Saudis: Demonstrationen niedergeschlagen – Waffen für Syrien

Sicherheitskäfte in Saudi-Arabien haben die Studentendemonstrationen an der Universität von Riad zerschlagen.

In den vergangenen Monaten hat die Regierung in Saudi-Arabien die friedlichen Demonstrationen und Proteste der Bevölkerung mit Gewalt unterdrückt. Bei diesen Demonstrationen werden umfassende Reformen gefordert,  darunter auch die Absetzung der Saud-Familie.
Die Demonstranten erklärten, dass sie die 1000 Studenten, die am siebten März in der Provinz Assir für bessere Studienbedingungen demonstriert haben, unterstützen. Sicherheitskräfte haben diese Demonstration brutal niedergeschlagen.
Ein Student, der an Epilepsie litt, starb durch die Prügel der Sicherheitskräfte. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt. Etwa 30 Dozenten traten von ihrer Arbeit zurück. Die Proteste wurden danach noch heftiger in anderen Regionen, darunter auch in Riad fortgesetzt.
Die Demonstranten fordern einen Prozess gegen die Verantwortlichen und gegen den Innenminister des Landes Nayef Bin Abdelaziz. Seit Ausbruch der Proteste in Saudi-Arabien im März 2011 sind bisher einige Personen getötet und eine hohe Zahl verwundet oder verhaftet worden.

Währenddessen unterstützt die korrupte saudische Diktatur die “Demokratiebewegung” in Syrien mit Waffenlieferungen. Dies ist zwar ein alter Hut, wird aber mittlerweile offiziell bestätigt.  Saudi-arabische Militärgüter seien auf dem Weg über Jordanien zur ” Freien Syrischen Armee“, sagte ein hochrangiger arabischer Diplomat der Nachrichtenagentur AFP. Es handle sich um eine saudiarabische Initiative, um die “Massaker” in Syrien zu beenden. Weitere Details würden später bekannt gegeben, sagte der Diplomat, ohne Angaben zur Art der Waffenlieferungen zu machen.

Aber auch Deutschland, die Türkei, der Libanon und der Irak sollen Waffen nach Syrien liefern; katarische, britische und französische Sondereinheiten sind schon lange in Syrien; die Saudis sind mit ihrer wahabitischen Legion” bereits baden gegangen.

Der Krieg gegen Syrien ist schon längst im Gange; unter dem Deckmantel der “Freien Syrischen Armee” sähen die vom Westen rekrutierten Mörderbanden  Terror und Angst in der Bevölkerung. Heckenschützen knallen wahllos Zivilisten ab.

Golf-Korruptionsrat: Schmarotzer von Londons Gnaden

Aber zurück zu den Feinden Syriens am Golf. In ihren eigenen Ländern haben die Duodezfürsten eigentlich genug zu tun, um ihre eigene Bevölkerung in Schach zu halten. In Bahrein, dem Stützpunkt der 5. US-Flotte, herrschen schon lange Unruhen. Der dort regierende Chefschmarotzer Emir Hamad bin Isa al Khalifa hat sicherheitshalber schon mal 42 Milliarden Dollar auf Schweizer Banken überwiesen; man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Schmarotzerkliquen am Persischen Golf, die sich im Golf-Korruptionsrat (Gulf Cooperation Council, GCCKuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman) zusammengeschlossen haben, um sich gegenseitig bei der Unterdrückung ihrer Bürger auszuhelfen, sehen schon die Zeichen an der Wand. Man kann nur hoffen, dass dieses Gesindel bald das Weite suchen muss.

Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/203947-studentendemosntrationen-in-saudi-arabien-zerschlagen

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/203940-bestaetigt-saudis-bewaffnen-offiziell-die-syrische-opposition

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