Merkel urlaubt in Südtirol – für 80.000 Euro

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Während am Montag in Frankfurt ein 8-jähriges Kind durch einen grausamen Mord getötet worden ist, hat sich Frau Merkel noch am Montagnachmittag mit ihrem Gatten Joachim Sauer auf den Weg in den gemeinsamen Südtirol-Urlaub gemacht. Die Kanzlerin hat bis heute kein Statement zu dieser schrecklichen Tat abgegeben. Stattdessen hat man Frau Merkel bei Essen und Wein gesichtet, so als ob sie das alles nichts angehe.

Anstatt Merkels Verhalten zu kritisieren, schrieben die Medien: „Merkel entspannt bei Rotwein und in Begleitung“ oder „Helikopter gen Süden – jetzt ist das Urlaubsziel der Kanzlerin klar“ und „Beim gemütlich wirkenden Abendessen mit Ehemann Joachim Sauer gönnt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auch mal genüsslich ein Gläschen Rotwein. Nach heftigen Personaldebatten in der CDU und der EU hat sich die Regierungschefin den Urlaub redlich verdient.“ „Durchatmen bei der Kanzlerin: Nach einem politisch turbulenten halben Jahr und Hitzeschlachten ist Angela Merkel nun tatsächlich in ihren alljährlichen Urlaub aufgebrochen. Die Kanzlerin gönnt sich 2019 wieder eine Sommerfrische in Südtirol.“

Wie schon so oft verbringt Merkel ihren Urlaub in Sulden, einem 400-Seelen-Dorf in den Südtiroler Bergen. Sulden ist durch Schloss Juval bekannt geworden, das der Bergsteiger Reinhold Messner in den 80-Jahren erworben, wiederaufgebaut und mit dem dazugehörigen Bauernhof zu einem kleinen, beliebten Unternehmen umgestaltet hat.

Messner hat vor Jahren auch tibetanische Hochlandrinder nach Südtirol gebracht, da die klimatischen Bedingungen in den Vinschgauer Bergen denen in Tibet ähnlich sind. Diese sind, neben Angela Merkel, die Attraktion in Sulden. Messmer soll laut „Bild“ „seit Jahren mit der Kanzlerin befreundet sein.“

Von Bayreuth aus (dort besuchte Merkel wieder die Richard-Wagner-Festspiele), startete Merkel mit ihrem Mann in einem Helikopter der Bundespolizei und landete am frühen Montagnachmittag am Flughafen Innsbruck. Von da aus sei sie mit dem Auto weiter ins Dorf Sulden gefahren worden, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Sicherlich hat sich jeder einmal eine Auszeit verdient. Nach 14 Jahren und insbesondere den letzten 4 Jahren wünscht sich Deutschland allerdings, dass die Auszeit Merkels von Dauer wäre. Für die Steuerzahler ist der Helikopter-Flug der Kanzlerin zudem ein teures „Festspiel-Intermezzo“. Eine Flugstunde kostet knapp 19.000 Euro – mit Rückflug der Besatzung rund 50.000 Euro für drei Flugstunden.

Die Heimreise der Kanzlerin ab Innsbruck nach Berlin dürfte vermutlich mit einer „Global 5000“ erfolgen, einem Kleinjet der Bundeswehr-Flugbereitschaft. Da die Maschine leer vom Flughafen Köln-Bonn nach Innsbruck fliegen muss, entstehen nochmal Kosten von mindestens 30.000 Euro. Die Auszeit der Kanzlerin dürfte den Steuerzahler mindestens 80.000 Euro kosten – nur für die Flugkosten. Weit mehr, als die meisten Menschen überhaupt in einem ganzen Jahr verdienen.

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