Syrien: ARD hält Laien-Scharia für “Rechtssprechung”

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

Wie die NATO als Friedensbringer a la Libyen wieder in Position gebracht werden soll.

Fahrplan: 1. In Syrien wird es keine kurzfristige Lösung des „Bürgerkrieges“ geben. 2. Chemiewaffen sind für die USA eine „rote Linie“. 3. Die „Al Kaida/Al Nusra“ gewinnt Oberhand. 4. Alle sind ratlos, die „humanitäre Katastrophe“ wird immer katastrophischer. 5. Großbritannien entdeckt endlich Chemiewaffen. 6. Los geht’s.
Und so wird das Szenario vom deutschen Staatsfernsehen medial vorbereitet und unterstützt.

Durm jammert über Ausweglosigkeit

Drei, vier Tage hintereinander macht Durm in der ARD Promotion für die Islamisten von Aleppo. Natürlich mit trauerschwangerer Stimme. “Hinter der Fichte”  wollte sich die augenscheinliche Meinungsmache nicht mehr antun, doch Durm setzt immer noch einen drauf. Anhand eines Artikels (vom 11. 4. 2013), der bereits als Beitrag im Deutschlandfunk lief, ist zu sehen wie durch Selektion und manipulative Wortwahl eine der NATO-Diktion folgende Stimmung erzeugt werden soll. Ein professioneller Schreiber – wie Durm zweifellos einer ist – kann sich nicht auf Unwissenheit herausreden. Was er schreibt, tut er vorsätzlich.

“Martin Durm ist ein erfahrener Reporter in Krisensituationen und Experte für den Nahen Osten.“ Gerold Hug, Hörfunkdirektor SWR

Durm wurde 2012 mit dem „Deutschen Radiopreis“ belohnt. Selbstredend für ein Indoktrinations-Stück mit dem Titel „Muamar al Gaddafi -Aufstieg und Fall eines Despoten.“ Es zeigt die ideologische und moralische Haltung der Führung der deutschen Konzern- und Staatsmedien, wenn sowas belohnt wird. Der SWR steht damit nicht alleine da, der ZDF-Boss lacht über den grausam ermordeten Gaddafi. Man vergleiche Durms Propaganda aus Aleppo mit der von Buhrow und Armbruster aus Tripolis 2011. Wie sich Diktion, Bilder und Texte gleichen

Befehl von oben?

Uneingeweihte sollten wissen, dass Auslandsjournalisten, noch dazu in leitender Position wie sie Armbruster innehatte (Leiter der Auslandsabteilung des SDR, ARD-Korrespondent für Nahost in Kairo, Leiter der Abteilung Ausland/Europa beim SWR, Leitung Weltspiegel), sich für den Posten maßgeblich durch systemkonformes Verhalten empfehlen. Viele von ihnen bieten sich durch Nähezu bzw. Qualifikation in den USA an. Die uns oft gestellte Frage, ob die Anchormen und Korrespondenten sich für ihre primitive Agitation nicht schämen, erübrigt sich. Ohne den gefestigten Klassenstandpunkt und Glaube an die NATO wären sie nie in ihre Position gekommen. Sie müssen ergo nicht täglich „von oben“ Weisungen erhalten. Sie verschaukeln das Volk selbstständig. Sollten sie doch einmal die Linientreue brechen, fliegen sie ohnehin raus, wie Christoph Hörstel und viele andere wissen, die plötzlich vom Bildschirm verschwanden.

Da die Armbrusters ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch von ihresgleichen umgeben sind, fehlt kritische Distanz und ihre ideologische Indoktrination wird beklatscht. Kritik von außen (Leser, Kritiker, Politiker) wird als Dummheit, Verschwörungstheorie, Querulantentum abgetan. Die Arbeiten Armbrusters und, im vorliegenden Fall, Durms sind ein beredtes Beispiel dafür, wie „packende bildhafte Sprache“ und scheinbare Objektivität zur Meinungsmache werden.

Blutige Milde

Sehen wir uns die Täuschungen im Einzelnen an. Durm berichtet aus einem von Islamisten (die Al Nusra ist selbst von den USA auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt worden) besetzten Stadtteil von Aleppo. Sie mischen sich unter die Zivilisten in den noch bewohnten Vierteln. Wie wir wissen, setzen sie sich aus vor allem aus ausländischen Jihadisten zusammen. Durm nennt seine Reportage „Die Milde der Justiz in Zeiten des Krieges“.

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