Klimawandel auf Kybernetisch

von Harald Kautz-Vella

Die Klima-Hysterie funktioniert deshalb so gut, weil sie etwas beinhaltet wonach wir uns seit langem sehnen: das Kümmern um Mutter Erde. Auch wenn wir ahnen oder Wissen, dass die Eugenik-Fraktion dahintersteckt, auch wenn durchsickert dass in Afrika die Dörfer brennen damit europäische Firmen einen Schnitt an den Zertifiakten für die Wiederaufforstung machen können. Nein zu sagen ist ein Stück Verrat, das bringt keiner aus der „grünen“ Ecke übers Herz. Ist geschickt eingefädelt, Respekt für die Planer in den Thinktanks der Globalisten. Aber wir sind ja auch nicht dumm! Also lasst uns denn dieses Schwert umdrehen und es gegen die richten, die uns hier so vortrefflich zu verarschen suchen. Das Thema ist auf der Agenda – im folgenden findet ihr die Argumente, die Ihr braucht, um das Blatt zu wenden. Doch zunächst Historisches…

Anfang des 19. Jahrhundert „entdeckte“ der französische Physiker Jean Baptiste Joseph Fourier den „Glashauseffekt“. Eigentlich müsste unsere Erde nämlich im Vergleich mit anderen Planeten ein ziemlich kaltes Örtchen sein. Fouriers These: Die Sonnenstrahlen passieren die Atmosphäre relativ ungehindert, erwärmen die Erdoberfläche, diese strahlt im Infrarotbereich zurück. Die Wärmestrahlung kommt dann allerdings nicht weit, denn bestimmte Gase absorbieren sie und halten die Wärme so in der Atmosphäre gefangen. Welche das sein könnten ließ sich im Labor leicht bestimmen: Kohlendioxyd und Wasserdampf, fand der Englische Physiker John Tyndall Mitte des 19. Jahrhundert heraus, später kam Methan dazu. Der erste Verdacht, dass die Verbrennung von fossilen Brennstoffen eine Auswirkung auf das Klima haben könnte, kam 1955 dem österreichischen Chemiker Hans Suess. Seit 1958 wird der CO2-Gehalt der Atmosphäre regelmäßig gemessen, und in der Tat steigt er kontinuierlich an. Populär wurde diese These aber erst in den 70er Jahren, während der Ölkrise, nach ähnlich lautenden Mutmaßungen eines britischen Forschers.

Margeret Tatcher hatte damals an vielen Fronten zu kämpfen, gegen die heimischen Kohlebergbau-Gewerkschaften, gegen das OPEC-Kartell. Ihr Rezept hieß Kernkraft. Und da war ihr jedes Argument recht. Gleichzeitig freute sich die Hippy-Szene über jedes Argument für ihren Ruf „zurück zur Natur“. Gegen die vielen Interessengruppen, die am Öl verdienten und verdienen, hatten aber weder Thatcher noch die Hippies viel ins Feld zu führen, und so dümpelte die Erkenntnis noch ein Viertel Jahrhundert vor sich hin. Den Durchbruch brachte 2006 Al Gore mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“. Seitdem geht eine wahre Hysterie durch die Medien, in denen jedes Szenario das Vorgängermodell an Schrecken übertreffen muss, und die wissenschaftlichen Institute zelebrieren Forschungsmittelexzesse, bei denen das Ergebnis meist von Vorneherein feststeht: Der Klimawandel ist menschengemacht! All das allerdings zieht noch immer keine wirklich weitreichenden Maßnahmen nach sich. Außer dass die selben Mächtigen mit CO2-Zertifikatehandel noch reicher und mächtiger werden.

Zum Glück gibt es aber Leute, die in jedem Wort der Obrigkeit gleich einen Betrug vermuten. Auf die „Unbequeme Wahrheit“ folgten wirklich sehenswerte Streifen wie „The Great Climate Swingle“ (Die große Klimalüge). Kernthese: Die Erderwärmung folgt der Sonnenfleckenaktivität, der CO2-Anstieg folgt 500 bis 800 Jahre später, als Folge der verzögerten Erwärmung der Ozeane, die bei erhöhter Wassertemperatur weniger CO2 speichern können. Also zu Deutsch: wärmer wird’s wegen der Sonne, und mehr CO2 gibt’s weil’s wärmer wird.

Soweit zur Geschichte. Aber es macht wirklich Sinn sich einfach mal die grundlegenden Daten und Zusammenhänge anzugucken.

Kybernetik ist die Wissenschaft von komplexen, rückgekoppelten nichtlinearen Systemen und ihren Regelkreisen. Wie geschaffen dafür, das Klima zu verstehen.

Das Klima unterliegt äußeren Einflüssen und inneren Regelkreisen. Die wesentlichen äußeren Einflüsse sind die Sonne und die generelle Intensität der kosmischen Strahlung. Die Sonne ist mal aktiver, mal weniger aktiv, Indikator dafür ist in der Regel die Sonnenfleckenaktivität. Eine aktive Sonne schirmt mit ihren Ionenwinden die Kosmische Strahlung von der Erde ab. Aber auch die Grundversorgung an Kosmischer Strahlung variiert, und zwar in Abhängigkeit von der Position der Erde innerhalb der Milchstraße. Bei starker Strahlung kommt es zu verstärkter Wolkenbildung durch die stärkere Ionisierung der Luft in der oberen Athmophäre. Es wird kühler.

Alle anderen Faktoren sind innere Regelkreise. Derer gibt es viele. Man kann diese Regelkreise in zwei Kategorien aufteilen: stabilisierende und destabilisierende Regelkreise. Hier eine Liste der wichtigsten Mechanismen:

Steigt die Temperatur, verdunstet mehr Wasser in den Meeren, bilden sich mehr Wolken, wird mehr Sonne von den Wolken reflektiert, sinkt die Temperatur. Mit einem echten Multiplikationseffekt auf dem Festland: denn hier kann jeder Tropfen Regen neu verdunsten , neue Wolken bilden und so insbesondere im Herzen der großen Kontinent mehrfach abregnen. Die Abkühlung erfolgt wie man sieht auf zweierlei Wegen, direkt durch die Verdunstungswärme vom Wasser, und durch die Reflexion des Sonnenlichts an den Wolken. Das ist der erste und wichtigste stabilisierende Regelkreis.

Der zweite wichtige Regelkreis betrifft die Vegetation. Erwärmt sich das Klima, begünstigt die Natur hellgrüne Pflanzen, wird mehr Licht von der Pflanzendecke reflektiert, wird es kühler. Wird es kühler, dominieren dunkelgrüne Pflanzenarten, wird mehr Licht absorbiert, erwärmt sich die Oberfläche. Dieser Regelkreis funktioniert bei geschlossener Pflanzendecke.

Der dritte Mechanismus, der von Al Gore so schön mißbraucht worden ist, ist witzigerweise auch stabilisierend: Wird es wärmer, heizen auch die Ozeane hoch, entgasen CO2 , was das Pfklanzenwachstum befeuert, was zur Humusbildung beiträgt, was das Wasserhaltevermögen des Boden erhöht, und somit zur Kühlung des Planeten beiträgt. Also Leute: fahrt mehr Auto um das Klima zu retten.

Diese drei Regelkreise stabilisieren das Klima. Der erste tut dies global, der zweite oberflächennah und regional – und erst in der Summe der Regionen global. Und der dritte ganz sanft mit einem Zeitverzögerungsfaktor von 5000 bis 800 Jahren, wären da nicht die vielen SUV-Fahrer.

Andere Regelkreise sind destabilisierend: Wird es wärmer, schmilzt das Eis an den Polkappen, wird mehr dunkles Gestein und Meeresoberfläche der Sonne ausgesetzt, wird es noch wärmer.

Zunächst einmal steht fest, dass die stabilisierenden Regelkreise das Geschehen in der Vergangenheit dominiert haben, sonst hätte sich das Klima schon längst auf die Reise gemacht um irgendwo auf der Temperaturskala einen anderen stabilen Punkt zu finden. Das liegt in der Natur eines jeden Systems: Es gibt in allen selbstorganisierenden, nichtlinearen Systemen stabile Ordnungen, und gelegentlich einen Ordnungswechsel, bei dem sich die Stabilitätspunkte dann abrupt verschieben. Während des Ordnungswechsels durchläuft das System dann eine chaotische Phase. Man kennt sogar die Anzahl der stabilen Punkte, zwischen denen die Erde im Laufe der Erdgeschichte hin und herpendelt: es sind genau zwei. Der kältere liegt bei einer Durchschnittstemperatur von 12 Grad, der wärmere bei 22 Grad. Wie man sieht befinden wir uns grade in einer Kaltzeit. Wie man ebenfalls sieht hat der Gehalt an CO2 über die geologischen Zeiträume betrachtet kaum Auswirkung auf diese Zyklen.

Trotzdem gibt es natürlich unendlich viele Möglichkeiten, an dem oben geschilderten festen Gefüge zu rütteln und den Gleichgewichtspunkt um ein paar Grad zu verschieben. Man kann den CO2-Gehalt durch Verbrennung fossiler Brennstoffe erhöhen und verstärkt den Treibhauseffekt, das wärmt – vielleicht stimmt das ja wirklich, kurzzeitig die oberen Luftschichten um ein paar Zehntel Grad. Man kann Abgase und vor allem Ruß in die Luft blasen und die Erde verdunkeln, das kühlt. Aber immer geht es nur um eine vergleichsweise minimale Verschiebung des Gleichgewichtspunktes, die im Vergleich zur Auswirkung der generellen Hintergrundstrahlung an erster, und der Sonnenaktivität an zweiter Stelle, und den stabilisierenden Regelkreisen eher gering ist.

Wir können aber auch die stabilisierenden Regelkreise insgesamt schwächen, indem wir die zugrundeliegenden Effekte aushebeln. Hier liegt eine echte Gefahr. Wir können in warmen Gegenden Monokulturen mit dunklen Blättern anlegen. Wir können den Humusgehalt im Boden reduzieren, wie es die industrielle Landwirtschaft tut, dann versickert das Regenwasser und fließt als Grundwasser zurück ins Meer, statt zu verdunsten. Das heizt dann unter Umständen ganz gewaltig. Wir können natürlich auch so dumm sein und ganze Regionen in den Wüstenstatus entlassen.

Um das ganze noch mal in Zahlen auszudrücken: In einem Regenwald verdunstet nahezu 100% des Niederschlags, ein Teil schon auf den Blättern, der Rest wird vom Boden aufgesaugt, gespeichert und über die Wurzeln wieder nach oben geschickt. In der Wüste wie auf einem Acker nach 40 Jahren industrieller Landwirtschaft ist der Humusanteil im Boden so weit reduziert, das bis zu 90% des Wassers versickern oder abfließen.

Die gemessene Erderwärmung, und die Erderwärmung die uns betrifft – das sind in erster Linie die Oberflächentemperaturen auf den Kontinenten. Der wichtigste Faktor ist hier der Wasserhaushalt. Wenn wir uns um etwas kümmern sollten, dann ist das also der Boden und die Vegetation.

Das gesamte vom Menschen in Umlauf gebrachte CO2 reicht auf den Ackerflächen der Welt für eine Humusschicht von ca. 25 cm. Mit oder ohne Klimaeffekt macht das Sinn, denn in 25 Jahre sind weltweit sämtliche Phosphatlager aufgebraucht. Phosphat lässt sh zu keinem realistischen Preis recyceln oder synthetisieren. Und ohne Phosphat wird ohnehin nichts mehr auf den toten Böden wachsen.

Bleibt die Frage, warum das Establishment sich so große Mühe gibt, die Klimakatastrophe in aller Munde zu bringen. Aus Dummheit und Herdentrieb? Vielleicht weil sie von anderen Themen ablenken möchte? Als Argument für eine weltweite Zentralisierung der Machtstrukturen – die Eine-Welt-Regierung. Oder um von den wahren Gründen und damit von den eigentlich notwendigen Gegenmaßnahmen abzulenken? Denn Subsistenzwirtschaft, wie sie mit dem arbeitsintensiven Ökolandbau einhergeht, gefährdet die Handelsmonopole auf das Gut Nahrung.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen