Kampf dem Winterspeck: Der Kalorienzähler

Wer dem Winterspeck den Kampf angesagt hat, wird vor allem auf eine reduzierte Kalorienzufuhr achten müssen. Zahlreiche Diäten ignorieren diese relativ schlichte Erkenntnis: Wer mehr verbraucht als er sich nimmt, wird dauerhaft abnehmen und umgekehrt. Daher benötigen Sie – den entsprechenden Wunsch vorausgesetzt – eine wirksame Methode zur Erfassung der täglich verbrauchten Kalorien.

Grundumsatz ist wichtig

Dabei wird die Kalorienmenge, die Sie verbrauchen, sich nicht unbedingt nur am Zusatzsport ausrichten, sondern vor allem den ohnehin vorhandenen Grundumsatz berücksichtigen. Das ist die Menge an Kalorien, die Sie an durchschnittlichen Tagen mit durchschnittlicher Bewegung verbrauchen.

Der Grundumsatz nennt sich unter Experten „basale Stoffwechselrate“. Um die zu berechnen, bietet sich beispielsweise eine sogenannte „Harris-Benedict-Formel“ an. Die Formel für Frauen:

655 + (9,5 * Gewicht/ K) + (1,9*Größe/CM) – (4,7*Alter/Jahre). Diese Formel berücksichtigt wie die Formel für Männer also nicht nur das Geschlecht, Größe und Gewicht, sondern auch das Alter – und die daraus ableitbare Bewegung.

Die Formel für Männer:

66 + (13,8 * Gewicht/KG) + (5,0*Größe/cm) – (6,8*Alter/Jahre). Je älter also Menschen sind, hier Männer, desto geringer wird die „basale Stoffwechselrate“ dieser Annahme gemäß sein. Solche Formeln stellen statistische Annäherungswege dar und wirken zunächst möglicherweise kurios. Nur bewährt sich die Faustformel in der Praxis zur Orientierung.

Nehmen wir an, Sie seien weiblich, 50 Jahre alt, wiegen dabei 65 Kilogramm und sind 1,62 Meter groß. Dann errechnet sich folgender Grundumsatz:

655 + (9,5*65) + (1,9*162)-(4,7*50) = 1.345,3 Kalorien pro Tag.

Bei einem männlichen Leser sei das Körpergewicht mit 80 kg höher, der Mann sei 1,78 Meter groß und 55 Jahre alt. Dann errechnet sich folgender Grundumsatz:

66 * (13,8*80) + (5*1,78) – (6,8*55) = 1.686.

Die Zahlen fallen demnach geringer aus als in den oft angenommen 2.000 Kalorien pro Tag. Doch auch hier gilt: Wer sich viel bewegt, verbraucht nicht allein einmalig Kalorien durch die reine Bewegung, sondern erhöht auch den Grundumsatz.

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