Westliche Todesschwadronen in Syrien: Immer neue Anschläge

Pakt mit dem Teufel: Der syrische Überläufer General Mustafa al-Sheikh in den Diensten der City of London -- Bildquelle: The Telegraph
Kommentar: Wie zu erwarten, zeitigt der Friedensplan der Londoner Bankstermarionette Kofi Annan die Ergebnisse, die London wünscht. Die Heckenschützen des Westens meucheln weiter, ihre Terrorgruppen legen Bomben und die gleichgeschaltete Presse führt das immer gleiche Theater auf: Der böse Assad ist schuld. Währenddessen geht die Bereitstellung von UNO-Beobachtern ganz gemächlich vor sich; man will keine Zeugen der tatsächlichen Vorgänge haben. Die Lage spitzt sich zu.[Kommentar Ende]
MOSKAU/DAMASKUS, 20. April (RIA Novosti).

Syrien ist in letzter Zeit Schauplatz blutiger Überfälle geworden. In Sahm al-Jolane, Provinz El Kuneitra, sind am Freitag zehn 10 Polizisten einer starken Sprengbombe zum Opfer gefallen, meldet AFP unter Berufung auf das staatliche Fernsehen Syriens.

Laut der Nachrichtenagentur SANA sind am selben Tag fünf weitere Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane in der südlichen Stadt Al Karak, Provinz Deraa, bei der Explosion eines selbstgemachten Sprengsatzes ums Leben gekommen. Die Bombe soll von Terroristen gelegt worden sein.

Trotz der in Kraft getretenen Waffenruhe zwischen den Regierungskräften und der Opposition, die der Friedensplan des Syrien-Beauftragten der UNO und der Arabischen Liga, Kofi Annan, vorsieht, „führen die bewaffneten Terrorgruppierungen immer neue Operationen gegen die Zivilbevölkerung und die Sicherheitskräfte durch“, so SANA.

Wie RIA Novosti aus inoffiziellen Quellen in Syrien erfuhr, wurden am Freitag in mehreren Städten des Landes bewaffnete Überfälle und Morde verübt.

Auch ausländische Fernsehsender, so Al-Dschasira, Al-Arabiya, CNN, BBC und Sky News, berichten über zahlreiche Gewaltausbrüche in verschiedenen Gebieten Syriens.

Ausländischen Medien zufolge hat der Chef des Militärrates der so genannten „Syrischen Freien Armee“, Mustafa al-Sheikh, auf die Notwendigkeit eines internationalen Militäreinsatzes in Syrien verwiesen. Er würde nichts dagegen einwenden, wenn eine solche Operation ohne Zustimmung der UNO gestartet werde, so Mustafa al-Sheikh in einer im Internet veröffentlichten Videoansprache.

Laut dem Oppositionsführer wird der Waffenstillstand von den syrischen Militärs nicht eingehalten. Daher sollten die Länder, die das syrische Volk unterstützen wollten, gezielte Schläge gegen besonders wichtige Objekte in Syrien führen, so Al-Sheikh.

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