Schirinowski: “Meteorit” war US-Waffentest über Russland

MOSKAU, 16. Februar (RIA Novosti).

Die Stärke der Boliden-Explosion am Freitag über der Stadt Tscheljabinsk wird von Nasa-Experten auf 0,5 Megatonnen geschätzt – das ist 30 Mal höher als die Stärke der Bombe von Hiroshima.

Laut den neuesten Nato-Schätzungen hatte der Weltraumkörper 17 Meter Durchmesser und war 10 000 Tonnen schwer.

Die amerikanische Weltraumbehörde ging bei ihren Schätzungen von Angaben aus, die von fünf Infraschall-Stationen gewonnen wurden. Eine davon befindet sich in Alaska, 6500 Kilometer von Tscheljabinsk entfernt. Laut diesen Angaben dauerte der Flug des Meteoriten vom Zeitpunkt des Eintretens in die Atmosphäre bis zur Zerstörung 32,5 Sekunden.

„Ereignisse von dieser Dimension können im Durschnitt einmal in 100 Jahren geschehen“, stellte Paul Chodas, Mitarbeiter des Programms für das Studium erdnaher Weltraumobjekte eines Nasa-Labors  fest. „Es ist anzunehmen, dass eine große Anzahl von Meteoriten, darunter auch größere, die Erde erreicht haben.“ Bisher ist allerdings noch kein einziges Stück des Meteoriten entdeckt worden.

http://de.rian.ru/society/20130216/265541414.html

LDPR-Chef Schirinowski: Meteorit in Wahrheit US-Waffentest über Russland

MOSKAU, 15. Februar (RIA Novosti).
Schirinowski

Der russische Skandalpolitiker Wladimir Schirinowski glaubt nicht an einen Meteoritenfall am Ural. Dem Parteichef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR) zufolge handelte es sich um Waffen-Experimente der USA über dem russischen Territorium.

Am Freitagmorgen waren über dem Uralgebiet offenbar Meteoriten-Bruchstücke niedergegangen. Im Gebiet Tscheljabinsk kamen rund 150 Menschen zu Schaden. Die Sternwarte von Jekaterinburg fixierte um 7 Uhr 23 Moskauer Zeit (4:23 MEZ) einen Meteoritenregen in Form von Boliden über der Tscheljabinsker Oblast.

„Das sind keine fallenden Meteoriten, sondern die Amerikaner testen neue Waffen. [US-Außenminister John] Kerry wollte am Montag eine Vorwarnung aussprechen und suchte [den russischen Außenamtschef Sergej] Lawrow, Lawrow ist aber auf Reisen. Er wollte warnen, dass eine solche Provokation stattfinden wird und auch Russland betroffen sein könnte“, sagte Schirinowski zu Journalisten.

Wie der populistische Politiker weiter ausführte, gelten in den unendlichen Weiten des Kosmos eigene Regeln.

„Da fällt nie irgendwas runter. Wenn etwas fällt, dann von Menschenhand. Menschen, die Kriege anzetteln wollen, Provokateure“, so der LDPR-Chef.

Am Vortag hatte das US-Außenamt mitgeteilt, dass es John Kerry schon seit drei Tagen nicht gelinge, telefonisch Kontakt mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow aufzunehmen, der sich derzeit auf einer Dienstreise in Afrika aufhält. Dem amerikanischen Außenministerium zufolge möchte Kerry mit Lawrow die Situation um den nordkoreanischen Atomtest sowie die Syrien-Frage besprechen. Der russischen Seite zufolge war lediglich am 12. Februar eine Anfrage an Lawrow eingelangt, der aufgrund des vollen Terminkalenders des russischen Chefdiplomaten nicht nachgekommen werden konnte, was den Amerikanern mitgeteilt worden sei. In den Tagen danach habe man nichts mehr aus dem US State Department gehört.

http://de.ria.ru/russia/20130215/265530909.html

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