Leopard-Deal mit Saudis gescheitert

Die geplante Lieferung von bis zu 270 deutschen Leopard-Kampfpanzern an Saudi-Arabien ist laut Handelsblatt praktisch gescheitert.

Nach seinen Informationen steht das arabische Königreich dafür kurz vor einem Abschluss mit dem US-Hersteller General Dynamics. Die Wirtschaftszeitung stützt sich bei ihrer Berichterstattung auf „mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen“. Offiziell ist dazu bislang keine Stellungnahme zu erhalten. Das milliardenschwere Panzergeschäft ist wegen Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien höchst umstritten. Friedensinitiativen, Antimilitaristen und Die Linke protestieren seit Monaten dagegen. In Deutschland müsste ein Verkauf vom Bundessicherheitsrat genehmigt werden, einem geheim tagenden Gremium unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hergestellt werden die Leopard-Panzer von dem Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei-Wegmann. Laut Handelsblatt haben die Saudis letztlich entschieden, dem amerikanischen M1-Panzer den Vorzug zu geben.

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