Götterdämmerung bei der kriminellen Vereinigung IWF

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff der weltweiten Finanzpiraterie. Nach dem LIBOR-Skandal erwischt es nun den verkommenen Internationalen Währungsfond (IWF), eine Organisation, die zu einem Instrument der Plünderzüge des Internationalen Finanzkapitals verkommen ist.

Die amerikanische Nachrichtenagentur CNN veröffentlichte eine Brief des Ökonomen Peter Doyle, der anläßlich seines Ausscheidens aus dem IWF eine verheerende Bilanz über dessen “Arbeit” zieht. Doyle war beim IWF für Israel, Dänemark und Schweden zuständig und hat auch die Abteilung des IWF beraten, die für die Krisenländer Griechenland, Portugal und Irland verantwortlich ist.  “Nach 20 Jahren Dienst schäme ich mich dafür, dass ich jemals mit dem Fonds zu tun hatte”, schreibt Doyle an den Vorsitzenden des Exekutivdirektoriums, Schakur Schaalan. Die Besetzung des IWF-Chefpostens im vergangenen Jahrzehnt sei “katastrophal” gewesen, schreibt Doyle. Sein Urteil über die amtierende IWF-Chef Christine Lagarde ist deutlich: “Auch die derzeitige Amtsinhaberin ist vorbelastet. Denn weder ihr Geschlecht noch ihre Integrität oder ihr Elan können darüber hinwegtäuschen, dass der Auswahlprozess zutiefst ungerecht ist.”

Die globalistischen Umtriebe des IWF

Nun stellt sich natürlich die Frage, warum Peter Doyle 20 Jahre brauchte, um zu merken, in welchem Mafiaverband er da arbeitete. Seit Jahren pfeifen doch die Spatzen von den Dächern, dass der IWF, die Weltbank und andere Banksterunternehmen, wie das Pentagon und die westlichen Geheimdienste, die rohstoffreichen und/oder renitenten Länder der Erde in konzertierten Aktionen globalistenkonform zurechthämmern.

Ob in Libyen, in Syrien, im Sudan, in Nigeria, in Uganda, in Mali,  in der Sahelzone oder in ganz Zentralafrika, die gedungenen Mörderbanden des Großkapitals sickern in die Staaten ein und drehen alles durch den Fleischwolf, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die führenden Organisationen in dieser Tragödie sind das Pentagon, welches mit seinem Ableger AFRICOM gerade Brückenköpfe für die totale Zerstörung der staatlichen Strukturen in Afrika aufbaut und der IWF, der seine Opfer in die Schuldenfalle lockt und den Weg für den ungebremsten Raubzug der Globalisten freimacht. Die CIA liefert die notwendigen Terroristen oder “islamistischen Rebellen”, welche aus aller Welt zusammengekarrt werden.

Eines ihrer Kunststücke lieferte IWFChefin Lagarde (gegen die in Frankreich ein Verfahren läuft) auf ihrer jüngsten Reise durch Westafrika. Dort befahl Lagarde – selbst gelernte Rechtsanwältin – den Regierungen von Nigeria, Guinea, Kamerun, Ghana und Tschad, die lebenswichtigen Subsidien für Treibstoff aufzuheben. Zum großen Kummer dieser Länder sind die Preise für Treibstoff und Transport über Nacht ohne Vorwarnung um das Dreifache gestiegen, was allenthalben in den Straßen von Nigerias Hauptstadt Abuja und dem ökonomischen Zentrum Lagos zu Gewalt führte. Genau wie die von dem IWF verursachten Krawalle in Indonesien 1997 während der asiatischen Finanzkrise wird die Unzufriedenheit in Nigeria gegen die inkompetente und selbstsüchtige einheimische Elite gelenkt, was im Interesse der betrügerischen ausländischen Institutionen liegt.

Beispiel Nigeria

Obwohl Nigeria 2.4 Mill. barrels [1 barrel = 159 l] Rohöl täglich für den Export produziert, hat das Land Mühe, genug elektrische Energie zu produzieren, um seine Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Ironischerweise besitzen weniger als 6% der Kontenbesitzer 88% aller Einlagen in Nigeria. Goldman Sachs-Angestellte sitzen in allen Regierungsämtern und obendrein der ehemalige Vizepräsident der Weltbank Ngozi Okonjo-Iweala, der von vielen als der de facto Premierminister angesehen wird. Selbst nach Jahrzehnten von lukrativen Ölexporten ist es Nigeria nicht gelungen, seine eigenen Raffinerien zu unterhalten, wodurch man irrsinnigerweise gezwungen ist, Ölprodukte zu importieren. Die Gesellschaft insgesamt hat nicht von Nigerias natürlichen Reichtümern profitiert. Deswegen ist es nicht überraschend, dass ernstes Misstrauen gegenüber der Regierung herrscht, die behauptet, dass die Subsidien aufgehoben werden mussten, um die Lebensqualität im Lande zu erhöhen.

Wie in so vielen anderen Ländern hat das Volk unter einer systematischen Reduzierung des Lebensstandards gelitten durch die ‘Strukturelle Anpassungspolitik‘ (SAP) von dem IWF. Bevor ein Land von der Weltbank oder dem IWF ein Darlehen aufnehmen kann, muss es eine strikte Wirtschaftspolitik befolgen, was Beseitigung von Subsidien und schädliche Einsparungen im Gesundheits- und Erziehungs-Sektor bedeutet.
Die SAP ermuntert die Darlehensnehmer, sich auf die Produktion für größere Exporteinnahmen zu konzentrieren, die häufig dramatischen Schwankungen unterliegen. Ohne den Schutz von Preiskontrollen und eines korrekten Währungskurses gibt es extreme Inflation und Armut, bis es zu Unruhen kommt, wie man in vielen Ländern der Welt gesehen hat (gewöhnlich in ehemaligen Kolonialländern). Das nigerianische Volk hat am heftigsten in der Welt gegen die IWF-Sparmaßnahmen protestiert. Studentenproteste sind seit 1986 mit extremer Gewalt niedergeschlagen worden, was zu hunderten Toten führte. Ein Zeugnis für den Erfolg der Darlehen ist, dass der durchschnittliche Arbeiter 1970 35% mehr verdiente als 2012.

Beispiel Griechenland

Haben die Globalisten die Griechenland-Krise inszeniert, um am die griechischen Öl- und Gasvorkommen zu kommen? Ist die Gaunerei im IWF, Weltbank und EZB noch viel größer, als wir es uns vorstellen können? Nicht nur Griechenland wird in Folge der inszenierten Währungskrise von der Trioka geplündert, sondern vor allem die Deutschen.

Die wirtschaftspolitische Handelsorganisation Scandic Org (bestehend aus sieben nordeuropäischen Staaten (Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Estland, Lettland und Litauen) bot Griechenland einen Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren über 250 Milliarden an. Das geschah zu Beginn der Wirtschaftskrise in Hellas, bevor also die Troika (EU, IWF und EZB) mit der entgültigen Zerstörung griechischen Wirtschaft begonnen hat. Als Gegenleistung forderte Scandic Org für fünf Jahre Exklusivrechte für das Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden.

Der Deal sah vor, das der Gewinn 80 zu 20 (zugunsten Griechenlands) geteilt würde. Außerdem würden 90% der Arbeiter auf diesen Bohrtümen Griechen und nur griechische Schiffe zum Einsatz kommen.

Das Angebot dieser Organisation hat die griechische Regierung nie beantwortet bzw. die Regierung Karamanlis verwies auf die anstehenden Wahlen und dass eine Unterzeichnungzu diesem Zeitpunkt nicht möglich sei. Scandic Org versuchte es einige Monate später beim amtierenden Ministerpräsident, der wie gesagt, bis vor einer Woche jegliches Gerücht im Keim erstickte. Stattdessen kam einige Zeit später eine Antwort aus der USA und Israel, dass man sich des Themas schon angenommen hätte und jeder weiterer Versuch, griechisches Gas zu bekommen nutzlos sei…

IWF schuld an der EURO-Krise?

In seinem Brief spricht Peter Doyle dem IWF die Kompetenz ab, als Kontrollinstanz in der Krise aufzutreten. Der IWF habe es versäumt, Gefahren aufzuzeigen und davor zu warnen, schreibt Doyle. Dabei seien die Risiken von Experten des IWF durchaus erkannt worden, doch die Führung habe die Warnungen unterdrückt. Weil der Fonds nicht entschieden gehandelt habe, stehe nun der Euro am Abgrund, kritisiert Doyle.

Das ist natürlich ein harter Vorwurf, den man nun näher auf den Grund gehen sollte.

Hier der Brief von Peter Doyle in der englischen Originalfassung.

Quellen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/iwf-ex-mitarbeiter-rechnet-mit-lagarde-und-rest-der-fuehrung-ab-a-845607.html

http://www.zerohedge.com/news/scandal-imf-senior-economist-resigns-says-ashamed-have-had-any-association-fund-all

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