Sri Lanka: Erdöl aus dem Iran bald nicht mehr gegen US-Dollar?

Colombo (Indiatimes) – Sri Lanka (Ceylon) könnte dem indischen Beispiel folgen und die US-Sanktionen auf Erdöl-Importe aus dem Iran dadurch zu umgehen versuchen, dass diese Importe in einer anderen Währung als in Dollar bezahlt werden.
Das im Indischen Ozean gelegene Land ist mit den härtesten Konsequenzen bedroht, falls es sich den US-Sanktionen gegen den Iran anschließt, denn es importiert 93 % seines Öls aus dem Iran, und seine einzige Raffinerie, die Sapugaskanda-Raffinerie mit einer Kapazität von 50.000 Barrel pro Tag, ist vorrangig auf iranisches Öl ausgelegt.

Die Zentralbank Sri Lankas hat die Erdöl-Importe bisher über die Asian Cleaning Union (ACU) beglichen, eine in Teheran ansässige Institution zur Abwicklung von Finanzgeschäften, zu der sich 1974 neun Staaten zusammengeschlossen haben. Diese Methode wird allerdings spätestens am 1. Juli mit dem neuesten US-Sanktionsgesetz gegen Iran in Konflikt geraten.
Indien hat aus den gleichen Gründen die ACU bereits 2011 verlassen und verhandelt gegenwärtig mit Iran über Möglichkeiten, seine Erdöl-Importe künftig in Rupien oder in anderer Weise zu bezahlen.
Wissenswertes zu Sri Lanka:

Sri Lanka , bis 1972 Ceylon, ist ein Inselstaat im Indischen Ozean, 237 km östlich der Südspitze des Indischen Subkontinents, und zählt 20,6 Millionen Einwohner. Sri Lanka hat eine Fläche von 65.610 km², die Hauptstadt ist Colombo.

Durch ihre Lage bildete die Insel von der Antike bis zur Moderne einen strategischen Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen West- und Südostasien. Sie war eines der Zentren des antiken Buddhismus. Heute ist das Land eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben dem Buddhismus vor allem der Hinduismus, das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Die Singhalesen machen den größten Teil der Bevölkerung aus. Die Tamilen stellen die größte Minderheit. Andere ethnische Minderheiten sind die Moors, Malaien, Burgher und die sri-lankischen Ureinwohner, die Veddas.

Sri Lanka ist bekannt für die Produktion und den Export von Tee (Ceylon-Tee), Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Die Insel ist aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres reichen Kulturerbes (zum Beispiel des Ayurveda, einer traditionellen Heilkunst) ein beliebtes Touristenziel.

Die seltsame Landbrücke nach Sri Lanka


Im Sommer 2002 wurden von Satelliten der NASA auch erneut Bilder vom indischen Subkontinent gemacht. Als die gemachten Bilder ausgewertet wurden, stießen sie auf eine Aufnahme der Palk Meeresenge, die alle Mitarbeiter in helle Aufregung bracht.Die Palk Meerenge ist ein Gewässer, das zwischen Indien und im Norden Sri Lankas, dem früheren Ceylon, liegt. Dabei sahen die Mitarbeiter der NASA plötzlich Spuren einer seltsamen 18 Meilen (etwa 30 km) langen Landbrücke, die größtenteils aus Sandbänken besteht, und Indien mit Sri Lanka verband. Das Ungewöhnliche ist nicht nur die unglaubliche Länge von 18 Meilen, sondern auch die Form. Aufgrund der speziellen Krümmung und Zusammensetzung wurde die Theorie aufgestellt, sie sähe aus, als sei sie künstlich von Menschenhand errichtet worden. Doch dies war nicht die einzige Überraschung. Noch erstaunter war man über die Auswertung der Altersdaten. Die Brücke hatte ein geschätztes Alter von etwa 1.750.000 Jahren! Die Daten der Bilder werden immer noch ausgewertet, aber bisher konnte man noch nicht erklären, wie sich solch eine ungewöhnliche natürliche Landbrücke bilden konnte. Die NASA-Mitarbeiter nennen diese Landbrücke seit der Entdeckung Adams Brücke.

Als am 10. Oktober 2002 die Entdeckung in der Zeitung “The Hindustan Times” erschien, und anschließend in ganz Indien publik wurde, meldeten sich auch anerkannte indische Mythen- und Religionsforscher mit einer verblüffenden Theorie. Sie fanden, das die im Meer gefundene Landbrücke eigentlich nur eine markante Stelle im altindischen Epos Ramayana (die thailändische Version heißt Ramakien) bestätigen würde. Im Ramayana Epos wird in einer Episode erzählt, das Rama auf der Suche nach seiner Frau Sita war, die auf der Insel Lanka (Sri Lanka) von einem Dämonenfürst gefangen gehalten wurde. Um seine Frau zu befreien, halfen ihm die Affenarmee des Affengenerals Hanuman eine künstliche Landbrücke aus Sand und Steine zwischen Indien und Lanka zu bauen.

Schon lange vor der Entdeckung dieser Landbrücke in der Palk Meerenge, hatten indische Mythen- und Religionsforscher die Theorie aufgestellt, das sich der Ramayana vor 1,5 Millionen Jahren ereignet haben könnte. Es scheint sich so zu bestätigen, so zumindest die Hypothese einiger indischer Experten nach der Entdeckung, das die Brücke nicht nur eine Legende war, sondern tatsächlich ein reales altes Bauwerk gewesen sein könnte, dessen Spuren man jetzt fand.

Ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Szene aus dem Ramayana, in der die Affenarmee des Hanuman die Brücke nach Lanka baut.

http://www.thaipage.ch/indochina/indien/indien.php

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