Marionetten-Präsident der Elfenbeinküste fordert deutsche Truppen für Mali

Die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft wollen die Last eines Einsatzes in Mali nicht allein mit Frankreich tragen und denken dabei auch an Deutschland. „Deutschland muss sich mehr engagieren. Ich meine, auch mit Truppen“, sagte der Präsident der Elfenbeinküste und Vorsitzende der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas), Alassane Ouattara, dem Propagandablatt „Der Spiegel“.

Ouattara ist eine Marionette des Westens und hat eine entsprechende Karriere vorzuweisen. Nach einem Studium an der University of Pennsylvania in den USA machte er von 1968 bis 1990 Karriere beim Internationalen Währungsfonds. Was glaubt dieser Hofschranze der Globalisten eigentlich, der sich selbst nur mit Unterstützung des französichen Militärs und der UNO in der Elfenbeinküste an der Macht halten kann?

Worum es in Wahrheit geht, sind die Reichtümer der afrikanischen Staaten, die man – nach Beseitigung nicht willfähriger Regime und Balkanisierung des gesamten Kontinents – gehörig ausplündern will. Als Blaupause dient Libyen.

Dazu braucht es erst mal Terroristen, um Unruhen zu erzeugen. Die liefert die City of London und ihre Geheimdienste. Dann schreien handverlesene Marionetten in den betroffenen Staaten um Hilfe. Und schon sind sie da, die Friedenstruppen der UNO oder der Afrikanischen Union (als willfähriges Instrument der Globalisten), das AFRICOM, die Briten und Franzosen. Da können die Deutschen nicht abseits stehen, sonst fällt nichts vom Kuchen ab. Schauen wir uns einmal Mali an, dessen Fell schon so gut wie verteilt ist:

Die “Regierung” des Ende März vergangenen Jahres weggeputschten Mali-Präsidenten Amadou Toumani Touré hatte schon begonnen, die Explorationsrechte im Land zu verteilen. Seitdem suchen viele internationale Rohstoffunternehmen den Boden systematisch nach Rohstoffen ab. Das italienische Ölunternehmen Eni beispielsweise hält Rechte im Norden das Landes, auch der internationale Rohstoffkonzern Glencore ist in Mali präsent. Genauso suchen die großen internationalen Schürfkonzerne Randgold Resources oder Anglo American Mansa Musa nach und nach den Boden Malis nach Reichtümern ab.

Im Westen des Landes wurde Uran gefunden. Dies nährte das Gerücht, Frankreich habe in den Konflikt nur eingegriffen, um seine Atomkraftwerke mit billigem Uran zu versorgen. Denn bisher ist Frankreichs staatlicher Atomkonzern Areva weitgehend auf Vorkommen in Niger angewiesen, die nördlich von Agadez liegen und die Niger zum größten Uranförderer Afrikas aufsteigen ließen. Aber keine Sorge, Niger kommt auch noch dran, denn die Terroristen sind auch schon dort und letztendlich geht es um sehr viel mehr.

Am Samstag hatten sich überraschenderweise Politiker nahezu aller im Bundestag vertretenen Blockflöten der BEP (Bilderberger-Einheitspartei) für einen stärkeren deutschen Beitrag eingesetzt. Da staunen Sie, was? Sie wissen alle Bescheid.

Merkel erklärte Ende Oktober 2012 die Bereitschaft Deutschlands, sich an einer Ausbildungs- und Unterstützungsmission der EU für den Kampf der Regierung in Mali gegen “radikale Islamisten” zu beteiligen. “Freiheitliche demokratische Staaten können nicht akzeptieren, dass der internationale Terrorismus im Norden des Landes ein sicheres Rückzugsgebiet erhält”, sagte die Merkel auf einer Bundeswehrtagung in Strausberg bei Berlin . Nach Ansicht von Merkel könnte eine solche Mission “Modellcharakter” für künftige Einsätze der NATO und der EU haben. Modellcharakter??

Zur selben Zeit attackierte der frühere Generalinspekteur der  Bundeswehr, Harald Kujat, die Bundesregierung scharf  und warnte: „Das Risiko, dass daraus ein bewaffneter Konflikt wird, ist sehr groß.“ Die Politik sollte inzwischen begriffen haben, „dass wir nicht überall dort hinlaufen können, wo wir die Taliban sehen“. Mittlerweile hat man Kujat wohl die “Hammelbeine langezogen”, wie es im Militär so schön heißt: „Die Franzosen sind in Europa unsere engsten  Verbündeten. Sollten sie um Hilfe aus Deutschland bitten – das gilt auch für Kampftruppen – könnten wir ihnen diese nicht verwehren“,  sagte Fähnchen im Wind Kujat der „Bild am Sonntag“.

Ja wieso denn nicht?  Weil alles ein abgekartetes Spiel ist! Die Kriegsausgaben hat das Volk zu tragen und der Militärisch-Industrielle Komplex sackt die lukrativen Aufträge ein, während die Konzerne Afrika ungestört plündern können.

Die Destabilisierungskampagne der Internationalen Finanzmafia und ihrer Konzerne auf dem afrikanischen Kontinent wird 2013 erst richtig losgehen. Im Oktober 2011 (im selben Monat des Lynchmords an Gaddafi) wurden Truppenentsendungen des AFRICOM in vier afrikanische Länder ankündigte: in die Zentralafrikanische Republik, Uganda, Südsudan und die Demokratische Republik Kongo. In diesem Jahr will die US-Armee Truppen in 35 (!) afrikanische Nationen verlegen.


Laut einem Bericht von Associated Press sind die nächsten Staaten, die sich auf eine amerikanische Beratung freuen können, wieder einmal Libyen, wo die Situation immer chaotischer wird, der Sudan (Norden?), Algerien und der Niger. Die Bundesregierung mischt auch in Algerien entscheidend mit. Der Bundessicherheitsrat hatte 2011 grundsätzlich grünes Licht für deutsche Rüstungs- und Sicherheitsprojekte in Algerien im Volumen von zehn Milliarden Euro gegeben. Die Frage stellt sich, warum das autoritäre Regime in Algerien für 10 Milliarden Euro Waffen braucht? Wie auch immer, die Großen der “deutschen” Rüstungsindustrie sind dick im Geschäft: Rheinmetall, MAN, Daimler, ThyssenKrupp, Cassidian, Rhode & Schwarz und Carl Zeiss.

Die Bundesregierung richtete Anfang 2012 eine “Sahel Task Force” ein, die sich mit humanitären, aber auch mit “politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Fragestellungen für die Sahel-Region” befasst. Einflussreiche außenpolitische Think Tanks entwickeln derweil Strategien, wie Deutschland seine Position im Sahel gegenüber seinen westlichen Konkurrenten stärken kann. Man müsse sich, heißt es, gegenüber den USA und Frankreich, die unter starkem Rückgriff auf das Militär operierten, als “friedliche” Macht profilieren. Tatsächlich stützen sich auch die Berliner Strategien auf militärische Elemente – und auf eine enge Kooperation mit dem Militärregime in Algerien. Die “einflussreichen Thinktanks“, deren Herren in London sitzen, haben natürlich Aufgabe, die zionistische Staatssimulation BRD in die afrikanischen Schweinereien der Globalisten einzubinden.

Weitere Quellen:

http://rt.com/usa/news/us-deploying-troops-order-749/

http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/krieg-in-mali-ecowas-praesident-fordert-deutsche-truppen-12031554.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/grenzsicherung-deutschland-gibt-ruestung-fuer-algerien-frei/4352684.html

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58294

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