UN-Sonderbeauftragter Brahimi: 5000 Söldner in Syrien

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

New York (RIA Novosti/dpa/IRIB) – Rund 5000 ausländische Söldner kämpfen derzeit gegen die Regierungstruppen in Syrien.

Das sagte der Syrien-Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, am Montag unter Berufung auf offizielle Angaben aus Damaskus. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldete, hatte Brahimi bei einer Konsultation des UN-Sicherheitsrates darauf hingewiesen, dass der bewaffnete Konflikt in dem arabischen Land nach Ansicht der Offiziellen in Damaskus Resultat einer “internationalen Verschwörung” sei. Die Beratung fand hintern verschlossenen Türen statt.
Die Behörden in Syrien hatten gleich zu Beginn des bewaffneten Konfliktes vor eineinhalb Jahren erklärt, der Staat habe gegen eine internationale Verschwörung zu kämpfen. Syrische offizielle Medien bezeichnen Anhänger der Freien Syrischen Armee nicht anders als “Söldner und Terroristen”.
Brahimi erklärte auf der Beratung hinter verschlossenen Türen, die Situation in Syrien habe sich weiter verschärft. Er bezeichnete den Konflikt als eine Bedrohung für die Welt und rief die Mitglieder des Weltsicherheitsrats zur Unterstützung auf.
Der Syrien-Beauftragte räumte ein, dass er noch kein fertiges Konzept zur Lösung der Krise habe. «Ich habe noch keinen festen Plan, aber ich habe ein paar Ideen.» Der von seinem Vorgänger Kofi Annan entwickelte Sechs-Punkte-Plan, der ein sofortiges Ende der Gewalt und einen politischen Wandel vorsieht, sei “einTeil in seinem Werkzeugkasten”. Details wollte er noch nicht nennen.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/211293-un-sonderbeauftragter-brahimi-spricht-von-5000-s%C3%B6ldnern-in-syrien

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen