Japan will schnellstmöglich Friedensvertrag mit Russland

südkurilen

TOKIO, 24. Januar (RIA Novosti).

Japan betrachtet Russland laut Premier Shinzo Abe als Partner und strebt den schnellstmöglichen Abschluss eines Friedensvertrags an.

Kurilen AFP„Russland ist ein wichtiger Partner Japans im asiatisch-pazifischen Raum. Wir haben vor, die Territorialfrage möglichst schnell zu regeln und einen Friedensvertrag zu schließen“, sagte der Premier am Freitag in seiner programmatischen Rede anlässlich der Eröffnung der 186. Parlamentstagung in Tokio.

In der darauffolgenden Rede stellte auch der japanische Außenminister Fumio Kishida eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland fest.

„Der erste offizielle Russland-Besuch von Ministerpräsident Abe seit zehn Jahren hat die Beziehungen wesentlich verbessert und die Richtung einer Weiterentwicklung angedeutet“, so Kishida. Japan wolle die Kooperation in diversen Bereichen, angefangen beim politischen Dialog sowie bei Kontakten auf höchster Ebene, entwickeln.

Seit seinem Russland-Besuch im April 2013 hatte sich Abe bereits viermal mit Russlands Präsident Wladimir Putin getroffen. Zum fünften Mal kommen sie bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi zusammen.

Die ungelöste Territorialfrage belastet die Beziehungen zwischen Japan und Russland. Tokio betrachtet die südlichen Kurilen-Inseln Iturup, Kunashir, Shikotan und Habomai als japanisches Territorium. Dabei beruft es sich auf einen bilateralen Handels- und Grenzvertrag von 1855. Russlands Position lautet, dass die Südkurilen seit dem Zweiten Weltkrieg zum Bestand der Sowjetunion, deren Rechtsnachfolger Russland ist, gehören. Die russische Souveränität über diese Gebiete ist durch verbindliche Völkerrechtsverträge untermauert.

http://de.ria.ru/politics/20140124/267702136.html

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