Impf”verweigerer” ohne Versicherungsschutz: Topökonom wird drastisch

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Die Situation: Es gibt in Deutschland wie auch in der EU noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen das Corona-Virus. Langfriststudien fehlen – naturgemäß, da es sich in der Regel um neuartige Impfstoffe handelt – ohnehin. In dieser Situation denkt ein Topökonom, der Chef des IW-Instituts in Deutschland, Michael Hüther, über Sanktionen gegen “Impfverweigerer” nach. Erstaunlich, dass ausgerechnet aus dieser vermeintlich liberalen Ecke solche Forderungen kommen, meinen Beobachter.

Bei Erkrankung Versicherungsschutz entziehen

Die konkrete Überlegung lautet: “Zu prüfen wäre daher, ob Impfverweigerer (ohne medizinische Indikation) wegen der aus ihrem Verhalten resultierenden externen Effekte dadurch sanktioniert werden können, dass bei ihnen kein Versicherungsschutz im Fall einer Covid-19-Erkrannkung” besteht. Damit verspricht sich der Ökonom “Anreizwirkungen”, die ohne Zweifel vorhanden sein dürften, so Beobachter.

Damit würden die “Impfgegner”, die vielleicht keine generellen Impfgegner sind, nicht aus dem kompletten Versicherungsschutz ausscheiden, sondern vielmehr aus der “solidarischen Finanzierung”. Dies wäre eine “teilweise Abkehr des Solidarprinzips. Dem steht aber das Schutzinteresse der Solidargemeinschaft vor übergebührlicher Inanspruchnahme entgegen.”

Ein in dem Sinne erstaunlicher Beitrag, als bis dato in Deutschland vielleicht 1/75tel aller Menschen überhaupt positiv getestet worden seien., Wenn diese Art von Leistungsausschluss erfolgt, dann wäre die Diskussion schnell eröffnet: Was ist mit jenen, die rauchen? Mit den Versicherten, die Fleisch essen – vielleicht gar Fleisch, das in der Industrie verarbeitet und letztlich auch erzeugt wurde? Was ist mit jenen, die deutlich mehr Autos nutzen als andere? Die Diskussion dürfte jedenfalls spannend werden.

Sie zeigt allerdings, welches Ausmaß die Hysterie um die Impfung gegen das Corona-Virus angenommen hat. Offenbar sind Menschen der Ansicht, die fehlenden Langzeitstudien seien ein Hochrisiko-Problem – soll die Gesellschaft den Menschen die Eigenverantwortung nehmen?

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