Mursi zum Mali-Konflikt: Wir wollen kein neues Blutbad

Kommentar: Es sind immer dieselben Spießgesellen, die auf Raubzüge und Massenmordorgien scharf sind. Ist es nicht seltsam, wie schnell alle Gauner des Westens auf den Mali-Zug aufgesprungen sind? Das dürfte alles vorher schon abgesprochen gewesen sein. Im dünnbesiedelten Sahel winkt reiche Beute und wenig Widerstand.

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Riad (Press TV) – Ägypten lehnt den von Frankreich geführten Krieg gegen die malischen Kämpfer ab und sagt, die Unruhe in diesem Land könnte  Auseinandersetzungen in der Region schüren.

Der ägyptische Staatspräsident Mohammad Mursi machte diese Äußerungen am gestrigen Montag zu Beginn der Wirtschaftsforums in Riad.
Der französische Präsident Francois Hollande hatte gesagt,  die Operationen der französischen Armee würden, solange sie notwendig seien, fortgeführt werden.
Mursi hat indessen hervorgehoben, Kairo sei gegen jeglichen Extremismus, jede Gewalt bzw. Aggression gegen Zivilisten. Er brachte dann zum Ausdruck, dass die Intervention in die Angelegenheiten von Mali friedlich verlaufen sollten und sagte: „Wir sind zudem dagegen, dass hier ein neues Blutbad in Gang gesetzt wird.“
Dies geschieht zu einer Zeit, in der der französische Verteidigungsminister am Samstag, den 19. Januar bekannt gab, es bestehe die Möglichkeit, das sich die festgelegte Zahl der französischen Militärs ändert und über 2500 hinausgehen würde.
Die USA, Kanada, England, Belgien, Deutschland und Dänemark haben ihre Unterstützung für den Krieg Frankreichs in Mali bekundet.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/216221-mursi-wir-sind-gegen-neues-blutbad-in-mali

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