Saudisch-israelischer Angriff in der Region Ghuta gescheitert

Der letzte verzweifelte Versuch, die Blockade zu durchbrechen, die vor sieben Monaten durch die syrische Armee in der Region Ghuta, (östlich von Damaskus) errichtet wurde, ist eine von A bis Z durch die Saudis, US-Amerikaner und Israelis ausgeheckte Operation.

otaiba
Diese veraltete Karte der Frontlinien stammt vom März 2013. Die Stadt Otaiba ist violett eingerahmt.

 Die Offensive startete am Freitag, den 22. November 2013.  Tausende von syrischen und ausländischen Söldnern kamen größtenteils aus Jordanien. Ihr Ziel war es, die strategische Stadt Otaiba wieder einzunehmen, die sich 30 km südöstlich von der Hauptstadt befindet, wo das bewaffnete Rebellen-Hauptquartier der Provinz Damaskus untergebracht war.

 Nach verschiedenen Quellen wurde der Offensivplan durch einen in Jordanien installierten gemeinsamen saudisch-israelisch-amerikanischen Operationsraum vorbereitet, wo die Söldner von CIA-Instruktoren ausgebildet und mit saudischen Petrodollar finanziert wurden. Die Kolonne ist dann mit Hilfe von Satelliten-Fotos auf einsamen Straßen  nach Syrien eingedrungen. Als sie sich der östlichen Ghuta-Region näherte, starteten die Israelis eine große Störoperation gegen die Funkverbindungen der syrischen Truppen, welche die Region verteidigen. Armee-Einheiten fanden sich so von ihrem Kommando abgeschnitten und die Kontakte zwischen ihnen waren ebenso empfindlich gestört. In dieser Situation starteten die Söldner ihren Angriff, während gleichzeitig die innerhalb Ghuta eingeschlossenen Rebellen einen Ausbruch versuchten.

Alles in allem stürzten etwa 5000 Mann auf die Positionen der syrischen Armee und versuchten, die Blockade der östlichen Ghuta-Region zu durchbrechen. Trotz ihrer Zahl, der von Saudi-arabischen Betreibern bereitgestellten schweren Waffen und der logistischen Unterstützung durch die Israelis, konnten die Rebellen nur wenige Positionen und Kontrollpunkte der Armee in fünf oder sechs Dörfern einnehmen; sie verloren über 300 Mann, von denen fast ein Drittel ausländische Staatsangehörige waren.

Nachdem sie die Frontlinie stabilisiert hatte, startete die syrische Armee und die Armee der nationalen Verteidigung einen Gegenangriff, um verlorenen Boden gutzumachen und zu verhindern, dass die Söldner ihre Positionen in den eroberten Gegenden konsolidierten. Trotz zwei weiteren Offensiven Anfang dieser Woche konnten die Rebellen ihre Situation nicht verbessern.

Experten aller Seiten bestätigen das Scheitern dieser ’Israelisch-Saudischen-Offensive”, deren militärisches Ziel es war, die Stadt Otaiba wiederzuerobern. Auf politischer Ebene ist dieser Angriff ein verzweifelter Versuch der Saudis, die prekäre Position ihrer Agenten und Kollaborateure zu verbessern,  welche die sogenannte syrische Opposition bei der Genf-2-Konferenz am 22. Januar 2014 vertreten werden.

Laut gut informierten Quellen haben die Vereinigten Staaten den Saudis eine Frist von zwei Monaten gewährt, in denen sie noch einmal versuchen können, das Gleichgewicht der Kräfte vor Ort zu ändern. Hysterisch geworden, verbergen die Saudis nicht einmal mehr ihre direkte Teilnahme am Krieg gegen Syrien. Verlässliche Quellen behaupten, dass sich die Zahl der extremistischen Saudi-Kämpfer in den Reihen der Rebellen auf mehrere Tausend beliefen. Viele sind Al-Qaida-Kämpfer, die in Saudi-Arabien inhaftiert waren; sie wurden unter der Bedingung freigelassen, in Syrien zu kämpfen, um “das Islamische Kalifat zu errichten“. Die gleichen Quellen schätzen die Anzahl der getöteten Saudis in den Reihen der Rebellen auf 300, während Dutzende andere von der syrischen Armee gefangen genommen wurden.

Viele Saudis wurden auch in den letzten zwei Wochen in der Qalamun-Region getötet, an der Grenze zum Libanon, wo die syrische Armee die Städte Qara und Deir Attiya eingenommen hat, sowie einen großen Teil der Stadt Nabak. Unter den saudischen Toten war auch der sogenannte Mutlak al-Mutlak, Sohn eines Offiziers der saudischen königlichen Wache.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
New Orient News

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen