Maskenschutz: Positive (!) Studie

Die Frage nach dem Schutz der Masken vor einer Infektion mit dem Corona-Virus hat die Republik fast gespalten. Nun liegt auch in Deutschland eine positive (!) Studie zur Maskenpflicht vor, die wir nicht unerwähnt lassen wollen und werden. Die Untersuchung ist im US-Fachmagazin PNAS veröffentlicht worden. Es ist eine vergleichende Studie, die wiederum die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) nutzt.

Regionen mit und ohne Masken(pflicht)

Da inzwischen bundesweit praktisch Maskenpflicht herrscht, ist das Ergebnis umso interessanter. Dabei wurden Regionen mit und ohne Pflicht untersucht. Das “Tragen von Mundschutz in Deutschland (habe) die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit schwerem akutem respiratorischem Syndrom abhängig von der Region um 15 bis 74 % reduziert”. Die Aussage gelte für die ersten 20 Tage “nach der obligatorischen Einführung der Maskenpflicht im April”.

Dies sei beispielsweise in Jena beobachtet worden: “Nachdem zwischen dem 1. April und dem 10. April 2020 Gesichtsmasken obligatorisch wurden, ging die Zahl der Neuinfektionen fast auf Null zurück”.

Die Studie selbst soll 401 Gemeindebezirke umfassen. Das Ergebnis: 20 Tage nach der Einführung der obligatorischen Gesichtsmasken (sei) die Zahl der Neuinfektionen im Durchschnitt um rund 45 % reduziert worden”.

Der Schluss aus dieser Beobachtung: Hier habe es auch ein entsprechendes Signal an die Bevölkerung gegeben, wonach das Risiko einer räumlichen Beziehung von Mensch zu Mensch ernst zu nehmen sei. Dadurch sei die Ausbreitung von Covid-19 bedeutend reduziert worden.

In größeren Städten sei die Reduktion mit 47 % deutlicher gewesen als insgesamt, da hier die Ausbreitung nur um 14 % reduziert worden wäre. Sie seien sicher, dass sie “tatsächlich den Effekt”, der nur durch die Masken eingetreten sei verfolgt hätten.

Allerdings ist zu bedenken: Insgesamt sind die Zahlen bereits etwa seit Mitte März rückläufig gewesen. Dies ist zweifelsfrei nicht auf die pflichtweise Verwendung von Masken zurückzuführen, so dass der regionale Effekt von besonderen Bestimmungen jenseits sonstiger Verbreitungsgründe recht schwierig herauszurechnen sein dürfte. Oder?

 

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