Kriegstreiber Netanjahu gießt Öl ins Feuer

Der kommende Krieg im Libanon wird zu einem Theater in Ihrer Nähe
Gordon Duff: Washington hinter dem Spiegel

Kommentar:

Die Wahnsinnigen der Welt sitzen am atomaren Drücker. Dazu ein Auszug aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Wolfgang EggertIsraels Geheimvatikan” – Band III, Seite 394, 2. Auflage Oktober 2002:

Die von Aussteigern des Geheimvatikans betriebene Wochenzeitung „Neue Solidarität“ weist in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Gefährlichkeit der weltgeschichtlichen Lage hin. Gabriele Liebig, Leitartiklerin des Blattes schrieb in einem Kommentar „Die Armageddon-Fanatiker sind los!“ … „Dieselben Leute, die mit fanatischer Energie den Sturz des amerikanischen Präsidenten betreiben, haben genauso fanatisch den Friedensprozeß im Nahen Osten sabotiert – mit dem Erfolg, daß wir heute nicht mehr weit vom Ausbruch eines neuen Krieges entfernt sind, der auch die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen in sich birgt. Wir treffen hier auf eine höchst unheilige Allianz der christlichen Rechten in den USA mit den Ultrarechten in Israel, die sich um den Ministerpräsidenten Netanjahu und den „Siedlungsminister“ Scharon schart: die Tempelberg-Fanatiker, Kach-Terroristen und andere rechtsradikale Terrorgruppen, mit der Bewegung der „Britischen Israeliten“ im Hintergrund… Sie sehnen einen neuen Nahostkrieg geradezu herbei – je furchtbarer, desto besser eignet er sich als „Schlacht von Armageddon“, die angeblich in der Bibel prophezeit wird. Für die christlichen Fundamentalisten bedeutet dies den Moment der „Entrückung“ von der Erde, für die jüdischen Tempelberg-Fanatiker ist Armageddon Vorbedingung für das Erscheinen des Messias.“ Nun ist die Netanjahu-Administration gottlob von der Bildfläche verschwunden [Das Buch wurde 2002 verlegt, Anm. d. V.].
Geblieben aber ist der Geheimvatikan, der über seine Satelliten und die religiösen Parteien offen wie versteckt den stärksten Einfluß auf die Jerusalemer Regierung ausübt. Die Rede ist von geistlichen Brandstiftern, den messianistischen Rabbis, den Chassiden, den Anhängern des 1994 verstorbenen „Lubawitscher Rebbes“, die das Judentum immer wieder eindeutig zur Mitarbeit an der Erfüllung der prophetischen Verheißung und der Ankunft des Messias auffordern. Das aufgeklärte Judentum und die erweiterte Menschheit werden keine Mittel finden, sich gegen diese Gewalten, die seit Jahrtausenden ihre Geschicke bestimmen, zur Wehr zu setzen.

Im selben Buch auf Seite 437 ff :

Übereinstimmende Erlöser-Erwartungen
Das Volk, aus der der kommende, der „zehnte Heiland“ als Messiasch hervorgehen soll, ist das jüdische. Was bedenklich ist, ist die Tatsache, daß sich im Falle der göttlichen Erscheinung nahezu die gesamte Welt den hebräischen Hosianna-Rufen anschließen wird, denn auch mancher Christ erwartet eine zweite Ankunft seines Herrn, der Hindu harrt dem Kommen des„Kalki Avatara“, der Buddhist sehnt seinen Maitreya herbei, wie der Parsi den Sosiosch. Selbst die schiitischen Ajatollahs kennen eine Entsprechung, vertreten sie doch den zwölften und letzten anerkannten Nachfolger des Propheten Mohammed (Imam), der 873 in den Zustand der Verborgenheit übergegangen ist und am Ende der Zeiten als der „Mahdi“ – der von Gott geführte Weltherrscher – erscheinen soll.
Am überraschendsten aber ist die Tatsache, daß die Religionen bis in die Bildhaftigkeit ihrer Gotteserwartung übereinstimmen. So wie der jüdische Messias soll nach der indischen Lehre nämlich auch Vishnu auf Kalki, dem weißen Pferd als der letzte Avatara inmitten von Feuer und Flammen wiederkehren und Sosiosch wird ebenfalls auf einem weißen Pferd in einem “Wirbelsturm von Feuer“ herabsteigen.
Gleiches besagt Offenbarung 19,13: „Und ich sah den Himmel aufgetan, und siehe, ein weißes Pferd, und der daraufsitzt… richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen sind eine Feuerflamme… Und sein Name heißt das Wort Gottes.“
[Kommentar Ende]

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Netanjahu gießt Öl ins Feuer

29.09.2012, (dapd/jW)- Mit einem provokatorischen Auftritt vor der UN-Vollversammlung hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag (Ortszeit) in New York ein Schreckensszenario eines mit Atomwaffen bewaffneten Iran gezeichnet. Von der internationalen Gemeinschaft forderte er eine »rote Linie«, um dies zu verhindern. Die Zeit, eine atomare Bewaffnung Teherans zu verhindern, werde knapp, behauptete er. Bis zum nächsten Sommer werde der Iran über genügend angereichertes Uran verfügen, um eine Atombombe zu bauen.
Netanjahu hält die internationalen Sanktionen und die diplomatischen Bemühungen, den Iran zur Aufgabe seines Programms zur Urananreicherung zu bewegen, für gescheitert. Dem widerspricht aber ausgerechnet ein Bericht des israelischen Außenministeriums. Demnach treffen die Sanktionen den Iran schwer. So seien die iranischen Ölexporte im vergangenen Jahr um 50 Prozent gesunken, Lebensmittel- und Strompreise seien in die Höhe geschossen, meldete die Tageszeitung Haaretz am Donnerstag.
Unterdessen wurde bekannt, dass Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland und die USA sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton die Atomgespräche mit dem Iran intensivieren wollen. Ashton erklärte, die Treffen mit Teheran sollten weitergehen, Details nannte sie nicht. Aus der deutschen Delegation verlautete, wichtig sei jetzt, in der Auseinandersetzung mit dem Iran die Einigkeit der Gruppe zu bewahren.
Israel und die USA sind überzeugt, dass Teheran unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms am Bau einer Atombombe arbeitet. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/211452-netanjahu-gie%C3%9Ft-%C3%B6l-ins-feuer

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