Französischer Pilot in Mali getötet – auch Bundeswehr in Mali?

MOSKAU, 12. Januar (RIA Novosti).

Ein Pilot der französischen Luftwaffe ist am Samstag in Mali ums Leben gekommen.

Das teilte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian Journalisten nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mit. Der Hubschrauberpilot war am vergangenen Freitag im Raum der Siedlung Kona tödlich verletzt worden.

Unterdessen brachten die Streitkräfte von Mali mit Unterstützung ausländischer Kontingente Kona wieder unter ihre Kontrolle. Nach Behördenangaben wurden während der Operation rund 100 Islamisten getötet.

Im Dezember 2012 hatte der UN-Sicherheitsrat die Verlegung von 3300 Militärs der afrikanischen Mission AFISMA für mindestens ein Jahr nach Mali genehmigt. Die Truppe solle bei der Normalisierung der Lage im Norden des Landes helfen, die sich nach der NATO-Operation im benachbarten Libyen und dem Sturz des Regimes von Muammar al-Gaddafi drastisch verschlechtert hatte. Der Exodus der Tuareg aus Mali, die vom damaligen libyschen Herrscher unterstützt wurden, löste schwere Kämpfe im Norden von Mali aus, wo die Separatisten den Staat Azawat ausgerufen haben.

Am vergangenen Donnerstag trafen französische und deutsche Armeeangehörige in Mali ein. Am Freitag verhängten die Behörden von Mali den Ausnahmezustand im Land.

http://de.rian.ru/security_and_military/20130112/265308078.html

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