Venezuela: Mordanschlag auf Präsident Maduro vereitelt?

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro -- Bild: RIA Nowosti
MEXIKO-STADT, 01. August (RIA Novosti).

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro kann sich offenbar glücklich schätzen, dass er noch lebt. Für den 24. Juli war ein Attentat auf ihn geplant, teilte der venezolanische Innenminister Miguel Rodríguez Torres Mittwochabend mit. Bei der „Operation Baby“ sollte der Staatschef durch den Kopfschuss eines Scharfschützen getötet werden.

Das „Baby“ hätte dabei der Präsident selbst sein sollen, zitieren örtliche Medien den Innenminister. Als einen der Hauptverschwörer nannte Torres einen gewissen Luis Posada Carriles, der sich in den USA aufhalten soll und dem Caracas und Havanna Terrorismus zur Last legen.

In die Attentatspläne waren angeblich der kolumbianische Ex-Präsident Alvaro Uribe Velez und der honduranische Politiker Roberto Micheletti eingeweiht.

Die Verschwörer hätten vorgehabt, 400 speziell geschulte Kräfte einzusetzen, um in Militärobjekten umfangreiche Aktionen durchzuführen und dadurch Panik nach dem Tod von Maduro zu schüren, so Torres. Es sei ihnen jedoch nur gelungen, 150 Personen zu mobilisieren, die von den Sicherheitskräften festgenommen wurden.

Ein erster Attentatsversuch im April sei gescheitert, wonach die Verschwörer für Ende Juli einen zweiten Mordanschlag geplant hätten. Ihre Treffen hätten in Panama, Miami, Bogota und Medellin stattgefunden, so Torres.

„Für die Bezahlung des Todes von Präsident Maduro waren etwa 2,5 Millionen Dollar bereitgestellt worden“, sagte Torres. Neben dem Mord an Maduro sei auch die physische Beseitigung mehrerer anderer Spitzenvertreter des Lagers der Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez geplant gewesen.

http://de.rian.ru/politics/20130801/266588986.html

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