Sterbefälle in Deutschland steigen – aber das seit 15 Jahren!

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Die Übersterblichkeit in Deutschland ist im Corona-Jahr 2020 landauf, landab ein Thema gewesen. Herr Lauterbach fürchtete 100.000 Tote und mehr. Andere verwiesen darauf, dass die Maßnahmen selbst die Todesfälle in die Höhe schrauben würden. Schließlich aber zeigen Statistiker auf, dass dieses Jahr recht gut in den üblichen Ablauf in Deutschland passt. So hat Prof. Dr. Thomas Rießi9nger auf reitschuster.de eine Statistik dazu veröffentlicht. Der Kern der Aussagen ist ausgesprochen interessant und auch relevant für den Befund dazu, wie schlimm das Corona-Jahr 2020 für uns sein kann.

Sterbefallzahlen

Leider, so können wir sozusagen objektiv feststellen, steigen die jährlichen Sterbefallzahlen in Deutschland ohnehin. Nehmen wir die Zahlen einmal:

2006: 821.627 Fälle

2007: 827.155 Fälle

2008: 844.439 Fälle

2009: 854.544 Fälle

2010: 858.768 Fälle

2011: 852.328 Fälle

2012: 869.582 Fälle

2013: 893.825 Fälle

2014: 868.356 Fälle

2015: 925.200 Fälle

2016: 910.902 Fälle

2017: 932.272 Fälle

2018: 954.874 Fälle

2019: 939.520 Fälle.

Die Zahlen steigen langsam und kontinuierlich. Innerhalb der 14 Jahre stiegen die Sterbefallzahlen auf etwa 120 % des Ausgangsjahres 2006. Auf Basis einer einfachen Regressionsrechnung, die diese Steigerung in einer Formal abbildet, wären 2020 statistisch 957.006 Todesfälle in Deutschland zu erwarten. Die zu erwartenden Abweichungen führen zu Untergrenzen von 947.539 und Obergrenzen von 966.473 Fällen.

Am 22. November lagen in Deutschland demnach für dieses Jahr 849.982 Sterbefälle vor. Bei noch ausstehenden 39 Tagen würden etwa 107.000 bis 117.000 Todesfälle dazukommen. Damit wären letztlich in diesem Jahr zwischen 957.000 und 967.000 Todesfälle zu erwarten. Wir werden sehen, wie hoch die Zahl am Ende tatsächlich ausfallen wird, wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht.

Es steht aber zu vermuten, dass in etwa eine Punktlandung stattfinden wird. Das wiederum bedeutet, dass die Corona-Pandemie keine Übersterblichkeit hervorgebracht hätte, wenn es um den Durchschnittswert der vergangenen 14 Jahre geht. Lag dies an den Maßnahmen? Wohl kaum. Denn im selben Maße, in dem Menschen in den Krankenhäusern wg. Corona behandelt wurden, gingen die Patientenzahlen anderer Erkrankungen zurück. Es steht zu vermuten: Oft genug mit schlechtem Ausgang.

 

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