Müssen wir uns Sorgen machen? DRK möchte mehr Katastrophenschutz

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Katastrophen gelten als Phantasie der Verschwörungstheoretiker. Nun hat allerdings das Deutsche Rote Kreuz durch ihre Präsidentin, Gerda Hasselfeldt, einen weitergehenden Schutz der Bevölkerung für den Fall von Katastrophen gefordert. Die DRK Präsidentin macht darauf aufmerksam, dass der Katastrophenschutz in Deutschland nicht reicht, um mögliche und aus ihrer Sicht offenbar erwartbaren Katastrophen zu begegnen. Die Präsidentin spricht sogar von erheblichen Defiziten, wie den Medien zu entnehmen ist.

Deutschland ist nicht vorbereitet

Demnach ist Deutschland nicht vorbereitet auf größere Katastrophen. Weltweit würden sich die extremen Wettersituationen vermehrt haben. Offenbar ist Hasselfeldt der Auffassung, dass auch Deutschland mit solchen Katastrophen rechnen müsse.

Daher ist sie der Meinung, es sei schon notwendig, sich auf Katastrophen wie Unwetter und Pandemien vorzubereiten. Auch Cyberangriffe auf die Stromversorgung und auf die Wasserversorgung hält sie für möglich bzw. hält es zumindest für erforderlich, sich auf solche Fälle vorzubereiten.

In Deutschland wurde bis dato zu wenig in die Vorbereitung solcher Katastrophen investiert, bemängelt sie. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung, so wird vermeldet, gab sie an, die Regierung habe das Konzept des Deutschen Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen aufgegriffen. Dabei würde der Bund Lebensmittel vorhalten, Feldbetten sowie Medikamenten und diese an zehn unterschiedlichen Standorten im gesamten Land deponieren. Erstaunlich jedoch, dass im Etat für das nächste Jahr im Innenministerium keine Finanzierung für diese Art von Vorbereitung vorgesehen ist. Hasselfeldt fordert, dass im Jahr 2020 wieder Geld bereitgestellt wird.

Bemerkenswert ist, so die Beobachter, dass die Präsidentin damit nicht nur die Interessen ihrer eigenen Organisation offenkundig vertritt, sondern auch die Katastrophenszenarien für die Bevölkerung aufgreift. Viele Menschen sind der Auffassung, dass die Gefahr von Katastrophen in den kommenden Jahren zunehmen wird. Die zunehmende Anzahl an Terroranschlägen ist nur ein Beispiel dafür, wie anfällig die Welt geworden zu sein scheint.

Zudem wird immer wieder davon berichtet, dass die Stromversorgung in Deutschland nicht automatisch auf dem Niveau weiterlaufen werde, wie wir es bis dato kennen. Auch die Wasserversorgung dürfte in Schwierigkeiten geraten, wenn es auf der ganzen Welt immer weitergehende Versuche gibt, diese zu privatisieren. Kämen noch Anschläge hinzu, dürfte es auch in Deutschland schwierig sein, die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Die sogenannte Prepper-Bewegung in Deutschland ist bis dato oft verlacht worden von denen, die sich mit Krisenszenarien dieser Art noch nicht beschäftigt haben. Allein der Umstand, dass auch das Deutsche Rote Kreuz sowie andere Hilfsorganisationen die Bundesregierung gewarnt haben, dürfte jedoch die vorherrschende Leichtgläubigkeit gegenüber den Warnungen beseitigen helfen.

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