Massive Offensive der syrischen Armee

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus
BEIRUT, 19. Mai (RIA Novosti).

Die syrische Regierungsarmee hat am Sonntag eine massive Offensive gegen bewaffnete Gruppen der Opposition gleich an vier Fronten gestartet. Laut dem libanesischen Fernsehsender Al Mayadin werden die Operationen der Armee in, Provinz Homs, in der Nähe der libanesischen Grenze, in der Provinz Hama, in der Provinz Damaskus und in Deraa im Süden des Landes in der Nähe der jordanischen Grenze unternommen.

Experten bezeichnen die Operationen als beispiellos in strategischer und in taktischer Hinsicht, so der TV-Sender.

Die Regierungstruppen nahmen den zentralen, den südlichen und den westlichen Teil vonAl-Qusayr ein, der Norden der Stadt werde noch hart gekämpft. Wie syrische und libanesische Medien berichten, müssen die Oppositionsgruppen beträchtliche Verluste erleiden. Die Zahl der Toten und Verletzten gehe in die Hunderte. Für zivile Flüchtlinge ließ die Armee einen Korridor im Westen der Stadt frei, über den die Einwohner die umkämpfte Stadt verlassen können.

Die nationale libanesische Nachrichtenagentur meldete einen Raketenbeschuss der Stadt Hermel im Norden des Libanons vom Territorium Syriens aus. Meldungen über eventuelle Opfer und Zerstörungen liegen nicht vor.

In Damaskus’ Vororten im Osten und im Norden habe die Regierungsarmee mehr als 50 Oppositionskämpfer getötet. Die dortigen Ortschaften würden nun von den Regierungstruppen kontrolliert.

http://de.rian.ru/security_and_military/20130519/266148114.html

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MOSKAU, 20. Mai (RIA Novosti).

Bei ihrer am Sonntag gestarteten Großoffensive hat die syrische Regierungsarmee die strategisch wichtige Rebellenhochburg Al-Qusayr im Westen des Kriegslandes unter ihre Kontrolle gebracht.
Das rund 30 Kilometer von der Industriestadt Homs entfernte Al-Qusayr liegt zwischen Damaskus und der syrischen Mittelmeerküste. Die Eroberung der Stadt macht der Regierungsarmee den Weg zur Provinz Latakia frei. Latakia wird von der Religionsgruppe der Alawiten dominiert, zu der auch Präsident Baschar Al-Assad gehört.
Die Armee rückte am Sonntagvormittag nachAl-Qusayr vor und befreite die südlichen und die östlichen Viertel der Stadt, wie syrische Staatsmedien berichten. Mindestens 70 „Terroristen“ seien getötet und die wichtigsten Einrichtungen eingenommen worden, hieß es. Die Rebellen sprechen von 50 Opfern auf ihrer Seite. Die nördlichen Stadtviertel sind indessen weiter umkämpft.

Sicherheitskorridor für Zivilisten

Laut Augenzeugenberichten geht die Zahl der toten Rebellen in die Hunderte. Die Regierungsgegner legen massenhaft ihre Waffen nieder. Vor der Offensive organisierten die Regierungstruppen einen Sicherheitskorridor, damit die Zivilisten die Stadt verlassen konnten. Über den Rebellenstellungen wurden Flugblätter mit dem Kapitulationsappell abgeworfen.
Al-Qusayr liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Damaskus nahe der libanesischen Grenze und dient den Rebellen als wichtiger Umschlagplatz für Waffen und Nachschub. Zudem gilt die Stadt als Tor zu den nördlichen Provinzen Idlib und Aleppo, die immer noch von der Opposition kontrolliert  werden.

Herbe Verluste für Hisbollah

Nach Angaben der syrischen Opposition hat die libanesische Bewegung Hisbollah, die vermutlich auf der Seite der Regierungsarmee kämpft, schwere Verluste erlitten. Allein am Sonntag seien mindestens 115 Hisbollah-Kämpfer getötet worden, meldet NEWSru Israel. Unter den Toten ist angeblich der hochrangige Hisbollah-Kommandeur Fadi al-Dschasar. Der TV-Sender Al-Arabiya berichtete von Dutzenden verletzten Hisbollah-Kämpfern, die in Krankenhäuser im Libanon gebracht wurden.

Assad befürchtet militärisches Eingreifen des Westens

Präsident Assad sieht sein Land einem Krieg gegen Terroristen ausgesetzt und bezweifelt, dass westliche Staaten eine friedliche Beilegung des seit mehr als zwei Jahren andauernden Konfliktes anstreben. „Ich glaube nicht, dass Staaten, die Terroristen unterstützen, nach Frieden streben”, sagte der syrische Staatschef in einem Interview für argentinische Medien. Weder die USA noch ein anderes Land dürfe Syrien seinen Willen aufzwingen.
Auf der Seite der syrischen Rebellen kämpfen viele Terrorgruppierungen, darunter auch die mit Al Qaida verbundenen Dschabhat al-Nusra und Front al-Nusra, die auch in den USA auf der Terrorliste stehen. Die Rebellen sehen ihr Ziel darin, Syrien in einen Scharia-Staat zu verwandeln, um gegen „Ungläubige“ zu kämpfen.
Assad wies im Interview erneut den Vorwurf zurück, seine Regierung habe Chemiewaffen eingesetzt. Solche Beschuldigungen könnten als Vorspiel für eine militärische Invasion gegen Syrien dienen, die jederzeit möglich sei, hieß es.

http://de.rian.ru/politics/20130520/266151792.html

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