Frankreichs neues Syrien-Komplott – Update

Auf dieser von Robin Wright in der New York Times im Jahr 2013 herausgegebenen Karte unterscheidet man das Sunnistan, das ISIS im Juni 2014 schaffen und wo es das Kalifat verkünden sollte, und das Kurdistan, das Frankreich und Israel jetzt erstellen möchten. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Karte nichts für die Christen vorsieht, die nach Europa deportiert oder ausgerottet werden sollen.
Auf dieser von Robin Wright in der New York Times im Jahr 2013 herausgegebenen Karte unterscheidet man das Sunnistan, das ISIS im Juni 2014 schaffen und wo es das Kalifat verkünden sollte, und das Kurdistan, das Frankreich und Israel jetzt erstellen möchten. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Karte nichts für die Christen vorsieht, die nach Europa deportiert oder ausgerottet werden sollen.

 Da haben wir es wieder:

Von der Leyen in Erbil

Bundeswehr liefert weitere Waffen an Iraks Kurden

Tausende Waffen hat die Bundeswehr den Kurden zum Kampf gegen „ISIS“ geliefert. Weitere Hilfe ist nicht ausgeschlossen.

20.000 Gewehre und 1000 Panzerabwehrraketen hat die Bundeswehr den Kurden im Nordirak schon zum Kampf gegen „ISIS“ geliefert.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schloss bei ihrem dritten Besuch in der Kurden-Metropole Erbil weitere Hilfe nicht aus.

„Wir haben einen gemeinsamen Feind, und deswegen ist es so wichtig, dass wir geschlossen mit aller Kraft gegen diesen gemeinsamen Feind vorgehen“, sagte sie nach einem Gespräch mit Kurden-Präsident Masud Barzani. Die Wünsche der 150.000 Peschmerga-Kämpfer will sie mit nach Berlin nehmen.

Die Bundeswehr hat den Kurden 1800 Tonnen Waffen und Ausrüstung geschickt. In den nächsten Tagen sollen 3000 Schutzanzüge für atomare, biologische und chemische Waffen, 2000 Schutzmasken, Funkgeräte und Sanitätsmaterial hinzukommen. Darüber hinaus wünschen sich die Peschmerga weitere Waffen, vor allem Panzerabwehrraketen „Milan“ zur Bekämpfung von mit Sprengstoff beladenen Lastwagen.

Von der Leyen besuchte auch das Camp, in dem 95 deutsche Soldaten mit Verbündeten aus sieben Ländern Kurden ausbilden. 4700 Kämpfer haben das Training durchlaufen.

“BRD” unterstützt die Machenschaften Netanjahus

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Frankreich und Israel starten einen neuen Krieg in Irak und Syrien

Einerseits mobilisiert die französische Regierung alle ihre Medien, um die Aufmerksamkeit ihrer Bevölkerung auf die Anschläge vom 13. November zu lenken. Andererseits startet sie mit Israel einen neuen Krieg im Irak und in Syrien. Ihr Ziel ist nicht mehr der Sturz des säkularen syrischen Regimes oder die Zerstörung seiner Armee, sondern einen kurdisch verwalteten Kolonialstaat beiderseits der Grenze zwischen Irak und Syrien zu schaffen, um die arabischen Staaten in die Zange zu nehmen. Der Traum von Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat blüht wieder auf.

Auf dem G20-Gipfel erreichten Moskau und Washington, dass die Finanzierung von ISIS gestoppt wird

Der G20-Gipfel in Antalya (Türkei) hat sich sicher mit Wirtschaft beschäftigt, aber vor allem mit der Situation im Nahen Osten. Zahlreiche bilaterale Verhandlungen fanden während des Gipfels statt und wir ignorieren die Details, die in privaten Besprechungen besprochen und beschlossenen wurden.

Jedoch verurteilte der russische Präsident Vladimir Putin die an der Konferenz teilnehmenden Staaten, welche den ISIS sponsern, ohne ihren Namen zu nennen. Er zeigte seinen Kollegen Satellitenphotos von Tanklastwagen-Konvois, die durch die Türkei fahren, um das von der Terrororganisation in Irak und Syrien gestohlene Öl zu verkaufen [1]. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der für seine Verstöße gegen die Resolutionen des Sicherheitsrats für die Finanzierung von ISIS öffentlich anprangert wurde, hat den Schlag schlecht verdaut. Laut der Türkischen Sozialistischen Partei leitet Bilal Erdogan (der Sohn des Präsidenten) persönlich diese Schieberei [2].

Die Präsidenten Putin und Obama erzielten Einigung darüber, die Tank-LKWs der Familie Erdoğan zu zerstören und dem Öl-Schmuggel so ein Ende zu setzen. Am selben Tag bombardierte das US-Central Command zum ersten Mal seit anderthalb Jahren Tankwagen im Irak, während die russische Armee in Syrien eine sehr große Anzahl zerstörte [3].

Russland und die USA haben Frankreich gezwungen, sich an diesem Betrieb zu beteiligen. Unter dem Vorwand, auf die Angriffe von Paris zu reagieren, kündigte Präsident Holland ohne zu erröten an, er gäbe seinem Heer die Order, ISIS-Ziele in Syrien zu bombardieren, während Präsident Putin die russischen Armeen öffentlich anwies, sich mit Frankreich abzusprechen und es “wie einen” Verbündeten zu behandeln [4]. Der französische Präsident wird bald seine Amtskollegen der USA und Russlands treffen.

Es scheint, dass wirksame Maßnahmen getroffen wurden, um die 24 Banken zu isolieren, die ISIS vom Irak aus verwendet, um Geld zu überweisen; Bestimmungen, die der US-Unterstaatssekretär David S. Cohen monatelang vergebens versuchte, zu verhängen [5].

Frankreich und die “liberalen Falken” organisieren einen neuen Krieg

Nachdem die Staatengruppe, die multinationalen Unternehmen und US-Personen, die den Krieg organisieren, zur Kenntnis genommen hatten, dass sie ISIS aus Syrien abziehen müssen, haben sie beschlossen, einen dritten Krieg zu starten.

- Der “arabische Frühling” (Februar 2011 bis Januar 2013) war vom US-Außenministerium gestartet worden. Es ging darum, säkulare arabische Regime zu stürzen, ob sie nun Verbündete oder Feinde der USA waren, und sie durch Diktaturen der Muslimbruderschaft zu ersetzen. Nach dem Sturz der tunesischen und ägyptischen Präsidenten während der “Jasmin- und Lotus-Revolutionen”, wurde Libyen und Syrien (gemäß dem Vertrag von Lancaster House vom November 2010) der Krieg erklärt, aber die Kolonialmächte waren nicht imstande, Algerien (Geiselnahme von In Amenas) anzugreifen.
- Der zweite Krieg in Syrien (Juli 2012 bis Oktober 2015) wurde von Frankreich, den “liberalen US-Falken” (Hillary Clinton, Jeffrey Feltman, David Petraeus, usw.) und von Israel begonnen und durch eine Gruppe von Staaten (Türkei, Katar, Saudi Arabien, usw.) und den Multinationalen Unternehmen (Exxon-Mobil, KKR, Academi, usw.) finanziert. Es ging nicht mehr sosehr darum, das Regime zu wechseln, sondern darum, das Land „ausbluten“ zu lassen und seine Armee (mehr als 100 000 syrische Soldaten sind im Kampf gegen den Terrorismus bereits gestorben) zu zerstören. Der Krieg endete mit der militärischen Intervention Russlands.

Zionisten unter sich - Hollande und Netanjahu
Eine Hand wäscht die andere – Hollande und Netanjahu

- Der dritte Syrien-Krieg (seit 20. November 2015) wird von einigen Mitgliedern der gleichen Gruppe eingefädelt, diesmal um einen neuen Staat im Norden von Syrien und dem Irak einzurichten, der die arabischen Staaten, die Israel Widerstand entgegensetzen, in die Zange nehmen soll [6]. Die Organisatoren des Krieges haben erkannt, dass sie in Syrien nichts mehr ausrichten können und haben sich darauf geeinigt, das Programm wieder aufzunehmen und weiterzuführen, das im Jahr 2012 schon zur Schaffung des Süd-Sudan geführt hat. Dieses Projekt entspricht dem Plan von Alain Juppé (März 2011) und dem von Robin Wright (September 2013). Er sah vor – nach der Unterstützung des ISIS mit dem Ziel der Errichtung eines Sunnistan-Staates – einen Staat Kurdistan einzurichten. [7].

Wright-Plan

Es geht jetzt Es nicht mehr um einen angeblichen ideologischen Krieg (Arabischer Frühling) und nicht mehr um einen angeblichen religiösen (zweiter Krieg von Syrien), sondern um einen angeblich ethnischen Krieg.

Verdeckte Operationen auf dem Boden

Dazu gelang es deb Drahtziehern, die syrische Kurdische Marxistisch-Leninistische Partei YPG (jetzt die ’demokratischen Kräfte von Syrien’ genannt) umzudrehen und sie mit dem Barzani-Clan  im Irak zu verbünden. Die beiden Gruppen sind wohl beide Kurden, aber sprechen nicht die gleiche Sprache, sie töteten sich gegenseitig während des Kalten Krieges und folgen diametral entgegengesetzten Ideologien [8].

Erinnern wir uns nebenbei, dass die kurdische Regionalregierung im Irak jetzt eine Diktatur ist. Ihr Präsident Massoud Barzani, ein Agent des Mossad, der vom Vereinigten Königreich und den USA installiert wurde, klammert sich seit dem Ende des Mandats im Juni 2013 an die Macht [9].

Sie haben die “Demokratischen Kräfte” (sic) aufgestachelt, die nicht-kurdische Bevölkerung im Norden von Syrien zu „kurdisieren“ (Oktober 2015), was die Erhebung der Araber und der assyrischen Christen und den Zorn von Damaskus, aber keine internationale Reaktion verursachte [10]. Es gab auch keine Reaktion während der kurdischen Annexion der Ölfelder von Kirkuk durch die kurdische Regionalregierung des (Sommer 2014), da die internationale öffentliche Meinung nur Augen für die von ISIS praktizierte ethnische Säuberung hatte. Damals haben  die Großmächte den Eroberungskrieg der Kurdischen Regionalregierung nicht nur nicht verurteilt, sondern hatten dieser sogar vorgeschlagen, Waffen direkt zur Verfügung zu stellen, ohne über die Zentralregierung in Bagdad zu gehen, angeblich zur Bekämpfung von ISIS.

Die Konfliktparteien werden natürlich nicht zugeben, einen Krieg zu führten, um einen israelischen Kolonialstaat zu schaffen und widerspenstige arabische Staaten in die Zange zu nehmen. Vielmehr werden sie im Bedarfsfalle erklären, für ein unabhängiges Kurdistan zu kämpfen; eine groteske Lage, weil das betroffene Gebiet nie zum historischen Kurdistan gehörte und die Kurden dort weitgehend Minderheit (weniger als 30 % der Bevölkerung) sind.

Am 5. November kündigte Frankreich die Entsendung des Flugzeugträger Charles De Gaulle dorthin an, angeblich zur Bekämpfung von ISIS, in Wirklichkeit aber, um sich für den 3. Krieg gegen Syrien zu positionieren [11]. Am 18. November verließ das Schiff seinem Heimathafen Toulon.

Von 13. bis zum 15. November vertrieb die Regionalregierung des kurdischen Irak, unterstützt durch die “demokratischen Kräfte von Syrien’, ISIS vom Berg Sindschar (Irak). In Wirklichkeit hatten sich die ISIS-Soldaten zurückgezogen und nur 300 Mann gegen eine Koalition von mehreren zehntausend Soldaten zurückgelassen. Das befreite Gebiet wurde nicht an die irakische Zentralregierung zurückgegeben, sondern von der Kurdischen Regionalregierung annektiert.

Obwohl die Türkei so tut, als unterstütze sie diese Operation nicht, hat sie diese doch während des Geheimvertrages Juppé-Davutoğlu 2011 genehmigt. Wenn das Pseudo-Kurdistan erstellt ist, könnte die Türkei die PKK-Kämpfer dorthin treiben.

Die Resolution 2249 erlaubt de-facto den neuen Krieg

Am 20. November versuchte Russland noch einmal den Entwurf einer Resolution durchzubringen, den es für die Sitzung vom 30. September vorbereitet hatte und den es zurückziehen musste [12]. Es änderte daraufhin seinen Text mit Verweisen auf die Attentate im Sinai, in Beirut und in Paris, sowie die Bezugnahme auf Artikel 51 der Charta (Recht auf Selbstverteidigung). Ein zweites Mal musste Russland seinen Text zurückziehen und einen französischen Vorschlag durchgehen lassen, der jegliche militärische Intervention gegen ISIS in Syrien und im Irak legalisiert, die der Rat auch einstimmig gebilligt hat (Resolution 2249) [13]. Obwohl sie in vielerlei Hinsicht interpretiert werden kann, tritt diese Resolution de facto die nationale Souveränität von Syrien und Irak mit Füßen. Sie erlaubt den Großmächten dort einzugreifen, solange sie so tun, als kämpften sie gegen ISIS [14]. Es handelt sich natürlich darum, den Norden von Syrien vom ISIS zu befreien, nicht um ihn an Syrien zurückzuerstatten, sondern um dort einen unabhängigen Staat unter kurdischer Verwaltung zu proklamieren.

Russland hat sich nicht gegen die Resolution gestellt und hat für sie gestimmt. Anscheinend will es im Moment den französischen Plan nutzen, um ISIS aus Syrien zu verjagen, ohne aber das Prinzip eines Pseudo-Kurdistans zu akzeptieren. Die Schaffung eines solchen Staates besitzt aber keinerlei Legitimität im internationalen Recht (die Kurden in Syrien werden nicht unterdrückt, sondern genießen die gleichen Rechte wie die anderen Bürger). Sie öffnet erneut die Frage der Rechte von Minderheiten, die bereits durch die Schaffung des Kosovo durch die NATO aufgetreten ist. Sie würde de facto jeder ethnischen Gruppe erlauben, unabhängig von ihrer politischen Situation, einen unabhängigen Staat verlangen zu können, was die Auflösung der meisten Staaten der Welt bedeuten würde – auch die Auflösung von Frankreich – und den Triumph der Globalisierung.

Wichtige Punkte:
- Der Kreml und das Weiße Haus vereinbarten, die Finanzierung von ISIS zu unterbinden. Sie haben im Irak und in Syrien Tankwagen der Firma von Bilal Erdoğan bombardiert und die von ISIS benutzten Banken isoliert.
- Nach der Annexion der Ölfelder von Kirkuk im Juni 2014 war es Israel und Frankreich gelungen, den Territoriums-Ausbau der kurdischen Regionalregierung von Irak (Annexion der Sindschar Berge) voranzutreiben und die Eroberung des nicht-kurdischen nördlichen Gebietes von Syrien durch die YPG, die jetzt “Demokratische Kräfte in Syrien” heißt, zu starten. Sie beabsichtigen am Ende die beiden Entitäten zu verschmelzen und die Unabhängigkeit von einem sogenannten kurdischen Staat zu proklamieren.
- Die Schaffung eines Pseudo-Kurdistans in nicht-kurdischen Gebieten hat keine Legalität im Völkerrecht. Ziel ist nur, wie im Falle des Süd-Sudan, die wichtigsten arabischen Staaten (Ägypten, Syrien und Irak) in die Zange zu nehmen, um den Traum eines Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat zu verwirklichen.

Übersetzung:  Horst Frohlich

Quelle: http://www.voltairenet.org/article189385.html

[1] “President Putin Responses to journalists’ questions following the G20 summit”, Kremlin, November 16, 2015.

[2] „Die Rolle der Familie Erdoğan innerhalb von Daesh“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 28. Juli 2015.

[3] «L’armée américaine a détruit 116 camions-citernes de l’EI», Robert Burns, Associated Press, 16 novembre 2015.

[4] «Syrie : Poutine ordonne d’établir un contact direct avec la France et de la traiter comme un allié», Russia Today, 17 novembre 2015.

[5] “Why Is Money Still Flowing to ISIS?”, The Editorial Board, The New York Times Sunday Review, October 10, 2015.

[6] „Wie Israel den Krieg in der Levante neu starten will“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 11. Mai 2015.

[7] “Imagining a Remapped Middle East”, Robin Wright, The New York Times Sunday Review, September 29, 2013.

[8] „Das Kurdistan und das Kalifat“, „Das „Kurdistan“ der israelischen Version“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Al-Watan (Syrien), Voltaire Netzwerk, 7. und 13. Juli 2014.

[9] „Die irakischen Kurden sind gegen die Bestätigung ihres Präsidenten im Amt“, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 21. August 2015.

[10] „Die Vereinigten Staaten und Israel beginnen die Besiedlung des Nordens von Syrien“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 2. November 2015.

[11] «Le porte-avions « Charles-De-Gaulle » déployé contre le groupe État islamique», Le Monde avec AFP, 5 novembre 2015.

[12] “Russian draft resolution on Counterterrorism”, Voltaire Network, 1 October 2015.

[13] “Resolution 2249 on combating ISIS”, Voltaire Network, 20 November 2015.

[14] «Le Conseil de sécurité adopte une résolution appelant à la lutte contre Daech», Centre de Nouvelles de l’Onu, 20 novembre 2015.

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3 Kommentare

  1. TEIL 1
    Thierry Meyssans dankenswerte Analyse macht auch den ganzen Terror-Zirkus plausibel.

    1.) Die Pariser Attentate: Genau wie bei 9/11 die von George W. Bush und den Medien verbreitet absurde Behauptung, ein paar Araber hätten sich in einer afghanischen Höhle getroffen und den Anschläge von 9/11 geplant, nichts als ein absurd-unglaubhafte “Verschwörungstheorie” war, ist die Behauptung “ISIS” habe die Attentate in Paris durchgeführt, ebenfalls nichts als ein – sehr schlechte – “Verschwörungstheorie”!
    Gerade ISIS muß Frankreich doch dankbar(!) sein, für die ständige Unterstützung durch die französische Politik in den vergangen Jahren!
    Daß einiges an den Pariser Anschlägen nicht stimmt und mit einer echten Aktion der “ISIS” kaum zu erklären ist, kann man hier lesen: http://www.pravda-tv.com/2015/11/die-deja-vus-von-paris-neue-alte-erkenntnisse-ueber-den-terror-und-weitere-merkwuerdigkeiten-videos/

    2.) Die gezielten Fälschungen
    Beispiel: während die Daily Mail noch am Sonntag, den 15.11.15, den Darstellung des im Bataclan zufällig anwesenden Journalisten Julien Pearce noch wahrheitsgemäß brachte, insbesondere dessen Aussage über die Terroristen: “They didn’t say anything. Not Allah akhbar or something like this. They said nothing. They just shot. They just shoot“, fälschte die “Mail online” dies am folgenden Montag ab. Und dies nur, um die Attentate mit Syrien in Zusammenhang zu bringen. Denn nun wird Pearce’ Aussage, daß die Terroristen nichts(!) gesagt hatten, einfach entfernt. Und dann wird ein gewisser “Philippe, 35” eingefügt, mit der Aussage: “He heard the attackers say: ‘What’s happening to you, is your fault. We are avenging our brothers in Syria.'”. Wer dieser “Philippe” ist und was er sonst noch erlebt hatte, wäre doch interessant gewesen. Aber die Daily Mail schweigt über ihn. Auch, daß sich die Daily Mail 3(!) Tage später plötzlich an die Aussage eines “Phillipe” beim Bataclan erinnert haben will, weist die Fälschung nach.
    Die – eindeutige! – Aussage von Pearce findet man bei CNN hier: http://www.cnn.com/videos/tv/2015/11/13/paris-theater-attack-witness-details-wolf-intv-tsr.cnn (man muß ein bißchen warten bis das Video startet).

    Aber auch CNN möchte im nachherein “Syrien” irgendwie reinbringen. Im Widerspruch zu dem link oben, teilt CNN auf http://edition.cnn.com/2015/11/13/world/paris-shooting/ dies mit:
    “A journalist who was at a rock concert there escaped and told CNN: “We lied down on the floor not to get hurt. It was a huge panic. The terrorists shot at us for 10 to 15 minutes. It was a bloodbath.” Julien Pearce didn’t hear the attackers speak, but he said one friend who escaped heard them talk about Iraq and Syria. ”
    Das wäre dann übrigens die dritte(!) Version. Diesmal haben sich die Terroristen “unterhalten” (“talk) und diesmal auch(!) über den “Iraq” (was dieser angebliche “Phillipe” noch nicht berichten konnte).

    Also: Wer immer für die Morde verantwortlich war, eine Tatsache ist erwiesen: Daß nämlich die Toten dieses 13.11.15 in zynischer und makabrer Weise von der Politik/ den Medien dazu mißbraucht werden, Frankreich in “Syrien” wieder ins Spiel zu bringen!

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