SOZ: Gewaltandrohungen gegen Iran unannehmbar

BISCHKEK (Hauptstadt von Kirgistan), 13. September (RIA Novosti).

Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hält die Drohungen der Anwendung von militärischer Gewalt und die  einseitigen Sanktionen einzelner Staaten gegen den Iran für unannehmbar, heißt es in der Bischkeker Deklaration, die heute im Ergebnis einer Sitzung des Rates der SOZ-Staatschefs verabschiedet wurde.

„Die Mitgliedsländer drücken Besorgnis über die Situation um den Iran und dessen Atomprogramm aus. Sie halten die Drohungen der Anwendung von militärischer Gewalt und die einseitigen Sanktionsmaßnahmen einzelner Staaten gegen dieses Land für unannehmbar“, heißt es in dem Dokument.

In der Deklaration wird darauf verwiesen, dass eine Entwicklung nach dem Konfrontationsszenario ernsthafte unvorhersehbare Folgen sowohl für die gesamte Region als auch für den Weltfrieden und die Sicherheit in sich berge. Die Mitgliedsländer seien von der Alternativlosigkeit einer friedlichen Lösung dieser Frage überzeugt.

In der Deklaration rufen die SOZ-Staaten alle Länder auf, ein höchst verantwortungsbewusstes Herangehen und Zurückhaltung an den Tag zu legen, Erklärungen und umso mehr Handlungen zu vermeiden, die zu einem weiteren Schüren der Konfrontation führen.

„Die Beseitigung aller Besorgnisse ist ausschließlich mit friedlichen Mitteln etappenweise und auf Grundlage des Prinzips der Gegenseitigkeit möglich“, heißt es im Dokument.

In diesem Zusammenhang sei es wichtig, die Dynamik der Verhandlungen zwischen den sechs internationalen Vermittlern und dem Iran beizubehalten und konkrete gegenseitig annehmbare Vereinbarungen zu treffen.

http://de.rian.ru/security_and_military/20130913/266868117.html

Peking unterstützt Russlands Syrien-Initiative

China unterstützt die russische Initiative über die Herstellung einer internationalen Kontrolle über die syrischen C-Waffen, wie Chinas Vorsitzender Xi Jinping am Freitag beim Gipfel der Mitgliedsstaaten der Schanghaier Organisation für Kooperation (SOZ) in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek mitteilte.

Wie Xi Jinping dabei betonte, widmet China der Entwicklung in Syrien große Aufmerksamkeit und unterstützt die internationalen Bemühungen um eine politische Regelung des Konfliktes mit friedlichen Mitteln.

Die SOZ müsste auch den Friedensprozess in Afghanistan unterstützen und Stabilität in diesem Land durchsetzen.

„Von der weiteren Entwicklung in diesem Land hängt die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region ab“, sagte Xi.

http://de.rian.ru/politics/20130913/266868306.html

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