Fukushima und der Pazifik: Interview mit Leuren Moret – Teil 4+5

Fukushima: Steht Japan vor einer riesigen Plutonium-Katastrophe?

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Interview von Dr. Jim Fetzer vom US Magazin Veterans Today, November 2013:

Fukushima & Pacific: Leuren Moret & Rad Chick Teil 4 & 5

Übersetzung von  Sophyama
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Teil 4: Was weiß unsere Regierung? Bombentests, Verstümmlungen von Rindern und politische Ponerologie

 http://www.youtube.com/watch?v=LVdWtTZ7ZJg

 0:32 Dr. Jim Fetzer: Christina, was denkst du gibt es bei all den Vorkommnissen eine politische Dimension. wenn zum Beispiel die Regierungen sagen, das da nichts sei, was sie seitens der Regierung unternehmen können, ihnen sozusagen die Hände gebunden seien? Denn was auch immer sie nur täten, haben sie vielleicht Angst das es zu einer einer  gewaltigen Panik in der Bevölkerung führen könnte?  Hätte das nicht auch ausgesprochen kontraproduktive Konsequenzen, oder wie siehst du das? Eigentlich müsste unsere Regierung auf der höchsten Ebene doch über die Faktenlage informiert sein,  lässt aber diese Informationen nicht der Bevölkerung zukommen. Leuren hat uns ja anhand der Studien, die unternommen wurden, ausgiebig über einige der Fakten berichtet. Sie wollen sie aber schlicht und ergreifend  der Bevölkerung vorenthalten.

0:34 Christina Consola/Radchick: Na klar, was sich mir aufgrund meiner Nachforschungen eröffnete, war, dass die Regierung genau und exakt informiert war, was sie zum Beispiel mit den Bombentests angerichtet hatten. Sie waren speziell daran interessiert, herauszufinden, wie die Menschen, die den Luftströmen der Abwinde des Fallout ausgesetzt waren, gesundheitlich und auch anderweitig reagierten. Wenn man sich ein Buch aus der Zeit vornimmt, so zum Beispiel den Titel: ‘The Secret Fallout‘ von Dr. Ernst Sternglass (‘Der geheime Fallout’ ), so kann man darin lesen, dass die Menschen im Abwindbereich des Fallouts ihre Autos umsonst gewaschen bekamen; dass die Spezialistentrupps die Autos vor und nach dem Waschen auf radioaktive Kontamination genau untersuchten, nur um zu erfahren, wie erfolgreich das Dekontaminationsprozedere angeschlagen hatte. Hier wird deutlich, wie wir als Versuchskaninchen benutzt werden, und diese Experimente über uns ergehen lassen müssen.

Der einzige Faktor, der seit dem Unfall (Fukushima; d. Übers/.) in diesem ganzen Debakel kontrolliert wird, ist der menschliche Faktor; wir alle werden dahingehend konstant in Schach gehalten. Seit etwa 1920 wissen wir, das selbst geringste Mengen an Radioaktivität, die DNS (Chemie im genetischen Code des Zellkerns; d.Übers.) nachhaltig schädigt. Sie haben bewusst immer größere Mengen an schwach radioaktiver Strahlung zugelassen, um die Bevölkerung auf einem konstanten Level chronischer Krankheiten zu halten, damit die Gesundheitsindustrie ihren Markt und ihre Profite immer weiter ausdehnen können. (Profit des Gesundheitsmarktes als einzige Messlatte des medizinischen Erfolges, Ivan Illich ,Die Medizinische Nemesis; d. Übers.) Das alles geschieht wohl aus Gründen der allgemeinen Kontrolle der Bevölkerung. Leuren weiß sicher mehr dazu zu sagen, da sie ihr spezielles Augenmerk darauf hält.

2:21 Dr. Jim Fetzer: Da liegst du ganz richtig. Es ist sehr deutlich, das wir alle, ohne unsere explizite Genehmigung, diesen Experimenten als ‘Menschenmaterial’ ausgesetzt sind. Es handelt sich um grobe Verletzungen der ethischen Prinzipien (Die Würde des Menschen ist unantastbar! ; d. Übers.) Somit werden die höchsten Prinzipien der Unversehrtheit und der Schadensabwendung von der Bevölkerung, worauf alle Amtsinhaber einer Regierung  ihren Eid ablegen, genau in ihr Gegenteil verkehrt.

2:40 Leuren Moret: Na, wenn 85% der Schlüsselpositionen in der amerikanischen Regierung sind von Skull und Bones Mitgliedern der Yale-Universität besetzt. Skull und Bones führt uns direkt zu den Mächtigen der Londoner Hochfinanz und dem permanent erpresserischen anglo-amerikanischen Kriegsverbrecher Syndikat.

3:00 Dr. Jim Fetzer: Du scheinst damit anzudeuten, das Yale und Skull and Bones ein Kanal darstellt, der laufend neue Agenten und V-Leute, sowie korrupte Funktionäre für die Öffentlichkeitsarbeit produziert, die dann in ihren offiziellen Rollen in Regierungspositionen auf der politischen Bühne auftreten, um damit ihre Verbindungen zum DHS (dem Department of Homeland Security), der CIA und anderen Organisationen, weiterzuführen und zu vertiefen.

3:20 Leuren Moret: Ohne Frage gibt es dazu viele Hinweise, die in der öffentlichen Arena zu finden sind und das deutlich belegen können.

Aber um nochmal auf die Bombentests und ihre Effekte zurück zu kommen. Christina sagte, das die Regierung darüber voll im Bilde war und ich möchte ein paar Fakten vorbringen, die das genau belegen, was sie angesprochen hat. Gegen Ende der letzten Dekade trat ich als Fachfrau/wissenschaftliche Zeugin vor einer Regierungskommission der Nevada Legislative auf, da ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Lawrence Livermore Nuklearforschungslabors über die Auswirkungen der Nevada-Atombombentests geforscht hatte. Wir waren beauftragt, die Metallzylinder zu studieren, die zur Endlagerung des radioaktiven Mülls entwickelt wurden. Wir untersuchten Verhalten und Eignung verschiedener Metallverbindungen. Bei dieser Anhörung traf ich auf eine Frau, die mir mitteilte, das sie eine geborene Rothschild sei, ich aber dieses Wissen bitte für mich behalten solle. Sie war von meiner Arbeit, die ich dort vorstellte, total beeindruckt. Sie nahm an allen Anhörungen teil, die in Harump, einer kleinen Provinzstadt in er Nähe des Nevada-Testgebietes, stattfanden. Sie selber hatte herausgefunden, das die EPA, die Environmental Protection Agency, während der gesamten Länge der Atombombentests eine geheime Molkerei im Testgebiet betrieb. Sie untersuchten die Strahlenwerte der Rinder, ihrer Kälber und der Arbeiter, die dort die Tiere versorgten und den Mist weg schaufelten. Außerdem betrieben sie auch Fleisch produzierende Rinderherden, die sie laufend untersuchten. Die gesamten Ergebnisse unterlagen strengster Geheimhaltung.

(Man erinnere sich, die gesamten Ergebnisse der Untersuchungsreihen an den Opfern von Hiroshima und Nagasaki, die zur gleichen Zeit statt fanden, wurden selbst vor den Opfern vor Ort geheim gehalten. Die biologischen und medizinischen Untersuchungen wurden über Jahrzehnte ausschließlich von amerikanischen Spezialistenteams durchgeführt, die aus Strahlenexperten, Biologen und Medizinern bestanden!; d.Übers.) Meine Bekannte setzte alle Hebel in Bewegung und bekam den Bericht deklassifiziert (Entfernung der Geheimhaltungsstufe; d. Übers.).

Ein Aktivist aus dem Strahlenbereich sagte mir neulich, dass er heraus fand, wie die Bombenschäden an Rindern behandelt wurden. Die von den Bombentestes ausgelösten Verstümmlungen, die sich damals in den USA zu einer großen Sache entwickelten, wurden durch eine zentrale Sammelstelle gesammelt. Sämtliche Informationen, und Berichte über Verstümmlungen von Rindern auf dem Gebiet der USA wurden dort mit bunten Stecknadeln auf Landkarten vermerkt. Alle Verstümmlungen traten wiederum im Abwindbereich der Bombentests statt. Der Sheriff einer Provinz konfrontierte einen schwarzen Hubschrauber, der vermeintlich unbemerkt auf einem kleinen Flugplatz gelandet war. Er fand heraus, dass die Fluggäste ausschließlich Angehörige der US-Armee waren , die Gewebeproben von verstümmelten Rindern aus genau der gleichen Gegend mit sich führten. Es war also die Armee, welche Proben von Pferden, Rindern und anderen Farmtieren entnahmen, die dabei oft zu Tode kamen. Sie schmissen sie oft über Bord, wenn sie mit ihnen fertig waren, und ließen sie umgeben von einer Wolke aus Formaldehyd (Haltbarmacher für Gewebeproben; d.Übers.) auf der Erde liegen. (Das war dann wohl der mundane Grund, dieser unter Geheimhaltungsstufe agierenden ‘Außerirdischen’, über die zu der Zeit viel in den Medien spekuliert wurde..; d. Übers.) Es handelte sich also um ein Programm des Militärs, das die gesamte Zeit über das Ausmaß der Strahlungseffekte erforschte.

Die Proben wurden unter andere, aus den Augen entnommen, da sie meistens die geringsten Strahlenkonzentrationen aufweisen, dazu kamen Proben vom Rektum und bestimmten inneren Organen. Das ganze Programm wurde mit systematischer Akribie betrieben. Wir wissen auch, dass die Programme, die wahrend der Bombentests durchgeführt wurden, auch jetzt stattfinden, und dass die Auswirkungen der Fukushima-Strahlung in der gleichen Weise systematisch untersucht wird. Man weiß inzwischen, dass  vom US-Militär und dem nuklearen Establishment große Anstrengungen unternommen werden, um die vitalen Statistiken zu manipulieren. Schwangere Frauen, deren Frucht mit genetischen Defekten heranreift, die sich als Behinderungen ausprägen können, werden mit allen Mitteln dazu gebracht, einer Abtreibung zuzustimmen. Diese Zahlen werden dann der Zentralstelle für Krankheitsstatistik CDC (Centre for Disease Control, Atlanta; d. Übers.) als freiwillige Abtreibungen berichtet. Dadurch tauchen diese Zahlen nicht als strahlungsbedingte Fälle in der Statistik auf. Diese Statistiken kommen übrigens weltweit zur Anwendung. Sie verdrehen alles.

 8:10 Dr. Jim Fetzer: Die Untersuchungen deuten also auf ernsthafte genetische Abnormalitäten und ihre Ergebnisse werden bewusst unter Verschluss gehalten?

 8:13 Leuren Moret: Genau, und jetzt haben sie auch noch bestimmte Stationen in ihren Distriktkrankenhäusern eingerichtet, in denen sie Frauen armer Bevölkerungsschichten, speziell afro-amerikanischen und indianischen Ursprungs, mit ihrer Überzeugungsarbeit zu Abtreibungen ‘bewegen’. Die Nahrungskette, die in bestimmte Bevölkerungsgruppen hineinreicht, sind auch mit Strahlen hoch belastet. Die am höchsten belasteten Lebensmittel finden sich so in den Bereichen der ärmsten Bevölkerung wieder. Die qualitativ besten und reinsten Produkte findet man auf den Regalen der Kette Whole Foods inc.

 (Diese Firma mit größtem Wholefood-Shop Europas in London schloss ja bekanntlich schon 2011 einen Friedensvertrag mit Monsanto ab, und unterwanderte gleichzeitig die gueltigen Regeln zu ‘Bioprodukten’ mit ihrem eigenen Hauslabel; siehe dazu meinen Bericht in Politaia https://po.neopresse.com/umwelt-und-gesundheit/die-totale-kapitulation-der-bio-elite-vor-mosanto/ ; d. Übers.)

 Sie haben seit ihren Anfängen als Corporation ja schon ihre Nahrungsmittel von der Südhalbkugel der Erde importiert  (wahrscheinlich aus Südamerika, da das in England nicht ganz so der Fall ist; d. Übers.).

 Die Nahrungsmittelströme in den USA sind inzwischen ziemlich vergiftet.

 8:15 Dr. Jim Fetzer: Es gibt natürlich solche Stimmen die davon ausgehen, dass das so gewollt sei, um die Entvölkerung der Erde gezielt voran zu treiben. Man könnte der Meinung sein, dass das ein eher zynischer Standpunkt sei, aber wir sehen doch laufend , wie die Regierung nichts unternimmt, die Gesundheit und den Reichtum als Nation zu verteidigen und zu beschützen.

 9:50 Leuren Moret: Es ist wahnsinnig schwer zu verstehen und zu glauben, das das Ganze nichts anderes als ein Orwell’scher Alptraum ist. Es wurde mal ein interessantes Buch mit dem Titel ;Politische Ponerologie‘ veröffentlicht, was das dem politischen Betrieb innewohnende Böse betrachtet hat. (Andrew M. Lobaczewski, Political Ponerologiy). Es beschreibt die Wissenschaft der Natur des Bösen, das für politische Ziele ausgenutzt und eingesetzt wird. Lobaczewski und weitere Wissenschaftler schrieben das Buch über die vom Bösen durchtriebenen Politiker während der kommunistischen Periode ihrer Geschichte. Er musste die erste Version des Buches verbrennen, als ihm mitgeteilt wurde, dass die Agenten der Sicherheitskräfte schon fast an seiner Haustür waren, um ihn zu verhaften. Nachdem er dann in den späten achtzigern in die USA kam, konnte er es endlich wieder schreiben. Nun verhinderte Zbigniew Brezcinski die Veröffentlichung. Schlussendlich wurde es dann doch noch veröffentlicht. Wenn die Menschen ein Interesse daran haben, herauszufinden, wie der Menschheit, der Biosphäre und unserem Planeten diese Dinge widerfahren können, dann hilft das Buch immens zum Verständnis dieser Unglaublichkeiten.

 11:15 Dr. Jim Fetzer: Dabei müssen wir es erst einmal belassen, und befassen uns mit dem  nächsten Teil des Interviews. Hier spricht Jim Fetzer in der Show ‘The Real Deal‘ mit den heutigen Studiogästen und Experten Leuren Moret und Christina Consolo über die Strahlengefahren von Fukushima.

 http://www.youtube.com/watch?v=kS56cdhGthw

 Teil 5: 28 Anzeichen von der Westküste, die durch die Strahlenschäden geröstet wird

 0:20 Dr. Jim Fetzer: Hier spricht Jim Fetzer mit der Show ‘The Real Deal’ und dem abschließenden Teil unserer heutigen Sendung im Gespräch über die Strahlengefahren von Fukushima mit Leuren Moret und Christina Consolo. Ich überlasse das Wort euch beiden, da ihr jetzt über die Liste der 28 Anzeichen für Strahlenschäden berichten wollt. Wir wissen, dass die Westküste inzwischen durch die Strahlenmenge geröstet wird, aber ich überlasse es ganz euch, wie ihr die einzelnen Punkte vorstellen wollt. Leuren….

 0:48 Leuren Moret: Wir haben eine ganze Reihe von Artikeln dazu, die wir dir dir zusenden werden. Du kannst das Material dann in das Interview mit einbauen.

 0:55 Dr. Jim Fetzer: Gute Arbeit Leuren, an dieser Stelle auch ein Großes Danke Schön an Bill Fox, der dieses Interview ermöglicht hat. Wir werden das Transkript dieses Interviews in Veterans Today publizieren, und auch das andere Material mit berücksichtigen. Bill wird euch für die links zu den Artikeln sehr dankbar sein, die er dann zusammen mit heutigem Interview in Veterans Today veröffentlichen kann.

Schicke mir bitte die Links und jederlei Grafiken und Flowcharts, die du veröffentlicht sehen willst, Leuren.

0:48 Leuren Moret: Danke Jim! Ok, Christina lasse uns doch abwechselnd einen Punkt nach dem anderen von der Liste vorlesen und, wenn nötig, kurz besprechen.

Der erste Punkt betrifft die Eisbären, die Seehunde und Walrösser, bei denen sich die Felle merklich ausdünnen, und die mit vielen schwärenden Wunden gesichtet werden. Dazu kommt die vorhin schon erwähnte hohe Sterberate der Elchpopulation, entlang des gesamten Kanadisch-Nordamerikanischen Grenzgebietes zwischen dem Pazifik und dem Atlantik.

 Ok, Christina mache du mit Punkt zwei weiter.

 1:57 Christina Consola/Radchick: Nummer 2 ist die epidemische Sterberate der Seelöwen entlang der kalifornischen Küstenlinen. Außerdem möchte ich über eine ungewöhnliche Entwicklung berichten, die bis weit in den Süden nach San Diego reichte. Die Babies der Seehunde wurden in viel größeren Zahlen von ihren Müttern verlassen, als von den Rettungsgruppen der Tierschützer bisher beobachtet wurden. Es gibt darüber keinerlei offizielle Erklärung, was da wohl vorliegen könnte. Sie waren alle untergewichtig. Einige konnte hochgepäppelt, und wieder in die freie Natur entlassen werden, aber die meisten gingen verloren. Diese Vorfälle eskalieren und sind die gesamte Küste entlang beobachtet worden.

 2:43 Dr. Jim Fetzer: Könnte es sein, das entsprechend einer evolutionären Auffassung, die Mütter instinkthaft bemerkten, das ihre Kleinen nicht überlebensfähig sind, und sie so früh den Elementen wieder überlassen, wenn die Aussichten für ein Überleben nicht gegeben sind, um ihre mütterlichen Ressourcen zu schonen?

 3:08 Christina Consola/Radchick: Das ist definitiv eine Möglichkeit, die es ernsthaft zu überlegen gilt.

 3:10 Leuren Moret: Eine andere Variante wäre,  wenn eine Population unter ernsten Stress gerät, dass die Kleinsten als Erste unter den Giften zu leiden haben. Es schwächt sie und sie können nicht mit den Müttern  mithalten. Oder sie gingen verloren während die Mütter sie irgendwo zurücklassen. Oder sie sind nicht mehr da, nachdem die Mütter zurückkehren, um zu sehen, wo sie zurück gelassen worden sein könnten. 45% der Kleinen, die im Juni in Kalifornien zur Welt kamen sind inzwischen verstorben. Das ist eine ausgesprochen hohe Todesrate unter den Neugeborenen der Seehunde.

 Es ist ähnlich bei der Entwicklung der Kindersterblichkeit unter den Menschen und wenn man die beiden Entwicklungen parallel betrachtet wird deutlich das ein Umweltfaktor da eine entscheidende Rolle spielt.

 4:00Dr. Jim Fetzer: Das ist unglaublich tief beunruhigend.

 4:03 Leuren Moret: Hast du noch was zu diesem Punkt Christina?

 4:10 Christina Consola/Radchick: Ich habe versucht mit jemandem von NOAA zu sprechen…aber leider war keiner in der Lage etwas zu möglichen Verbindungen zwischen den Strahlenwerten und der Seehundesterblickeit mit ihren durch Strahlung verursachten biologischen Veränderungen zu sagen.

 Schon im Jahr 2011 berichtet ENE NEWS über krankhafte Veränderungen in der Seehundepopulation von Alaska

 (http://enenews.com/diseased-seals-abnormal-brain-growths-undersized-lymph-nodes-found-russia-canada-walruses-next-6-photos-map ; d. Übers.)

 ENE berichtete, das die Strahlung höher sei als die reguläre Hintergrundstrahlung, aber konnten nicht genau sagen, ob es sich um Caesium oder Strontium handelte. Als ich die Sache also mit NOAA besprechen wollte und nach einem Experten fragte, wurde mir bedeutet, dass ich an der falschen Stelle gelandet sei, und mit John Kelley in Hawaii sprechen solle. Dann rief ich Hawaii an und dort sagten sie mir, dass ich mit John Kelley sonstwo sprechen solle, dass der John vor Ort nicht derjenige sei, den ich zu sprechen wünsche, und von daher auch nicht zuständig sei. Und so ging es in einem fort. Es roch alles nach einer bewussten Taktik obstruktiver Abwimmelung. Ich stellte diese Konversationen live auf mein Radioprogramm, so dass alle Zuhörer miterleben konnten, wie das so abläuft.

 Dann stellte sich heraus, dass die Überreste der Seehunde zur Untersuchung an 21 Laboratorien verschickt wurden. Die Barthaare wurden zu einem Laboratorium geschickt, und die Zähne zu einem zweiten Labor, die Haut des Unterleibes wurde wieder zu einem anderen Labor geschickt usw.. Was ich damit sagen will , das Ganze erinnerte mich an das Manhattan Projekt.

 5:29Leuren Moret: Es ist die Gleiche Sache….

 5:31Christina Consola/Radchick: Ja sie unterteilen und zerhacken so alle zusammengehörenden Informationen in dem Wissen, das die Leute nicht untereinander reden, und ihre Informationen auch nicht austauschen werden. (Divide et Impera; d. Übers.)

 5:40 Leuren Moret: Ja, das ist genau das was sie machen….

 Die Nummer 3 ist, dass die Population der Sock Eye Lachse entlang der kanadischen Küste und der Küste von Alaska auf einem historischen Tief angelangt ist. Viele führen das auf Fukushima zurück, wobei eine Meeresbiologin eigenhändig Geld dafür sammelte, einige Untersuchungen im Frazer-Fluss und anderen Flüssen zu veranlassen.

 Es ist ein Flussgebiet, wo sich große Orkan-Populationen im Sommer aufhalten. Sie kommen meist zusammen mit Baby-Orkas in das Gebiet. Sie ernähren sich hauptsächlich von Lachsen. Die anderen Orkas, die weniger standfest, als bewegliche Orkas bekannt sind, reisen meist in Gruppen von dreien und ernähren sich von Säugern im Ozean, so wie die Seehunde. Da sie unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten haben, werden wir wohl auch unterschiedliche Ergebnisse in der Strahlenbelastung feststellen. Ich sage voraus, das die Küstenlachse schwerer davon betroffen sein werden. Die Lachse essen kleinere Fische, die aufgrund der Strahlenbelastung ihrerseits eine größere Bioakkumulation der Strahlung in den Lachsen veranlassen. (Die landen ja auch in den Tiefkühltruhen der Lebensmitteldiscounter vieler deutscher Städte,; d. Übers.)

 Die Biologin berichtete schon, dass eine große Menge an Viren in den untersuchten Lachsen festzustellen waren, was auf eine ernsthafte Schwächung des Immunsystems schließen lässt.

 Dazu kommen die gallertartigen Seesterne, welche  entlang der nordpazifischen Küste geradezu zerschmelzen. Das gleiche gilt für die Quallen. Es lässt auf einen ungewöhnlichen Grad an Infektionen, bakterieller- oder Virenbelastung schließen.

 8:12 Dr. Jim Fetzer: Es ist ja bekannt, dass Strahlenverseuchung oftmals das Immunsystem grundlegend stört, das dann nicht mehr richtig funktioniert und derartig geschwächt ist, dass es in Folge zu tiefgreifenden Viren- und bakteriellen Problemen führt. Denn die Organismen der Seetiere haben normalerweise auch ein starkes Immunsystem, das  gegen viele Herausforderungen gefeit ist und so einer ganzen Reihe von Bedrohungen in ihrer Umwelt widerstehen können.

 8:34Christina Consola/Radchick: Nummer 4 ist die Sache mit den blutenden Kiemen und Augen bei den Fischen. Blutungen und Hämatome sind Symptome, die mit Bestrahlung einher gehen. Es kann auf Viren und Bakterien zurück geführt werden, die diese Lebewesen krank macht. Ich habe während der letzten Tage mehrere große Fischereibetriebe in den USA und Kanada angerufen. Einer davon ist an einem der Großen Seen beheimatet und ein anderer in der Vancouver Gegend. In beiden Betrieben sprach ich mit jemandem, der sehr offen mit seinen Informationen war. Die wussten über Fukushima recht gut Bescheid und waren sich auch im Klaren darüber, dass das potentiell eine Gefahr für ihre Fischereibetriebe darstellen würde. Beide bezeugten mir, das ihre Fangergebnisse gegenwärtig unverhältnismäßig niedrig seien. Es seien zwar keine historischen Tiefpunkte, aber die schwachen Fangergebnisse würden alle Fischarten betreffen. Allerdings hätten sie keine besonders starken Anzeichen von Krankheiten bei ihren Fängen feststellen können. Als ich sie daraufhin fragte, wer die Proben auf Strahlenwerte untersuchen würde, gaben sie zur Antwort, das das nicht ihr Job sei. Das sei die Aufgabe derer, die den Fisch bekommen, nachdem er ihren Marktplatz verlassen habe.

 9:49 Dr. Jim Fetzer: Nachdem der Fisch den Marktplatz verlassen habe…..hmmmh!!!

 Danach geht es ja über die Verteiler direkt rein in die menschliche Nahrungskette, und dann erst werden sie getestet? Die Einzelhändler wollen doch ihren Profit nicht verlieren, nachdem sie den Fisch eingekauft haben. Danach untersucht doch bestimmt keiner mehr richtig.

 10:09 Leuren Moret: Es sind doch alles inzwischen balkanisierte Länder …die Medien eingeschlossen! Das ist es, mit dem wir hier zu tun haben.

 10:18 Christina Consola/Radchick: Das ist es doch, was Leuren letzte Woche in einem Interview mit Alfred Webre angesprochen hat. Es ist ein die Fischereiindustrie betreffend ernsthaftes ökonomisches Desaster im Schwange,  von dem wir erst die Anfänge zu sehen bekommen.

 10:32 Dr. Jim Fetzer: Das ist doch auch so ähnlich wie bei dem BP-Desaster im Golf von Mexiko. Es hat an der Küste ganze auf die Meeresfrüchte ausgerichtete Industrien ausradiert.

  10:40 Leuren Moret: Was wir hier, mal von der Strahlenproblematik abgesehen, mit unseren technischen Mitteln tun, ist ohnehin die radikale Zerstörung der gesamten Meeresfauna. Sie fischen seit langem mit Netzen, deren Öffnungen mehr als 1500 Meter groß sind, und kratzen auch noch das letzte vom Grund der Ozeane. (Da fragt man sich schon seit Langem wie vieler Sargnägel es eigentlich bedarf, eine Kiste zu zunageln…; d. Übers.) Sei nehmen alles und kochen es in Dosen ein oder gefrieren es, oder es wird als Beifang für die Fischzuchten verarbeitet , oder es wird zu Hundefutter verarbeitet…. So verbreiten sie die Strahlung auch überall. Das ist genau das Gleiche, was sie auch in Japan machen, indem sie den ganzen verstrahlten Müll überall im Land verbrennen.

 Nummer 5 betrifft die große Schwemme radioaktiven Mülls, von der Größe Kaliforniens, die auf die kalifornische Küste zutreibt, und schon erste Punkte der Westküste erreicht hat. Am 18. Oktober wurde ein guter Artikel mit dem Titel ‘Der Ozean ist zerstört‘ in der australischen Zeitung The Herald publiziert, der von Greg Ray geschrieben war. Dieser Artikel stammt von einem Segler, der viele Male den Pazifik überquert hat. Er sagte, er sei das letzte Mal in seinem Boot von Osaka nach San Francisco gesegelt.

 Er schrieb, dass der letzte Teil seiner Seereise , die ihn von Osaka nach San Francisco führte, eine Mischung war aus verzweifeltem Grauen und Angst gewesen sei: Nachdem wir Japan verlassen hatten, bekam ich den Eindruck, das der Ozean selber gestorben sei. Wir haben kaum ein Lebewesen zu Gesicht bekommen. Wir sahen einen Wal, der irgendwie hilflos an der Oberfläche herumdrehte, und einen großen Tumor auf seinem Kopf hatte. Es sah alles sehr übel aus, da ich das noch nie auf dem Meer erlebt habe. Ich war es gewohnt Seeschildkröten, Delphine und Haie zu sehen, und großen Gruppen von Vögeln zu begegnen. Über 3000 nautische Meilen war nichts zu sehen, was noch am Leben war. Anstelle des fehlenden Lebens war nur noch Müll in unglaublicher Menge zu sehen.

An vielen Plätzen konnten wir unseren Motor nicht anwerfen, aus Angst das sich der ganze Müll, der auch aus vielen Seilen und Kabeln bestand, in der Schiffschraube eindrehen würde. Wenn wir den Motor benutzen wollten, konnten wir es nicht in der Nacht machen, da wir immer ein Auge auf die Müllansammlungen halten mussten. Die Fahrt mit Motorkraft ging also nur während des Tages, so dass entsprechend langsamer in dieser Müll-Wüstenei vornankamen.  In den Gewässern um Hawaii kann man normalerweise man bis auf den Grund schauen und so konnte ich beobachten, das der schwimmende Müll auch bis auf den Grund zu sehen war. Er kam in allen Größen daher, von kleinen Softdrinkflaschen bis zu Teilen, die die Größe eines Autos oder sogar Lastwagens hatten. Ich sah eine Art Fabrikschornstein vorbeidriften, der aus dem Wasser ragte, an dem sogar noch eine Art Wassertank hing. Auch sah ich einen großen Container, der auf den Wellen endlos vor sich hin rollte. Es war, als würden wir durch einen riesigen alptraumartigen Müllplatz ohne Ende segeln. Das ist die Realität, das ist, was Momentan dort draußen passiert.

 Radchicks webportal

 http://www.fukushimafacts.com/Default.aspx?PID=43&T=Radiation%20News

  Ende Teil 4 & 5

 

 

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