den ohnehin zwangsfinanzierten Sender. Verwunderlich, erinnert es Kritiker doch an die allzu regierungsfreundliche Darstellung in zahlreichen Ländern, die weniger demokratische Verfassungen kennen.

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