Kein Entrinnen – Preußische Allgemeine Zeitung

Wie die EU die DDR posthum zum Tigerstaat macht, was die Saudis für die Flüchtlinge tun, und warum wir in jedem Falle schuld sind / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

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Sehr fraglich, doch ohne Placet aus Brüssel darf Berlin den abgesoffenen Unternehmen eben nicht helfen, denn dann wäre es womöglich eine „unerlaubte Beihilfe“, die den Wettbewerb verzerrt. Indes: Diesmal stand offenkundig blanke Not und nicht der Wunsch nach unlauteren Wettbewerbsvorteilen in Rede. Und warum hat es trotzdem so lange gedauert, bis die EU grünes Licht gab?
Zwei mögliche Gründe: Der eine wäre, dass Brüssel einen Vorgeschmack darauf geben will, was aus unserem Kontinent wird, wenn wir noch „mehr Europa“, also noch mehr EU-Zentralismus bekommen, wie es Union, SPD und Grüne so heiß herbeisehnen. Zehn Jahre noch müssen wir in diese Richtung marschieren und wir werden so „dynamisch“, so „flexibel“ und so „innovativ“ sein, dass die DDR dagegen wie ein asiatischer Tigerstaat wirkt.
Zweiter möglicher Grund: Man will gezielt Deutschland schaden, vor allem dem erfolgreichen deutschen Mittelstand. Schließlich hat sich in einigen Hauptstädten und am Brüsseler Hof der EU die Auffassung eingenistet, dass Deutschland zu stark sei und nicht etwa andere EU-Staaten zu schwach. Also müsse man Deutschland schwächen. Dazu sind auch kleine Stiche wie die verschleppte Genehmigung von Nothilfen ein geeignetes Mittel. Die Chinesen reiben sich die Hände.
Ein oft belächelter Exportschlager sind übrigens unsere Weih­nachtsbräuche. Hiergegen muss also auch etwas getan werden: Hannoveraner Künstler haben daher ein spektakuläres Weihnachtskugel-Schießen veranstaltet und fanden sich dabei außerordentlich fortschrittlich. Mit einem Luftgewehr durfte jeder, der mutig und kritisch genug war, eine Kugel an einem eigens dafür geschmückten Baum zerballern, den sie zu Sekt und Häppchen in eine Halle hatten stellen lassen.
Im Interview mit dem begeisterten NDR-Fernsehteam beteuerte einer der Schießwütigen, er sei natürlich trotzdem Pazifist, das hier sei ja nur symbolisch. Ein anderer freute sich, dass man es mit der Schießerei dem „ganzen klerikalen Kram“ mal richtig zeigen könne. Selbst ein Pastor war dabei, der vor der Kamera verkündete, laut christlicher Überlieferung seien ja sowieso nur rote Kugeln erlaubt, nicht blaue oder goldene wie an dem Schießbaum.
Wo in der Bibel der brave Kirchenmann die Stelle mit den Weihnachtsbaumkugeln gefunden hat, bleibt sein Geheimnis. Hoffentlich wird er uns bald verraten, zu welchen Anlässen Jesus Christus die roten Söckchen getragen hat, in die der liebe Nikolaus die Geschenke packt, seitdem uns der Brauch mit den Stiefeln zu militant wurde………………

 

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http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/kein-entrinnen.html

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