Impfstoff gegen Corona: Peinlicher Studienfehler

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Die Suche nach einem zuzulassenden Impfstoff gegen das Corona-Virus setzt sich fort. Aktuell sind offenbar Moderna, BioNTech / Pfizer sowie AstraZeneca die Favoriten auf eine rasche Zulassung. Die Welt scheint auf den Impfstoff zu warten – jedenfalls teilweise. Die Impfbereitschaft in Deutschland ist noch nicht allzu groß, wobei es wohl mehrere Umfragen dazu gibt. In keinem Fall haben wir bis dato Bereitschaftszahlen von mehr als 70 % gefunden. Fraglich ist, ob dies am Misstrauen gegen den Impfstoff gilt.

Nun überraschte AstraZeneca mit einer Nachricht, die nicht besonders vertrauensfördernd ist. Das britisch-schwedische Unternehmen scheint sich bei seinem Studiendesign “vertan” zu haben, wie wir diesem Bericht entnahmen.

“Die Studie war zuletzt in zwei Formaten durchgeführt worden. In einer Studienserie wurde der Gruppe, die den ersten Impfstoff erhalten sollte, eine kleinere Dosis zugeführt als in der zweiten Dosis, die 28 Tage verabreicht wurde oder wird. Die Studienergebnisse waren deutlich besser (Wirkungsgrad 90 %) als bei der zweiten Studienforschung, bei der zu den beiden Impfstoffterminen jeweils die normale Impfstoffdosis verabreicht worden ist.  Hier erwies sich die Wirkung als schwächer: Lediglich 62 % Wirkungsgrad bescheinigte sich AstraZeneca schließlich selbst.

Ältere Teilnehmer nicht vertreten

Bei der besser wirksamen Runde (mit einer weniger hohen Dosis zur ersten Verabreichung) ist der Impfstoff offenbar keinem Studienteilnehmer verabreicht worden, der älter als 55 Jahre war. Das verursacht vielerlei Probleme: Das bessere Ergebnis gegenüber der zweiten Studie also könnte sich schlicht daraus erklären, dass die Studiengruppe keine “Risikopatienten” höheren Alters enthielt, die möglicherweise trotz Impfung an dem Virus erkranken könnten. Zudem entsteht allein durch den Umstand, dass diese Ergebnisse mit einer verzerrten Studiengruppe zustande kommen oder gekommen sein sollen, der Verdacht, die Studie selbst sei manipuliert worden. Denn die Studie ist oder wäre dann nicht repräsentativ.

Oder sollte sich der Fehler, sofern er sich bestätigen (wonach es nach Erklärungslage aussieht) wird, schlicht darauf  gründen, dass hier ein menschlicher Fehler vorliegt – bei der Auswahl der Probanden? Das allerdings wäre alarmierend. Schließlich geht es um nichts anderes als die Menschheit, oder?

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