FSA: Russland muss Weg für Syrien-Intervention frei machen

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

Kommentar: Das war zu erwarten. Die gute alte “humanitäre Hilfe” muss wieder herhalten.  Selim Idriss, der von der syrischen Armee desertierte Verräter und derzeitige Stabschef des westlichen Terroristensammelsurium  “Freie Syrische Armee”, fordert offen die Intervention des Westens in Syrien. Idriss und seiner bunten Mord-Truppe steht das Wasser dermaßen zum Hals, dass die Heuchler jetzt nach “humanitärer” Hilfe für die Einwohner von Kusair verlangen.

Die tatkräftige Hilfe, welche ihm die israelische Armee angedeihen läßt, scheint nicht zu genügen und in Israel ist man immer schon darauf aus, andere für die eigenen Ziel verbluten zu lassen. In letzter Zeit jedoch scheint Sand in das Getrieb der israelischen Armageddon-Maschinerie geraten zu sein.

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Die bewaffnete syrische Opposition hat Russland aufgefordert, die Versuche einzustellen, eine internationale Intervention in den Syrien-Konflikt zu verhindern, heißt es in einem Brief des Stabschefs der Freien Syrischen Armee, Salim Idriss, an den UN-Sicherheitsrat.

In dem Schreiben, das am Montag Journalisten zugespielt wurde, drohen die Assad-Gegner auch mit Kampfhandlungen auf dem libanesischen Territorium.

Anlass für die erboste Erklärung hatte Russland mit seinem Veto gegen eine Erklärung des Weltsicherheitsrates über die Ereignisse in der Stadt al-Kusair gegeben, wo die Regierungstruppen die Kämpfer der Opposition angegriffen hatten.

„Im Namen der Bürger von al-Kusair fordert der Stab von Russland, die Hintertreibung einer internationalen Intervention einzustellen“, heißt es in dem Brief des FSA-Stabschefs.

Gleichzeitig forderte Idriss die Uno auf, die Regierung Assad unter Druck zu setzen, um den Attacken auf al-Kusair ein Ende zu setzen und rasche humanitäre Hilfslieferungen in die Stadt zu ermöglichen. Die FSA wolle dabei die Transportsicherheit für die Lieferungen garantieren.

Zur Rolle der libanesischen schiitischen Bewegung Hisbollah schrieb der Militär, sie würde verstärkt nach Syrien vordringen und sei derzeit in bedeutender Zahl in Aleppo sowie in den Regionen östlich und westlich von Damaskus vertreten.

„Wir bitten den Sicherheitsrat, harte Maßnahmen gegen diese Aggression zu ergreifen. Wir fordern, dass der internationale Druck auf die libanesische Regierung verstärkt wird, Schritte für einen Rückzug der Hisbollah vom syrischen Territorium zu setzen. Widrigenfalls sind wir gezwungen, unseren Kampf mit dem verbrecherischen Regime Assad auf einen erweiterten grenzübergreifenden Konflikt zu richten“, so der Chef des bewaffneten Flügels der syrischen Opposition.

Das Schreiben an den UN-Sicherheitsrat war im Vorfeld des für den 5. Juni geplanten Treffens hochrangiger UN-Diplomaten mit Vertretern aus Russland und den USA zur Vorbereitung der internationalen Syrien-Friedenskonferenz, an der sowohl Regierungsvertreter Syriens als auch Oppositionelle teilnehmen sollen.

Während Damaskus seine Teilnahme bereits angekündigt hat, lehnt die Opposition lehnt Friedensverhandlungen mit Präsident Baschar al-Assad und seinen Anhängern ab und will nicht an der Konferenz in Genf teilnehmen.

In Syrien dauern seit März 2011 schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen an. Laut den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 80 000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Präsident Baschar al-Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

http://de.rian.ru/security_and_military/20130604/266241807.html

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