Nestlé: Geldquelle Krankheiten durch eigene Nahrungsmittel

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Einen wirtschaftlichen Kreislauf erster Güte hat offenbar die Nahrungsmittelindustrie für sich entdeckt. Gerade zu Weihnachten klagen viele Menschen über einen vollen Bauch. Nicht nur die fette Gans, auch zahlreiche Süßigkeiten haben die Kalorienzufuhr massiv nach oben getrieben. Ein gutes Geschäft wittert hier genau die Industrie, die unter anderen für diese Form der Völle zuständig ist: Die Nahrungsmittelindustrie, unter anderen und insbesondere Nestlé. Das Unternehmen verkauft zahlreiche Produkte, die Schlankheit versprechen, Gesundheit und Allgemeinwohl. All das, was die anderen Produkte des Unternehmens teils auf dem Gewissen haben.

Mehr Gesundheit

Nestlé jedenfalls hat ein sehr gutes Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Zahlreiche Wirtschaftsbeobachter betonen, dass das Schweizer Unternehmen seine Gesundheitssparte nicht nur ausgebaut hat, sondern sogar noch ausbauen wird. Eine neue Kooperation etwa mit Samsung soll hier den Geldzustrom organisieren.

Die beiden Unternehmen werden eine gemeinsame Plattform begründen, die digital „persönliche Empfehlungen“ abgibt. Als Kunde mit der richtigen App könnten Sie sich Empfehlungen zu Bereichen wie der besseren Ernährung, einem gesünderen Lebensstil oder der Fitness melden lassen. Die sogenannte „Gesundheits-App“ dokumentiert auf Wunsch, was Sie essen, wieviel Sie essen und welche Auswirkungen sich daraus errechnen lassen.

Nestlé wiederum ist der weltweit größte Nahrungsmittelhersteller. Die Daten, die Anwender an das Schweizer Mutterschiff senden, sind eine wahre Goldgrube. Der Kreislauf ist nahezu unbezahlbar.

Ein anderes Beispiel für diesen unersättlichen Kreislauf dürfte die Marke Weight Watchers sein. Das Unternehmen gehört zu größeren Anteilen sogenannten Heuschrecken, tatsächlich aber Beteiligungsgesellschaften wie BlackRock oder Vanguard. Die Marke wurde von HJHeinz entwickelt, der Mutter des zuckerhaltigen Ketchups. Eines der Ergebnisse: Die Abnehmsparte Weight Watchers gegen die zunehmende Fettleibigkeit, verursacht durch – unter anderem – Produkte des eigenen Hauses.

Ein weiteres Beispiel für die gewinnbringende Symbiose innerhalb des Nahrungsmittelkartells der größten Unternehmen: Coca-Cola, das zuckerhaltige und zuckerfreie Getränke auf den Markt bringt, Danone, Unilever oder auch Mars.

Einmal der Lebensmittel-Industrie ausgesetzt, wird jeder von uns, der seine Daten digital – über Google oder auf Plattformen – erfassen lässt, diesem Kreislauf schwer entkommen können.

 

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